vegan5.224 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
24.11.2023Wobei ich die Angst vor Fett nicht verstehe. Ich nehme laut meiner Tracking App pro Tag ca 110 g Fett zu mir.
vegan5.224 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
13.07.2025Ich persönlich halte nicht viel von Sonnenblumenöl und versuche es weitgehend zu vermeiden, gerade weil wir ohnehin schon viel zu viele Omega-6-Fettsäuren aufnehmen. Da muss ich es nicht auch noch in Produkten haben, bei denen es vermeidbar wäre.
Hafer lasse ich komplett weg, da bei mir im Labor eine Unverträglichkeit festgestellt wurde – auch wenn ich selbst bisher keine direkten Symptome bemerkt habe. Stattdessen bin ich auf Nussmilch umgestiegen, aktuell eine Mischung aus Reis und Haselnuss. Viel davon brauche ich allerdings nicht – sie kommt bei mir nur morgens in meinen Pudding.
Ich achte generell darauf, dass das, was ich zu mir nehme, möglichst entzündungsarm und mikrobiomfreundlich ist. Gerade bei meinem Lifestyle spielt für mich die gezielte Auswahl der Fette und Kohlenhydratquellen eine wichtige Rolle.
13.07.2025Ich find's schade, dass in der umweltfreundlichsten und regionalsten Milchalternative (so weit ich weiß...) immer Sonnenblumenöl drin ist. Und auch im Artikel wurde es vermutlich deshalb (die ersten beiden Adjektive😊) erwähnt.
Warum eigentlich überhaupt dieses industrielle Fertigprodukt Hafermilch ins Müsli, dass i.d.R. bereits vollwertige und gesunde Haferflocken ohne entzündungsförderndes Öl beinhaltet? Weil Wasser keine Cremigkeit bringt? Eingeweicht sollte es das. Geschmack? Kann man mit Nüssen und Früchten toppen und vielleicht besser ein Leinöl darüber?
Gesundheit finde ich trotz Tierleidsvermeidung immer wichtig und man sollte nicht blind die veganen Produkte loben sondern ein wenig differenzieren.
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vegan5.224 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
13.07.2025Sonnenblumenöl (oder ein anderes Öl) wird in Hafermilch vor allem als Emulgator eingesetzt und bei Barista-Versionen zusätzlich zur Förderung der Schaumbildung. Man greift dabei gerne auf Sonnenblumenöl zurück, weil es geschmacksneutral ist. Ansonsten bin ich aber ganz bei dir: Es geht auch ohne, genauso wie ich meinen morgendlichen Bulletproof-Kakao einfach nur mit Wasser zubereite. Trotzdem verwende ich mittags für meinen Nusspudding gerne einen Schuss Haselnussmilch (die kommt ganz ohne Öl aus) sowie etwas Granatapfelsaft.
vegan79 PostsweiblichBayern Level 2
05.08.2025Ich liebe Haferdrink, vor allem die Barista-Version für meinen Latte. Es gibt übrigens auch Rezepturen mit Rapsöl. Finde es auch übertrieben ihn wegen etwas Sonnenblumenöl zu verteufeln. Ich verwende ansonsten nur Oliven- und Sesamöl, oder auch mal Kokosöl, also mach ich mir deswegen keinen Kopf.
Müsli esse ich zu Hause eh mit Alternativen von Skyr, Joghurt oder Quark. Nur wenn es unterwegs z. B. auf Berghütten nichts anderes, auch keinen O-Saft gibt nehme ich Wasser ins Müsli. Schmeckt mir ehrlich gesagt überhaupt nicht. Essen sollte doch auch Genuss sein. Natürlich gesund, aber ich finde dass hier oft übertrieben wird. Allergien, Unverträglichkeiten oder Erkrankungen sind natürlich was anderes, aber wie wär's bzgl. gesunder Ernährung auch Mal mit dem Pareto-Prinzip. Ist nicht böse gemeint, bitte nicht so auffassen😊
05.08.2025Natürlich ist das nicht schlimm, wenn man ab und zu ein paar ml der entzündungsförderlichen Öle wie Sonnenblumenöl zu sich nimmt, wie immer macht die Dosis das Gift.
Was mich ärgert ist, dass einem der Hersteller des Haferdrinks vorsetzt "... das muss so sein, sonst würd's nicht 100% genau so gut schmecken wie es soll.." und man dem ausgeliefert ist. Dazu kommt noch die nicht ganz so gute ernährungsphysiologische Qualität (wenig Proteine und nicht vollständig, es ist nur der wässrige ausgepresste Auszug des Hafers, alles andere fehlt) und dass man im Porridge/Müsli ja eh genug Hafer drin hat.
Auch wenn Soja vielleicht nicht ganz so regional ist, aber meist aus der EU sein sollte, sind dort einfach mehr Proteine drin und die Bohne und das Getreide ergänzen sich von den Aminosäuren sehr gut. Ja, das hört sich schon wieder halb-wissenschaftlich an und man soll doch Pareto....
Bin schon seit Jahren etwas gesundheitlich geplagt und mit der Zeit macht man sich eben Gedanken und will seinem Körper das beste geben und möglichst lange fit, gesund und leistungsfähig zu sein. Also schaut man eben mehr auf die Zutatenliste und ich wüsste nicht was das Sonnenblumenöl in meinem Müsli soll. Nehme ich doch besser ein gutes Leinöl oder Nussmus zu mir als Fettkomponente?
Die Phrase, dass Essen kein Genuss mehr wäre wenn man zu dogmatisch wird, kennen wir als vegan-Lebende doch zu genüge. Wer sagt hier man dürfe das Müsli nur mit Wasser essen? Ich schrieb oben, dass man für den Geschmack entsprechende Toppings, Nüsse und Obst nimmt und Dana schrieb das mit dem Kakao und Wasser. Finde es sehr schade, dass gleich wieder der Eindruck ensteht, wenn man auf bisschen Gesundheit achten möchte, dass dann gleich wieder alles fade und geschmackslos ist. Wenn das bei einer veganen (und auch möglichst gesunden) Lebensweise wirklich so wäre, dann würde ich das alles nicht mehr machen.
vegan79 PostsweiblichBayern Level 2
05.08.2025Ich bin selbst seit mittlerweile 10 Jahren vegan. Und genieße mein Essen. Und achte auch auf meine Gesundheit. Mandel- und Sojamilch mag ich auch gerne, und bei letzterer gibt's mittlerweile auch regionale Alternativen. Ich habe extra darauf hingewiesen dass es niemanden angreifen soll oder ähnliches. Und dass Erkrankungen und Unverträglichkeiten was anderes sind.
Es muss ja auch jeder selbst entscheiden. Trotzdem finde ich es manchmal, nicht nur hier, sondern generell nicht gut, wenn einzelne Zutaten verteufelt werden. Und gesunde Ernährung ist ja was in der Gesamtheit zählt 😊 Die Menge macht es aus.