Vegan gesund essen und trinken?

Erstellt 05.01.2019, von Sockenpuppe. Kategorie: Gesund vegan leben. 21 Antworten.

27.03.2019
Hallo Sockenpuppe :-)
väterlicherseits neige ich genetisch dazu, schneller zuzunehmen, als bspw. meine Schwester, die eher leicht und schlank ist, wie unsere Mama, unser Papa ist, wie man das schön sagt - "kräftig gebaut". Als ich abnehmen wollte, machte ich Sport und fdH, was zwar gewirkt hat, aber dieses ständige Aufpassen, dass man nicht zu viel isst oder nichts Süßes oder kein Gebäck, war unglaublig nervig. Abgenommen habe ich, war aber irgendwie schnell aus der Stimmung zu bringen und schnell gereizt, zumal durch das fdH man nie satt essen kann.
Während der hormonellen Verhütung half auch das nicht. Nachdem ich die Pille absetzte und jetzt seit ca. einem Monat vegan esse, esse ich was ich will und wieviel ich will und nehme erfolgreich ab :clap: :thumbup:
Ich probiere vieles, versuche aber nicht zu viele Ersatzprodukte zu essen.
Bin jetzt keine Ernährungsexpertin, aber ich denke, Kohlenhydrate brauchst du schon, vor allem, wenn du Sport machst, denn das sind ja Energielieferanten.
Wenn du dir bspw. Süßigkeiten verbietest, kommt der Moment, wo du sie in großen Mengen isst und dann hast du diesen Jojoeffekt.
Vielleicht kann dir ein veganer Ernährungsexperte helfen? Würde dir gerne eine-/n empfehlen, kenne aber persönlich keine :-)
Ich habe auch mal vegetarisch gegessen, habe dann aber sogar zugenommen :red:
Denke, es lag daran, dass ich alles mit Käse verfeinert habe.
Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du einen sicheren Weg bzgl. deiner Ernährung findest und dich sowohl seelisch als auch physisch wohl in deinem Körper fühlst :-)
Herzliche Grüße
Luba


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27.03.2019
Sockenpuppe hat sich seit fast zwei Monaten nicht mehr gemeldet (letzter Post 7.2.). Ich denke, sie hat für sich (hoffentlich) eine Lösung gefunden.


Ich finde das immer eher nervig. Jemand kommt, stellt eine Frage, viele machen sich die Mühe zu antworten und den Threadersteller interessiert es einfach nicht.
1x bearbeitet

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27.03.2019
Zitat Dana:Sockenpuppe hat sich seit fast zwei Monaten nicht mehr gemeldet (letzter Post 7.2.). Ich denke, sie hat für sich (hoffentlich) eine Lösung gefunden.


Ich finde das immer eher nervig. Jemand kommt, stellt eine Frage, viele machen sich die Mühe zu antworten und den Threadersteller interessiert es einfach nicht.


Finde es besonders dann merkwürdig, wenn eine Überschrift mal wieder vegane Ernährung nur mit Krankheit oder so statt mit positivem Lebensgefühl und gutem Gewissen Tieren gegenüber assoziiert. Habe inzwischen eine regelrechte "suche Austausch"- Allergie entwickelt und bin deshalb auch bei Neulings zurückhaltend.

Dennoch: Viele Antworten sind auch für diejenigen wichtig, lehhreich und interessant, die selbst die Fragen so nicht gestellt hätten. Deshalb Dank an alle, die sich die Mühe und die Gedanken zu den Fragen machen!
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06.07.2019
Klöckner machts, die Ministerin will Ernährungsberatung in der Schule einführen. Bleibt ja nur zu wünschen dass die Berater dann auch Ahnung haben von gesunder Ernährung, ich kanns mir nur schwer vorstellen. Milch und Fleisch gelten bei vielen immer noch als wichtige Eiweisslieferanten. Es müsste dann wirklich jemand dahin der Ahnung hat und auch mal erzählt wie krank Fleisch - und Milchprodukte machen, welches Leid dahinter steckt.
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/schule-julia-kloeckner-will-gesunde-ernaehrung-zum-thema-machen-a-1276089.html
Des weiteren will sie Aufforsten gegen den Klimawandel, gleichzeitig hat sie aber den Glyphosat - Austieg von Österreich heftig kritisiert !

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07.07.2019
Guten Morgen,


das ist der Grund warum ich gegen das Thema Ernährung in der Schule bin. Natürlich finde ich es gut wenn die Lehrerschaft den Schülern vermittelt wie wichtig eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung ist und man von Chips und Energy Drinks nicht lange und gesund leben kann.
Wenn es dann aber um konkrete Anweisungen geht wie eine gesunde Ernährung aussieht, dann ahne ich schlimmes. Den Milch, Eier und Fleisch gelten ja nach wie vor als gesundheitsfördernd und es gibt auch Anti- Veganer unter den Lehrern. Leider fließt die persönliche Meinung in solche Themen auch mit ein und mir fallen spontan auch ein paar Lehrer ein die aus Sorge oder Ignoranz mit Sicherheit gegen den Veganismus wettern würden. Erst recht wenn die Lehrer ohnehin Tierprodukte vermitteln sollen.
In vielen Schulen ist es ja bereits unerwünscht wenn die Schüler Süßes mitbringen. (Ist ein Toast mit Butter und Salami besser, ist hier die Frage?)
Außerdem sollten die Mensen/ der Kiosk mal überlegen ob das was sie anbieten wirklich abwechslungsreich und vollwertig ist. :green:

Viele Grüße,
Spock
1x bearbeitet

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07.07.2019
Hallo Spock
in meiner Schulzeit( gefühlte 100 Jahre her, dabei sind es nur ca. 50- 45Jahre her. ;) ) gab es in der Grundschule und auch im Gymnasium so etwas noch gar nicht, da sind wir nach der Schule nach Hause gegangen. Bin dann ab der 10. auf eine Handelsschule gegangen, da gab es nur ein Kiosk mit eben diesen Süßigkeiten. Bei unserem Sohn auf der Waldorfschule gab es dann irgendwann eine Schulküche und die haben auch vegetarisch gekocht, teilweise auch vegan. Aber das haben die Eltern unterstützt und teilweise auch selbst gekocht bzw. vorgekocht.
Der Verein Proveg versucht ja Schulen beim veganen Essen zu unterstützen und hat dafür verschiedene Aktionen gestartet , aber wenn Schuldirektoren oder die zuständigen Schulämter dass dann ablehnen, haben die Kinder das Nachsehen. Die Eltern müssten dann eben kritisch hinterfragen, wenn so ein Lehrer oder Schuldirektor sich negative zur veganen Ernährung äußert, ob er eine Ausbildung zur Ernährung hat, nicht die veganen Kinder, sonst werden die noch gemobbt.

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07.07.2019
Hallo Metta,

mir ging es eher darum, dass nicht vegane Kinder eingetrichtert bekommen dass Vegan ungesund ist. Von zu Hause lernen sie es zwar auch nicht anders, aber dort wird in der Regel eher einfach mit konsumiert ohne die Gewohnheiten zu hinterfragen. Wenn die Schule oder der Lehrer xY aber sagt dass man Milch benötigt, dann ist das nochmal was anderes. Ich möchte den Kindern jetzt auch nicht nachsagen dass sie sich so einfach beeinflussen lassen, den gerade die Menschen die sich gegen die Traditionen stellen müssen das ja so oder so.
Ernährung ist eben keine Mathematik. Mathe ist logisch und funktioniert einfach. Beim Thema Ernährung spielen andere Faktoren wie Gewohnheiten eine zu große Rolle.


Liebe Grüße
1x bearbeitet

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07.07.2019
Bei uns in der Grundschule wird das Thema Ernährung schon abgehandelt, halt altersgerecht. Da wird dann ein "gesundes" Frühstück gemacht. Dazu gehören natürlich Butter, Käse, Milch, Eier. Also von daher denke ich, wird das - wenn das jemals auf einen Lehrplan der weiterführenden Schulen käme - nicht anders aussehen.


Wir hatten hier mal eine Userin, die Lehrerin für Religion war und anscheinend das Thema immer wieder im Unterricht angebracht hat. Das Endergebnis war, dass die Schüler (weiterführende Schule) sich beim Rektor über diese ständigen Indoktrinierungen beschwert haben und sie mehr als einmal verwarnt wurde.
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07.07.2019
Dana, ganz genau so wird es eben kommen. Die durchschnittliche deutsche Ernährung wird dann als vernünftig dargestellt, mit etwas Glück wird empfohlen nur mäßig Fleisch und mehr Gemüse und Obst zu essen- ,,Jeden Tag nen Apfel‘‘. Und das wird es gewesen sein.
Natürlich ist es schon lobenswert wenn darauf hingewiesen wird wie schädlich zu viel Fettiges und Süßes ist, aber die Kinder die das wirklich betrifft werden wohl eh nichts ändern wenn von zu Hause nichts kommt. Von daher kann man das Thema Ernährung in der Schule auch komplett sein lassen. Gibt ja jetzt schon zu wenig Zeit für all den Lernstoff. Leider.

Viele Grüße
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08.07.2019
Zitat Smaragdgruen:Klöckner machts, die Ministerin will Ernährungsberatung in der Schule einführen.

Hm, die derzeitigen Empfehlungen der DGE sind zwar weit von unseren (veganen)Vorstellungen gesunder Ernährung entfernt, aber immer noch deutlich näher dran, als es die tägliche Realität des Schulessens ist. Und Kindern traue ich zu, zu bemerken, dass ihr Schulessen nicht dem entspricht, was man nach heutigen Standards als ausgewogene gesunde Ernährung bezeichnet. Also auch wenn es nicht unserem Ideal entspricht, wäre das meiner Meinung nach schon ein Fortschritt.
Zitat Smaragdgruen:
Des weiteren will sie Aufforsten gegen den Klimawandel...

Glückwunsch, da hat das blinde Huhn wohl doch mal ein Korn gefunden.
Siehe (Mit Bäumen das Klima retten): https://science.orf.at/stories/2987899/?utm_source=pocket-newtab
Allerdings:
Denn zuallererst müsse einmal die Entwaldung gestoppt werden, speziell in Brasilien und Indonesien, erklärt Felix Creutzig vom Berliner Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change. Dafür wäre es notwendig, den Fleischkonsum auch in Europa zu reduzieren, denn auf den meisten gerodeten Flächen wächst Soja für Futtermittel.

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