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Coronavirus und vegane Ernährung

Erstellt 27.02.2020, von kilian. Kategorie: Vegpool aktuell. 45 Antworten.

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Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan7.188 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
Coronavirus und vegane Ernährung
27.02.2020
Kann vegane Ernährung vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen?
Und kann eine ausgewogene, gesunde vegane Ernährung den Verlauf positiv beeinflussen?
Hier ein Artikel dazu!
https://www.vegpool.de/news/coronavirus-hilft-vegane-ernaehrung.html?newsid=2001

Benutzerbild von Smaragdgruen
vegan1.661 PostsmännlichNähe TrierLevel 3Supporter
27.02.2020
Ich glaube schon dass vegane Ernährung widerstandsfähiger gegen Krankheiten, also auch das Coronavirus macht. Man nimmt schon mal keine Keime, Bakterien, Salmonellen usw. aus dem Fleisch auf. Wahrscheinlich kommt das Virus ja auch von einem Markt wo Tiere/Schlachttiere verkauft werden. Da könnte man dann auch eine Mitschuld von nicht vegan lebenden Menschen sehen.

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PeeBee
27.02.2020
Ich habe meine Probleme mit diesen Kategorien "Schuld" oder "Mitschuld". Man weiss bisher absolut nicht, wo das Virus herkommt, und ob es 100% sicher von Tieren kommt, weiss man auch nicht. Man weiss auch nicht, ob man diese Tiere essen musste, um sich zu infizieren, oder es schon ausgereicht hat, sie zu berühren. Genauso gut könnte ein geliebtes Haustier, das von seinem "Besitzer" liebkost wurde, der Auslöser gewesen sein.

Bevor wir nicht wissen, was da ablief, sollte man mit Schuld etc. zurückhaltend sein, finde ich.

Ob vegane Ernährung ausreicht, sein Immunsystem derart zu stabilisieren, dass man dadurch geschützt ist? Ja, vielleicht. Aber auch das sind alles nur Mutmaßungen. Wir WISSEN noch nichts oder kaum etwas. Und Wissen ist die wesentliche Voraussetzung, um gegen Unbill, Gefahren etc. etwas TUN zu können.

Bitte fasse das nicht als Kritik oder gar "Gemotze" auf, lieber Smaragdgruen. Aber es werden schon genug Verschwörungstheorien in die Welt gesetzt, und viel zu viele "Vermutungen", da möchte ich einfach zur Nachdenklichkeit und Achtsamkeit mahnen...

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Layla-Eve
27.02.2020
Es ist aber wohl Fakt, dass es in China begann, und zwar in der Gegend, wo alles Mögliche an getöteten
Tieren angeboten wird, oder?
Ich, zumindest würde mir von daher SEHR wünschen, dass die Chinesen endlich anfangen,
ihre Essgewohnheiten zu überprüfen.
Ich habe überhaupt nichts gegen die, aber wozu braucht man Fledermäuse, Hunde, Katzen, und was weiß ich nicht alles, auf dem Teller?

Benutzerbild von Dana
vegan4.784 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
27.02.2020
Allerdings wird in China auch viel mit Viren und Bakterien experimentiert, so dass es auch gut sein kann, das da etwas außer Kontrolle geraten ist.

Benutzerbild von Smaragdgruen
vegan1.661 PostsmännlichNähe TrierLevel 3Supporter
28.02.2020
Ja Dana, das habe ich auch zuerst zu meiner Frau gesagt. Das Regime dort ist ja bekannt für Vertuschung und Lügen. Es sind ja auch schon dort Ärzte und andere Personen die etwas aufdecken wollten "plötzlich" verstorben. Ich sehe China ähnlich wie die ehemalige DDR, nur in groß.

Kein Benutzerbild
DaisyDuck
28.02.2020
Sehr gutes Video von Earthling Ed zum Thema Corona Virus und multiresistente Bakterien:

https://www.youtube.com/watch?v=gnQL-brI-9I

Wenn die Menschheit nicht ganz schnell etwas daran ändert tonnenweise Antibiotika in die „Nutztiere“ zu schaufeln, wird es geschätzt ca 2050 kaum noch wirksame Antibiotika geben.
Die WHO weiß das und hat dazu auch schon Sondersitzungen veranstaltet aber es ändert sich kaum etwas.
Auf Arte gab es mal eine sehr erschreckende Doku darüber, sie heißt „Résistance Fighters“, weiß nicht ob man sie noch findet.


Mein Vater ist 2013 nach 33 Tagen Kampf auf der Intensivstation an multiresistenten Bakterien gestorben.


Ich hoffe das obige Video findet weite Verbreitung.

Benutzerbild von Vegbudsd
vegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
28.02.2020
Zitat Smaragdgruen:
Ja Dana, das habe ich auch zuerst zu meiner Frau gesagt. Das Regime dort ist ja bekannt für Vertuschung und Lügen. Es sind ja auch schon dort Ärzte und andere Personen die etwas aufdecken wollten "plötzlich" verstorben. Ich sehe China ähnlich wie die ehemalige DDR, nur in groß.


Hallo Ihr Lieben, nein, ich mache da nicht mit. China-Bashing ist nicht mein Ding. Der Arzt wurde nicht eingesperrt und daran gehindert, seine Aussagen weiter in die Öffentlichkeit zu tragen, weil China eine Diktatur ist, sondern weil in diesem 1,5 Mrd. Menschen Land die Gefahr von Massenpanik und irrationalen Verhaltensweisen zu nicht mehr beherrschbaren Verhältnissen führen könnte.
Auch in Deutschland wird zum Beispiel Suizide aus ähnlichen Überlegungen medial nicht gemeldet.
Bisher hat die derzeitige chinesische Regierung sehr klar und konstruktiv die massenhafte Virusinfektion angepackt, die ja auch für die Chinesen in dieser Form Neuland ist. Dass ein Arzt Informationen an die Behörden gibt ist in China - wie auch anderswo - kein Problem. Die bruchstückhafte und panikschürende Herausgabe von Informationen in die Öffentlichkeit allerdings haben die Behörden zum Schutz vor ebensolchen Paniksituationen unterbunden. Das ist nicht schön, aber sicher kein Verbrechen. Eher halte ich die ungefilterte und panikschürende Herausgabe der Informationen an die Öffentlichkeit für höchstproblematisch.

Das mit solchen Sätzen wie " Es sind ja auch schon dort Ärzte und andere Personen die etwas aufdecken wollten "plötzlich" verstorben. Ich sehe China ähnlich wie die ehemalige DDR, nur in groß." Insinuieren, dass der Arzt wie in Terrorregimen üblich umgebracht worden sei, ist ohne jeden Beleg nicht haltbar.


Dass das Regime bekannt sei für Vertuschung und Lügen gilt für so ziemlich jedes Land dieser Welt, das damit rechnen muss, dass ein Bürgerkrieg wie in z.B. Syrien drohen könnte, sobald die Situation aus dem Ruder läuft. Aber auch hier sollte man fairerweise belegen, was man sagt.

Wer erlebt hat, wie in den letzten Monaten in Hongkong mit massenhaften, gewalttätigen Demos und Versuchen umgegangen wurde, den Staat zu destabilisieren, was unweigerlich in Bürgerkrieg gemündet wäre, wird im Gegenteil anerkennen müssen, dass nirgends auf der Welt so geduldig und relativ wenig gewalttätig mit so etwas umgegangen wurde wie in diesem Fall. (man stelle sich das nur in HH beim G20 Gipfel vor oder in den USA - und das über Monate hinweg) Offenbar ist die chinesische Regierung gewillt und in der Lage, aus Fehlern zu lernen. Oder hört noch jemand was von Protesten in Hongkong? Und das liegt sicher nicht daran, dass von dort nicht mehr berichtet würde.


Die Märkte, auf denen mit lebenden und toten Tieren gehandelt wird, sind keineswegs eine Erfindung des kommunistischen Regimes und sind in ganz Asien vorzufinden. Im Gegenteil: Es wurde inzwischen schon berichtet (leider nur im Vorübergehen gehört - deshalb keine Quellenangabe möglich, dass gerade diese chinesischen Märkte in Zukunft anders kontrolliert werden sollen.

Sachliche Kritik an China ist ok, das Nachplappern der in deutschen Medien immer wieder aufgerufenen Antichinapropaganda halte ich nicht für wirklich zielführend.

Nun noch was zum eigentlichen Thema: Kann vegane Ernährung vor Corona Viren schützen?


Ich meine, sie kann nicht direkt vor solchen Infektionen schützen. Aber das Übergehen von mutierten Tierviren auf Menschen wird deutlich geringer möglich sein, wenn die Nähe von Tieren und Menschen geringer würde. Insbesondere der Umgang mit Tieren auf diesen Märkten wird solche Epidemien nach Ansicht von Wissenschaftlern (Fritz-Löffler-Institut) begünstigen.

2x bearbeitet

Benutzerbild von Crissie
vegan856 PostsweiblichLevel 4Supporter
28.02.2020
Ja, aber ich schließe mich dem Wunsch von Layla-Eve an, dass das Fangen von Wildtieren beendet werden möge. Ob es nun in China ist oder anderswo, und ob es der Auslöser war für diese Pandemie oder nicht. Ich wünsche den Chinesen und den Wildtieren alles Gute und viel Gesundheit!

Kein Benutzerbild
PeeBee
29.02.2020
Zitat Layla-Eve:
Es ist aber wohl Fakt, dass es in China begann, und zwar in der Gegend, wo alles Mögliche an getöteten
Tieren angeboten wird, oder?


Ja, nach allem (wenigem), das man wissenschaftlich weiss, ist es wahrscheinlich, dass es daher kommt.

Aber "Fakt" ist bei all dem gar nichts. Laut Prof. Kekulé und anderen Virologen wird man das Ganze erst wirklich überblicken und seriös einordnen können, wenn es vorbei ist. Und wir Laien können an "Fakten" da eher wenig beitragen.

Ich, zumindest würde mir von daher SEHR wünschen, dass die Chinesen endlich anfangen,
ihre Essgewohnheiten zu überprüfen.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in diesem Forum irgendjemanden gibt, der sich das nicht wünscht...

Ich habe überhaupt nichts gegen die, aber wozu braucht man Fledermäuse, Hunde, Katzen, und was weiß ich nicht alles, auf dem Teller?


Und wozu braucht man Hühner, Kälber, Kühe, Ferkel, Schweine, Fische auf dem Teller?

Ansonsten kann ich Vegbudsd nur beipflichten. Mit China- und anderem Bashing ist niemandem geholfen, weder Tier noch Mensch.


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