Blutspende-Snack

Erstellt 27.02.2018, von Franny. Kategorie: Gesund vegan leben. 5 Antworten.

Blutspende-Snack
27.02.2018
Hallo :wink:

ich möchte diese Woche gerne zum Blutspenden gehen. Das ist das erste Mal für mich...nicht nur als Veganer.
Den Artikel auf Vegpool zum Thema habe ich mir auch schon durchgelesen. Ansonsten ist es recht schwer vegane Infos zum Thema zu finden.


Da es ja wahrscheinlich keine veganen Speisen beim Blutspenden geben wird, überlege ich, was ich mir mitmachen kann...was eisenhaltiges wäre sicher sinnvoll.
Ich dachte an Overnight Oats mit Sojajoghurt getoppt mit Früchten und Nüssen.
Davor werde ich wahrscheinlich Hirseporridge mit Pflanzenmilch, Obst und Nussmus essen.

Oder ist ein triviales Marmeladenvollkornbrot doch besser für den Blutzucker?


Hat jemand Ideen und vielleicht Erfahrungen? Auch allgemeine Erfahrung zum Blutspenden?

LG
Franny
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02.03.2018
Hi Franny,

na dann frohes spenden! :-)

Auch wenn es bei meinen früheren Blutspende-Terminen in der Regel Wurstbrötchen als "Dankeschön" gab (oder sogar Fast-Food-Gutscheine 🤡 ), gibt es doch meistens auch Obst als kleinen Snack.

Deine Overnight-Oats klingen jedenfalls sehr kräftigend und nahrhaft. :-) Da bist du glaube ich besser versorgt als so manch ein Junkfood-Freund :-)
Schön viel trinken und ausreichend Ruhe lassen, dann ist das total entspannt.

Viele Grüße

Kilian
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03.03.2018
Danke Kilian :-)

Es gab bis auf ein paar Gemüsesticks tatsächlich nur Wurst-und Schmalzbrote und Kuchen.
Und einen McDonalds-Gutschein :|

Die Overnight Oats waren echt klasse! Ich hatte noch Hirseflocken übrig gehabt und miteingeweicht. Dazu habe ich Haselnüsse, Mandeln und Chiasamen gemischt.
Davor habe ich Linsen-Hirse-Gemüse mit Paprika und Karotten mit Sesamsauce gegessen.

Scheint auf jeden Fall geholfen zu haben. Mir ging es danach sehr gut (den Umständen entsprechend ;) ). Die Ärzte waren sehr überrascht über meinen guten Hämoglobinwert als sie gehört haben, dass ich vegan bin :rolleyes:

Nur am Folgetag war mir etwas schlecht und ich habe mir eingebildet, Eisenmangel zu schmecken... :question: hat nach dem Essen und viel Trinken aber nachgelassen.

Ich werde es beim nächsten Mal wahrscheinlich wieder so machen :thumbup:
1x bearbeitet

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04.03.2018
Hallo Franny,

das klingt nach einer ziemlich guten Vorbereitung Deinerseits und ich gratuliere zu diesem freudigen Ereignis :clap: :D

Ich erinnere mich, dass ich früher mit dem Rad zur Blutspende gefahren bin, viel getrunken (Mineralwasser) habe, mich dann anzapfen ließ, danach kurz liegen geblieben bin, nen Apfel oder Riegel oder sowas gegessen habe und mit dem Rad zurück bin :-) .
Weiß nicht, ob das klug war - hat aber gut funktioniert. Aber Deine Methode klingt nicht nur nach guter Planung, sondern auch noch ziemlich lecker.

Das Blut ist ja auch in kürzester Zeit regeneriert und als gesunder Mensch mit einer gesunden Ernährung ist ein Eisenmangel nicht zu erwarten. Vegetarier und Veganer haben nicht öfter einen Eisenmangel als Fleischesser. Sie haben häufig einen niedrigeren Eisenspeicherwert, was aber gesundheitlich vorteilhaft ist. Abgesehen davon sollte man als Frau allgemein auf die Eisenversorgung achten - egal bei welcher Ernährungsform. (Bedeutet: Regelmäßigen Bluttest machen, aber NICHT "blind" Eisenpräparate einnehmen).

Zitat Franny:Die Ärzte waren sehr überrascht über meinen guten Hämoglobinwert als sie gehört haben, dass ich vegan bin :rolleyes:


Eine abwechslungsreiche, fundierte und vielfältige vegane Ernährung ist ja kein "Notbehelf", sondern eine sehr gute und vorteilhafte Möglichkeit, seine Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Insofern spricht es nicht unbedingt für die Ärzte, dass sie über Deine guten Werte verwundert waren.

Zitat Franny:Nur am Folgetag war mir etwas schlecht und ich habe mir eingebildet, Eisenmangel zu schmecken... :question: hat nach dem Essen und viel Trinken aber nachgelassen.


Wenn man etwas befürchtet, fühlt man schnell die ersten Symptome. Wie schmeckt denn Eisenmangel? :-)

Viele Grüße

Kilian
6x bearbeitet

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04.03.2018
Zitat kilian: Insofern spricht es nicht unbedingt für die Ärzte, dass sie über Deine guten Werte verwundert waren.


Ich habe bisher aber auch noch keinen Arzt kennengelernt, der Veganismus unterstützt. Mein Hausarzt meint, ich kann's ja machen, wenn ich es für nötig halte. Ich solle halt aufpassen.
Und eine Bekannte meiner Mutter ist Diatassisstentin und meint ich solle mich doch lieber vegetarisch ernähren, weil ich sonst krank werden könnte. Sie hat mich tatsächlich vor Laktoseintoleranz gewarnt...

Zitat kilian: Wie schmeckt denn Eisenmangel?


Das ist schwer zu beschreiben...leicht seifig und alles andere als metallisch. Ein bisschen, wie wenn man morgens nach dem Aufwachen einen Kloss im Hals hat und den runterschluckt, aber nicht so fies.

LG Franny
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06.03.2018
Hallo Franny,
keine Panik, wenn du vor dem Blutspenden einen guten Hämo-Wert hattest (und das wird ja vorher getestet), hast du nach der Spende auch keinen Eisenmangel. Die nehmen dir doch nur 500ml Blut ab. Wenn du vorher gut gegessen und vor allem viel getrunken hast (das ist das Wichtigste), musst du auch gar nicht unbedingt hinterher sofort essen. Bei uns gibts meistens gar nichts Veganes (außer pure Weißmehlbrötchen ....igitt). Ich trinke also meist nur noch ein Wasser oder einen Kaffee danach und schwing mich dann aufs Fahrrad. Wichtig ist halt nur, hinterher, evt auch noch am nächsten Tag viel zu trinken, lecker zu essen und halt nicht gerade Hochleistungssport zu betreiben. Aber im Normalfall geht es mir nach der Spende ganz besonders gut (Aderlass :lol: ). Dass bei Veganern die Eisenwerte bombig sind, ist doch logisch: Milch hemmt die Eisenaufnahme. Folglich: keine Milch, kein Hemmnis, klasse Eisenwerte.
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