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10 Gründe für einen Hochleistungsmixer – lohnt sich die Anschaffung?

Es gibt 10 gute Gründe für einen Hochleistungsmixer.
Bild: Astarot / Adobe Stock

Hochleistungsmixer gelten als teure Küchengeräte: 450 bis 800 Euro sind keine Seltenheit. Doch es gibt gute Gründe für einen Hochleistungsmixer – insbesondere, wenn ihr regelmäßig frisch und pflanzenbetont kocht.

Die kurze Antwort vorweg: Hochleistungsmixer können einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Ernährung leisten. Wer einen solchen Mixer regelmäßig nutzt, kann damit gleich mehrere Küchengeräte ersetzen. Die Kosten für einen hochwertigen Mixer amortisieren sich dann oft schon nach wenigen Jahren.

→ Darauf solltet ihr beim Kauf eines Hochleistungsmixers achten!

Für wen lohnt sich ein Hochleistungsmixer?

  • Haushalte, die regelmäßig Smoothies, Nussdrinks oder Aufstriche selbst herstellen
  • Menschen mit pflanzenbetonter oder veganer Ernährung
  • Personen, die Küchengeräte reduzieren möchten

Weniger sinnvoll ist der Kauf eines Hochleistungsmixers, wenn ihr ihn nur gelegentlich für Shakes benutzt. Eine bewährte Strategie bei größeren Anschaffungen ist, ein bis zwei Nächte darüber zu schlafen. Das hilft, impulsive Fehlkäufe zu vermeiden.

Grund 1: Perfekt für Smoothies und grüne Smoothies

Smoothies sind eine der häufigsten Anwendungen für einen Hochleistungsmixer. Obst, Gemüse, Blattgrün und Kräuter könnt ihr damit schnell und fein pürieren.

Im Unterschied zu einfachen Mixern zerkleinern Hochleistungsgeräte auch faserreiche Zutaten wie Grünkohl oder Wildkräuter zuverlässig. Das ist besonders für grüne Smoothies relevant.

Der entscheidende Unterschied zu einfachen Mixern liegt in Motorleistung, Drehzahl und Messergeometrie. Dadurch erreichen Hochleistungsmixer deutlich höhere Umdrehungen und feinere Texturen.

Grund 2: Frische Säfte ohne Entsafter

Auch Säfte könnt ihr problemlos im Hochleistungsmixer herstellen. Das Obst oder Gemüse wird zunächst fein püriert.

Anschließend wird die Masse durch ein Sieb, Abseihtuch oder einen Nussmilchbeutel gepresst. So entsteht frischer Saft, ganz ohne separates Entsaftergerät.

Grund 3: Pflanzliche Milch und Sahne selbst herstellen

Mit einem Hochleistungsmixer könnt ihr Nuss-, Samen- oder Getreidedrinks einfach selbst herstellen. Dafür mixt ihr Nüsse oder Kerne mit Wasser und weiteren Zutaten. Das trägt zur raffinierten Küche bei und kann auf Dauer spürbar Kosten sparen.

Je nach Verhältnis entstehen dünne Drinks oder cremige Sahnealternativen. Süßung und Gewürze könnt ihr dabei individuell anpassen.

Grund 4: Nussmus und Samenpasten selber machen

Mit hochqualitativen Mixern könnt ihr auch Nussmus herstellen. Dabei wird so lange gemixt, bis das natürliche Fett austritt. Wichtig: Dafür braucht ihr einen Mixer mit belastbarem Getriebe und mit Stößel.

Ohne Zusatz von Öl entstehen streichfähige Muse aus Mandeln, Erdnüssen, Haselnüssen oder Sesam.

Auch hochwertige Geräte brauchen Pausen, um Überhitzung zu vermeiden – insbesondere bei größeren Mengen und fordernden Zutaten.

Grund 5: Cremige Shakes und Desserts

Shakes basieren meist auf Pflanzenmilch, pflanzlichem Joghurt und gefrorenem Obst bzw. Gewürzen. Ein Hochleistungsmixer kann dabei eine besonders feine, cremige Konsistenz erzeugen – und extraviel Schaum.

Auch Eiswürfel oder gefrorene Bananen könnt ihr problemlos verarbeiten. Das eignet sich gut für einfache Desserts.

Grund 6: Warme und kalte Suppen aus dem Mixer

Im Hochleistungsmixer könnt ihr sogar heiße Suppen herstellen. Richtig: Ihr braucht dazu keine Heizfunktion am Mixer – bereits die Reibungswärme sorgt dafür, dass eure Suppe kochend heiß wird. Voraussetzung ist, dass der Mixer ausreichend Umdrehungen schafft.

Wirklich gemacht dafür sind Hochleistungsmixer aber nicht. Schneller geht es immer noch, wenn ihr die Zutaten erst püriert und dann auf dem Herd erhitzt.

Grund 7: Soßen, Dressings und Aufstriche

Soßen, Dressings und Dips gelingen euch im Hochleistungsmixer besonders gleichmäßig. Hülsenfrüchte, Gemüse oder Tofu eignen sich gut als Basis.

So entstehen cremige Aufstriche, Dressings oder Klassiker wie Hummus in kurzer Zeit.

Grund 8: Veganes Eis ohne Eismaschine

Gefrorenes Obst wie Banane, Mango oder Beeren bildet die Grundlage für ein köstliches veganes Eis. Ein leistungsfähiger Mixer verarbeitet auch steinhart gefrorenen Zutaten zuverlässig.

Mit wenig Flüssigkeit entsteht herrlich cremiges und gesundes Softeis ("Nicecream"), das ihr sofort genießen könnt – ganz ohne Eismaschine.

Grund 9: Rohkostriegel und Energiebällchen

Datteln, Nüsse und Saaten lassen sich zu formbaren Massen mixen. Diese eignen sich für Riegel, Kuchenböden oder Energiebällchen.

Das Verhältnis der Zutaten bestimmt, ob die Masse fest oder weich wird. Wichtig: Dafür braucht der Mixer ein solides Getriebe. Minderwertige Billigmixer scheitern an dieser Herausforderung oft nach wenigen Einsätzen.

Weil ihr die Qualität eines Hochleistungsmixers als Verbraucher von außen nicht erkennen könnt, achtet auf explizite Angaben der Hersteller und auf Test- und Erfahrungsberichte zu Hochleistungsmixern.

Grund 10: Mahlen, Schroten und Pulverisieren

Auch trockene Zutaten könnt ihr im Hochleistungsmixer verarbeiten. Haferflocken werden zu Mehl, Hülsenfrüchte zu Koch- oder Backmehl.

Ebenso lassen sich Kaffee- oder Kakaobohnen fein mahlen. Für den Hausgebrauch ist die Feinheit normalerweise ausreichend. An das Ergebnis einer spezialisierten Mühle kommt ein Hochleistungsmixer trotzdem oft nicht heran.


Fazit: Wann sich ein Hochleistungsmixer lohnt – und wann nicht

Die tatsächlichen Möglichkeiten hängen vom jeweiligen Modell ab. Nicht jeder Mixer ist für harte oder sehr fettreiche Zutaten oder zum Mahlen geeignet. Achtet unbedingt auf hochwertige Komponenten (insbesondere auf Getriebe, Motorleistung und automatischen Schutz vor Überhitzung).

Weitere Informationen findet ihr in unseren Tests und Erfahrungsberichten zu Hochleistungsmixern.

Die genannten Gründe zeigen, warum sich ein Hochleistungsmixer für viele Haushalte lohnt – aber nicht für jeden Einsatzzweck.

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Veröffentlichung:

Autor: Kilian Dreißig

Diskussion im Forum:
Lohnt sich ein Hochleistungsmixer?
Letzter Beitrag: 28. Jan. von Dana.

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