Vegan- Just do it!

Erstellt 01.03.2017, von fitbee. Kategorie: Neu hier. 34 Antworten.

11.03.2017
Also jetzt mal meine Ansicht.

Forum ist einmal laut und manchmal leise. :thumbup:
Aber immer interessant und wissenswert. :star:

Hört bloß nicht auf eure Meinung zu schreiben und über wichtige Dinge zu informieren.

Was soll aus mir werden? :green:
Brauche dieses Forum und eure Meinungen :heart:


LG rossie :D :heart: :heart:
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11.03.2017
Hi Pummelchen,
Zitat pummelchen:Mir kommt es schon so vor, dass die Leute viel mehr Energie darin stecken, etwas zu hassen, als etwas gerne zu tun oder zu mögen :-/


ist mir auch schon oft aufgefallen... (und ganz verschont bleibt man davon selbst ja auch nicht)

Hassen / Rumnörgeln / Schlechtmachen ist auch viel leichter, als etwas Produktives zu tun.
Wer hasst und lästert
- ...muss keine eigene Meinung und keine Argumente haben, geschweige denn diese verteidigen. Hauptsache gegen irgendwas.
- ...geht in der Masse unter und muss keine Sorge haben, aufzufallen
- ...kann seinen Frust über die Welt auf Kosten anderer ablassen, statt sich mit den Ursachen zu beschäftigen (Beziehungsstress? Arbeits-Frust / arbeitslos, sozial ausgegrenzt, Langeweile, ...).

Edit: Soziale Netzwerke befeuern das auch noch, da man für Aktionen schnell Reaktionen bekommt: "Gefällt mir", dass Du Leute hasst..

Und was ich noch spannend finde: Leute hassen offenbar lieber innerhalb der eigenen sozialen Blase. Deshalb bekommen Vegan-Seiten von Veganern oft mehr Wut ab, als Schlachthöfe. Leute geben ihren Senf ab, um sich damit sozial zu inszenieren, nicht etwa, um etwas zu bewegen oder zu verändern. Ähnliches sagte mal Markus Lanz: Die Leute schimpften über ihn (statt mit ihm), um sich so in ihrer sozialen Gruppe zu inszenieren.
ist wohl was dran (unabhängig davon, was man sonst von Lanz hält).

Deshalb zerspalten sich die veganen Gruppen auch ständig, statt ihre Energie sinnvoller zu nutzen.
Sie posten ihre Wut im Netz (auch in einigen veganen Foren) um ihren Frust loszuwerden. Stattdessen könnten sie auch sinnvoll aktiv werden. :-)

Aus gutem Grund gibts hier keinen Platz für Grundsatzdiskussionen, Zank und Streit.

Viele Grüße

Kilian
2x bearbeitet

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11.03.2017
Hallo Kilian,


das kann gut sein, macht die Sache für mich nur nicht weniger besorgniserregend :-( Wenn die alle ihren Frust beim Wählen rauslassen, werden Leute wie wir in 10 Jahren mit einer grünen Markierung in ein Lager gesperrt und zwangsweise mit Schwein gefüttert :-/
Die Apokalypse kommt, dann fliehe ich früh genug nach Israel, das gelobte Land der Veganer ;)
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11.03.2017
Hi Pummelchen,
nein, besorgniserregend ist es in der Tat. Genau aus dem Grund, weil die Leute zu Wutwählern werden...
hab meinen obigen Beitrag ergänzt.

@Rossie:
Freue mich immer, von dir zu lesen! :star:

Viele Grüße
Kilian
2x bearbeitet

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11.03.2017
Bei Veganern kommt es mir so oft so vor, als ob man sich an seinen eigenen Vorgaben die Zähne ausbeißt. Nachdem ihr mal erzählt habt, wies in anderen Foren so zugeht, hab ich mal geschaut: da wird irgendwie kein "wir" gesucht, sondern ein "ich bin besser, weil" oder "du machst alles falsch" - ähnlich wie meine Vegane "Freundin", die immer betonen muss, dass ich ja eigentlich gar nicht zu den echten Veganern gehöre. Da vergehts einem doch sofort, mit solchen Leuten irgendeine Art von Zusammenschluss zu bilden, oder auch nur gemeinsame Ziele zu formulieren.
Ich glaube, das "dagegen sein" ist dagegen einfacher auf einen Nenner zu bringen: man ist gegen das Feindbild Veganer, egal, was der macht, wer der ist und wie "vegan" der wirklich ist. Die eigenen Ziele und Vorgaben sind da ja kaum wichtig, in so nem Anti-Forum muss sich ja keiner rechtfertigen, weil er Pommes isst (die, sofern nicht in Schweinefett frittiert, leider vegan sind).
Aber diese soziale Netzwerk-Dynamik ist mir auch schon gekommen. Postet einer: Alle Veganer aufhängen! - gefällt dann zig Leuten und auf einmal wirds immer normaler, andern Leuten den Tod oder zumindest schwere Gewalt zu wünschen und sich in den Hass gegen Menschen reinzusteigern, die man eigentlich gar nicht wirklich kennt. Lässt sich ja auch auf Ausländer, Schwule und anderen Hassgruppen übertragen. Wir sollten einfach einen eigenen Staat gründen ^^ Irgendwo in Kanada, da ist es nett. :green:
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11.03.2017
Pummelchen, du bist keine echte Veganerin? :oo

Neulich wurde ja ein Junge ermordet... ein 19-jähriger ist tatverdächtig und wird gesucht.
Das Opfer war der Sohn eines "Bandidos"-Anhängers, also dieser Biker-Gruppe, die oft mit organisierter Kriminalität in Verbindung gebracht wird.. Nun rufen plötzlich viele, dass sie hoffen, dass die Biker den Täter erwischen, bevor die Polizei es tut. Potentiell mit ganz schön blutigen Rache-Phantasien. Sich selbst gegenüber rechtfertigen sie es damit, dass "dieser Kindermörder es ja verdient hätte" und ja sonst nur mit Samthandschuhen angefasst würde...

Und das sind vermutlich meistens Leute, die sich im realen Leben als komplett friedfertig bezeichnen würden. Die sich durch solche unreflektierten Verhaltensweisen aber selbst zum Opfer von strategischen Hass-Manipulatoren populistischer Parteien machen lassen. Also von Typen, für die Mord und Totschlag nicht nur Phantasien sind, die als Ventil ihrer Wut dienen, sondern die das wirklich real wollen. Und die sich mit der "öffentlichen Meinung" rechtferigen.

Was die Folgen einer solchen Denk- und Handelsweise wären, ist ja auch leicht ignoriert.
Wenn Wut das Maß aller Dinge ist, dann wäre vieles anders... schlechter!

Dabei ist es gut, wenn ein Justizsystem vor allem den Schutz der Gesellschaft und nicht nur Rache im Sinn hat.

Man kann sich schließlich genauso über den Nachbarn aufregen, der mal wieder nicht die "Kehrwoche" gemacht hat. Die Wut-Intensität ist einfach irrational und daher zur Bemessung von Strafen (und im Sinne einer nachhaltigen Lösung im Sinne der Allgemeinheit) nicht geeignet. Es ist vielleicht heute nicht alles perfekt - aber 100x besser als Blutrache und Lynchjustiz.

Viele Grüße
Kilian
5x bearbeitet

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11.03.2017
Ja Kilian,
ich kaufe neue Sachen für mich, in einem Laden und nicht second hand, ausserdem, aber verrats keinem, streichle ich Katzen, obwohl das ein Zeichen der Tierunterdrückung ist (denn Katzen wollen gar nicht gestreichelt werden). Ich bestelle auch bei Amazon, was man ja nicht tun sollte. Und manchmal, gaaaanz manchmal, wenn ich ganz hart drauf bin, dann kauf ich Ersatzprodukte. Ich bin höchstens ein vegan Essender Mensch, wobei, ich trinke schonmal Saft und esse weißen Zucker und weißes Mehl. Trinke auch manchmal im Restaurant Wein. Vor allem, da mein Mann ja ein Omni ist. Vollkommen unvegan alles.


Am Anfang ist immer das Wort^^ Ich glaube man sieht generell, wie wünschenswert die Leute Gewaltanwendung wieder finden. Aber um was dagegen zu tun, müsste man sich halt zusammenraffen und in der Masse dagegen vorgehen - was irgendwie keiner tut. Irgendwie wünsche ich mir ja, dass die Amis und die Niederlande mit ihrer Wahl so richtig auf die Schnauze fallen, damit alle, die jetzt nach Lynchjustiz schreien, auch merken, dass das ganz schnell auch gegen einen selbst Anwendung finden kann.
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11.03.2017
Auch hier möchte man Euch zurufen, Veganer sollten keine Extremisten sein.

Die 95 % sind der Sinn!

Veganes Leben ? - In dieser Gesellschaft, in dieser Umwelt ist ja wohl schier unmöglich .

Dann müßtet Ihr auch politisch vegan sein d.h. missionieren, gibt es das, wollt Ihr das ?
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11.03.2017
Wie meinen? Ich drücke eigentlich nur aus, dass mir nicht gefällt, dass man als Veganer genrell Hassobjekt ist oder was meinst du? Wo hab ich denn bitte geschrieben, wir sollen jetzt alle zu politischen Extremisten werden?
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11.03.2017
Pummelchen,

ich meine nicht expliziet Dich, sondern generell, alle , die den Weg suchen, nicht nur vegan zu essen sondern 100% vegan zu leben.
Das neigt tendenziell zu Extremismus.
Wie soll man vegan seine Wohnung einrichten, wo gibt es einen veganen Reitsattel usw, usw.
Da meine ich: Lasst di Kirche im Dorf
Gruß icke
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