Neuralink: Vorwürfe der Tierquälerei gegen Unternehmen von Elon Musk

Neuralink soll unzählige Tiere in Tierversuchen getötet haben, darunter auch Ratten (Symbolbild). Bild: pixabay.com

Werden Tiere in Labors des US-Unternehmens Neuralink illegal gequält und getötet?

Mitarbeitende des Neurotechnologieunternehmens behaupten, dass seit dem Jahr 2018 mindestens 1.500 Tiere getötet worden seien, darunter Ratten, Mäuse, Schafe, Schweine und Affen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. [1]

Invasive und tödliche Tierversuche sind in den USA zwar nicht generell verboten, allerdings seien im Rahmen der Neuralink-Experimente mehr Tiere getötet worden, als im Rahmen der Tests unbedingt nötig seien, so die Vorwürfe.


Der Generalinspektor des US-Landwirtschaftsministeriums geht nun den Vorwürfen nach und hat eine Bundesuntersuchung eröffnet.

Mitarbeitende von Neuralink werfen dem Firmengründer Elon Musk Medienberichten zufolge vor, extremen Druck auszuüben und die Experimente beschleunigen zu wollen. So sei es zu Unachtsamkeiten bei der Einpflanzung von Implantaten gekommen, an deren Folge offenbar Tiere gestorben sind.

Reuters berichtet dabei von vier Experimenten mit 86 Schweinen und zwei Affen, bei denen es zu menschlichen Fehlern gekommen sei. Dadurch sei auch die Aussagekraft der Experimente herabgesetzt, heißt es. Teilweise hätten Tests wiederholt werden müssen, wodurch noch mehr Tiere getötet wurden.


Neuralink wirbt damit, ein Verbindungsstück zwischen Gehirn und Computer zu entwickeln. Als kurzfristiges Ziel werden medizinische Anwendungen genannt. Langfristig soll es auch um technische Erweiterungen des menschliche Körpers gehen ("Human Enhancement"). So könnten z. B. irgendwann einmal Inhalte direkt ins menschliche Gehirn gestreamt werden.

Laut einem Wikipedia-Artikel soll Elon Musk in der Vergangenheit mehrfach damit gedroht haben, die Firma zu schließen, sollte sie nicht bald Erfolge liefern.

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Musk ist aktuell der finanziell reichste Mann der Welt und hat Beteiligungen an Unternehmen wie Twitter, Tesla, The Boring Company und am Raumfahrtunternehmen SpaceX.

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Autor: Redaktion


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Schlagworte: Tierversuche Politisches
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