vegan3.062 PostsweiblichLinzLevel 4
05.09.2020Na, da wird sich die Tierausbeutungsindustrie aber freudig die Hände reiben, dass dieser taktisch womöglich nicht geschickteste Schachzug von Oatly medial solche Empörungswellen erzeugt. Da wird so mancher Omni sich sicher denken, dass die Bioheumilch vom lieben Bauern nebenan doch tausendmal besser ist, als die aus weiter Ferne importierte Hafermilch.
Ich glaube nicht, dass die paar Veganer, die alles boykottieren, was nicht zu 100% ethisch korrekt ist, irgendeinen Einfluss auf den Marktanteil veganer Produkte haben. Aber durch das Aufbauschen solcher Skandälchen kann man der veganen Bewegung insgesamt schon einen Dämpfer verpassen. Hoffen wir, dass Oatlys Marketingabteilung mehr dazu einfällt, als ihre bisherige, erst nach dem Skandal veröffentlichte, Erklärung. Ich persönlich würde mich freuen, wenn sie auch die negativen Schlagzeilen am Ende positiv für sich nutzen können.
Und zwar nicht, weil mir Oatlymilch so wichtig ist - Hafermilchalternativen gibt es ja auch so einige gute - sondern weil die vegane Message von kaum einem (keinem einzigen?) Hafermilchanbieter so konsequent und cool rübergebracht wurde, wie von Oatly.
vegan5.160 Postsweiblich ObertshausenLevel 4
06.09.2020Ich frage mich auch, ob es nicht einen anderen Investor gegeben hätte, der cleaner gewesen wäre ?
Oder sie hätten sich mit anderen Firmen zusammentun können, die auch vegane oder ökologische Produkte produzieren , aber eben nichts anderes, z.B. auch Voelkel in Deutschland, die produzieren doch mittlerweile auch für die ganze Welt und haben - wie wir im Urlaub sehen konnten- mittlerweile in Pevestorf (Gemeinde Höhbeck) an der Elbe eine riesige Firma aufgebaut.
Lieben Gruß
METTA