Ist Cola vegan - oder enthält sie Tierprodukte?

An einem heißen, sonnigen Tag gehört eine eiskalte Cola manchmal einfach dazu.
Doch ist Cola eigentlich vegan – oder enthält sie Tierprodukte, wie etwa Gelatine oder Karmin?
Die Frage ist völlig berechtigt, denn manche Getränke werden tatsächlich mit Tierprodukten hergestellt. Dazu gehören Gelatine aus Tierschwarten, Karmin aus toten Läusen, oder Hausenblasen von Fischen, die zum Klären von manchen Weinen verwendet werden.
Ganz zu schweigen von Molkenprotein, Albumin und Co.
Die Frage nach veganer Cola ist indes gar nicht so einfach zu beantworten. In Deutschland gibt es unzählige Hersteller von Cola. Fritz Cola, Coca-Cola, Afri Cola und so weiter...
Doch wir haben uns die Mühe gemacht und einfach mal recherchiert, was die Hersteller dazu sagen.
Ergebnisse unserer Cola-Recherche (Stand: 9.2025)
Der bekannteste Cola ist wohl von Cola-Cola. Früher hieß es auf deren Website, dass Coa-Cola vegan sei. Bei der letzten Überarbeitung dieses Artikels konnten wir diese Information dort nicht mehr finden. Verwendet Cola jetzt etwa Tierprodukte?
Auf unsere Nachfrage hin erklärte der Hersteller am 19.9.2025, dass Coca-Cola vegan sei.
Coca-Cola ist längst nicht allein auf dem Markt. Deshalb haben wir weiter recherchiert, welche Colas noch vegan sind!
Da gibt es zum Beispiel Fritz-Kola (ja, die schreiben das mit K). Das Unternehmen, das seine Kola nachhaltig in Mehrwegflaschen abfüllt, schreibt auf seiner Website, dass ihre Fritz-Kola vegan sei. Genauer: Alle fritz-Produkte sind demzufolge vegan. [1]
Und wie sieht es mit Vita-Cola aus? Auf der Website schreibt das Unternehmen, dass die meisten Produkte von Vita Cola vegan seien. Allerdings gibt der Hersteller an, dass 3 Sorten Vita Limo nicht vegan sind. Die Colas sind demnach vegan. [2]
Sinalco Cola wird auf der Website des Herstellers ebenfalls als veganfreundlich gekennzeichnet. Gut gemacht! [3]
Club Cola von Spreequell ist laut Website ebenfalls vegan. Ganz vorbildlich gekennzeichnet. [4]
Hersteller Frucade weist seine Frucade Cola Classic und Frucade Colamix-Limonaden auf der Website ebenfalls als vegan aus – und liefert noch viele weitere Infos zu Ernährungsfragen dazu. Gut gemacht! [5]
Auf der Website von Afri Cola haben wir keine Vegan-Infos gefunden – und daher eine Anfrage gestartet. Der Hersteller antwortete prompt und teilte mit, dass alle Getränke der Marke vegan seien. Allerdings verwendet ein Abfüllbetrieb kaseinhaltigen Leim für die Etiketten. (Stand: 12.9.2025)

Vegane Bio-Colas
Wer es lieber Bio mag, findet in Spätis, Biomärkten und vielen Supermärkten mehrere Cola-Sorten, die besonders nachhaltig erzeugt werden.
Ziemlich bekannt ist die Black Cola aus dem Hause Neuburger Lammsbräu ("Now"). Und diese ist – vorbildlich! – ebenfalls vegan". Und sogar mit eigenem Siegel! [6]
Genauso vorbildlich ist die BioZisch Cola von Voelkel. Auch die bietet vergnügt-zuckerigen Erfrischungs-Genuss, und zwar ganz ohne Tierprodukte und MIT (eigenem) Siegel. So geht vegane Cola! [7]
Auch der Hersteller der Cola von Mio Mio weist diese Erfrischungsgetränke auf der Website als "vegan" aus – und das gilt für alle Mio Mio Produkte! [8]
Nach dieser Recherche kann gesagt werden, dass Cola fast immer vegan ist. Wir kennen keine Ausnahme. Zumindest in Deutschland kann man davon ausgehen, dass auch der Zucker in Cola-Getränken vegan ist.
Trotz unserer Recherche rund um die Frage, ob Cola eigentlich vegan ist, gilt natürlich: Zutatenliste beachten! Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Neu auf Vegpool:
Habt ihr euch gefragt, ob Veganer eigentlich Kaffee trinken? Hier erfahrt ihr es! Genauso spannend: Trinken Veganer auch Alkohol?
Wir haben den Artikel am 19.9.2025 zuletzt überarbeitet.
Quellen
- https://fritz-kola.com/de/nachhaltigkeit
- https://www.vita-cola.de/faq
- https://sinalco.de/produkte/cola
- https://www.spreequell.de/club-cola
- https://www.frucade.de/sortiment/cola-getraenke/
- https://www.drinknow.de/bio-limonaden/black-cola/
- https://shop.voelkel.bio/bioz[...]isch-cola-0-33-l/6c0bac92
- https://www.miomio.com/nachhaltigkeit/
Veröffentlichung:
Autor: Kilian Dreißig















