Sind Pommes Frites wirklich ungesund? [Tipps für die Zubereitung]

Wie gesund sind Pommes eigentlich? Bild: pixabay.com

Pommes Frites gehören zu den beliebtesten Beilagen in Fast Food Restaurants.
Doch wie gesund sind Pommes eigentlich?

Die Hauptzutat von Pommes Frites sind bekanntermaßen Kartoffeln. Diese sind nicht nur richtig gesund (fettarm, reich an komplexen Kohlenhydraten, ...), sondern auch echt klimaschonend.

Der Ruf von Pommes Frites ist indes aber schlecht. Sie gelten als fettig, kalorienreich, salzhaltig und damit als richtig ungesund. Bleibt also gar nichts Gesundes von der Kartoffel übrig?


Wie gesund sind Pommes wirklich?

In der Tat gibt es drei gute Gründe, warum Pommes nicht so gesund sind wie gekochte Kartoffeln.

#1: Das Fett.
Pommes Frites werden in der Regel in Pflanzenöl frittiert (in manchen Ländern kommt auch Rinderfett zum Einsatz. Das ist z. B. in Belgien oft der Fall.) Diese Fette sind hoch erhitzbar und aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung der Fettsäuren nicht sehr gesund. Sonnenblumenöl hat zudem ein sehr schlechtes Verhältnis von Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren. Experten empfehlen ohnehin, Sonnenblumenöl eher sparsam anzuwenden (oder ganz zu meiden). Mehr dazu hier!


#2: Das Salz.
Damit Pommes richtig gut schmecken, werden sie gesalzen. Salz trägt allerdings zu Bluthochdruck bei und sollte nur in geringen Mengen verzehrt werden. Pommes schneiden hier nicht zwingend schlechter ab als andere gesalzte Speisen. Dennoch: Gesund ist es nicht.

#3: Das Acrylamid.
Beim Rösten, Frittieren und Backen von Lebensmitteln wie z. B. Kartoffeln entsteht Acrylamid, eine Substanz, die im Verdacht steht, Krebs zu erregen. Pommes die besonders lange und / oder heiß frittiert wurden, sind reich an Acrylamid. Acrylamid ist nicht neu und wir nehmen es sowieso ständig auf. Gesund wird es dadurch aber nicht.


Zusammengefasst muss man also sagen: Pommes sind nicht wirklich gesund. Allerdings: Als Genussmittel sind sie durchaus ab und zu okay. Es gibt deutlich ungesündere Lebensmittel!


Achtet bei der Zubereitung von Pommes auf diese Tipps:

  • Verwendet kein Sonnenblumenöl und benutzt eine Heißluftfritteuse.
  • Achtet bei der Zubereitung von Pommes Frites darauf, sie nicht zu heiß und zu lange zu frittieren.
  • Salzt die Pommes nur leicht und verwendet zusätzlich Gewürze oder auch Würzhefeflocken, um dennoch einen tollen Geschmack zu erzielen.

Kein Grund also, für immer auf Pommes zu verzichten. Aber gute Gründe, dennoch auf eine abwechslungsreiche, frische und möglichst pflanzenbasierte Ernährung zu achten.


Habt ihr gewusst, dass man Pommes in der Bratpfanne zubereiten kann?

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Autor: Redaktion
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Schlagworte: gut zu wissen Gesundheit Fast Food
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