Ausprobiert: Die "Squeeeasy" Ingwer-Presse

Ingwer-Shots gehören zu meinen (gar nicht so geheimen) Geheimtipps, um gesund durch den Winter zu kommen!
Meine Ingwer-Shots mag ich mittlerweile in einem Verhältnis von 50:50. Eine Hälfte Ingwersaft, die andere Hälfte Orangensaft. Das brennt einem ordentlich den Rachen durch. Tschüss, Erkältungsviren!
Insofern war ich natürlich gleich Feuer und Flamme, als ich die Pressemitteilung für "Squeeeasy" bekam, eine Handpresse, mit der man aus frischem Ingwer Saft machen kann. Und zwar wortwörtlich im "Handumdrehen". Infos auf der Website.

Was taugt die Squeeeasy Ingwer-Presse wirklich?
Das Gerät erinnert mich zuerst an diese Küchen-Gadgets, die gern auf Jahrmärkten angepriesen werden ("Jahrtausend-Sensation!").
Das Ding besteht aus transparentem Hartplastik und einer Art Mahlwerk aus Metall. Wirkt auf den ersten Blick solide und hochwertig und erinnert optisch an ein Düsentriebwerk.
Die Funktionsweise der Ingwer-Presse scheint wohl manche Menschen überfordert zu haben. Jedenfalls findet man auf der Verpackung jede Menge Hinweise auf Anleitung und Video-Tutorial.

Umso gespannter war ich, ob es mir wohl auf Anhieb gelingt, mit der Presse Ingwersaft zu erzeugen!
Und das erwies sich als gar nicht so schwer. Aufschrauben. Ingwerwürfel reintun. Drehen. Weiter drehen. Rückwärts drehen. Weiter drehen. Ganz fest!
Der frische Ingwer muss zuvor in kleine Würfel geschnitten werden. Dann wird er zwischen zwei mit spitzen Zähnchen versehenen Metallplatten zermalmt, woraufhin sich der darin enthaltene Saft sturzartig in den Auffangbehälter darunter ergießt.
OK, das ist übertrieben. In Tröpfchen. Winzigen, kleinen Minitröpfchen.

Obwohl Ingwersaft vor allem eines kann - den Hals freibrennen! - meine ich, einen geschmacklichen Unterschied wahrgenommen zu haben. Frischer Ingwersaft schmeckt mir besser als der fertig gepresste Saft aus der Flasche. So gesehen hat die Squeeeasy Ingwer-Presse mit ihrem kaltgepressten Direktsaft echte Vorteile.

Allerdings: Vor- und Nachbereitung (inkl. Reinigung) ist für mich zu viel Aufwand für den Shot zwischendurch. Mir fehlt einfach die Geduld.

Und: Der Ingwer-Trester erschien mir doch noch recht feucht zu sein. Vielleicht kann man den anschließend noch mal durch eine Knoblauchpresse drücken? Oder im Fruchtsmoothie genießen.
Fazit: Die Ingwer-Presse "Squeeeasy" ist ein nettes Gadget für die gesundheitsbewusste, achtsame Feinschmecker-Küche. Wer sie für den täglichen Ingwer-Shot nutzen möchte, sollte die nötige Geduld - und Kraft in den Armen - mitbringen.
Die Ingwer-Handpresse wird aktuell für 34,95 Euro angeboten.
Das Produkt wurde uns ohne Auflagen vom Hersteller zur Verfügung gestellt.
Veröffentlichung:
Autor: Kilian Dreißig