Vegan Geburtstag “feiern“

Erstellt 17.08.2017, von Becky95. Kategorie: Allgemein vegan. 16 Antworten.

18.08.2017
Ich erwähne dass schon gar nicht mehr, dass ich mich Vegan ernähre. Der Begriff ist dank der Medien in ein schlechtes Licht gerückt. Ich ernähre mich pflanzlich klingt das schon angenehmer. Ehrlich gesagt nervt mich das Wort Vegan auch.
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18.08.2017
Guten Morgen!

Becky, Alles Gute nachträglich. Hoffentlich hast du trotz allem einen wunderschönen Tag verbringen können.

Wegen der Schokolade: das sehe ich so wie Dana. Annehmen, danke sagen, weiter verschenken. Mir geht das ab und zu in unserer Firma so. Unser Senior-Chef ist hin und wieder spendabel. Er weiß, dass ich vegan bin. Und letztes Jahr an Weihnachten gab es für jeden Büromitarbeiter eine Wildschweinsalami (würg) und mir hat er ne Packung Ferrero Küsschen geschenkt. Die sind auch nicht vegan, aber ihm das zu erklären, wäre ein Ding der Unmöglichkeit. Er würde es nicht kapieren. Also hab ich danke gesagt und es weiter verschenkt.


Und was Dandedilia schreibt, empfinde ich auch so. Dieses Wort "vegan" hat inzwischen so einen üblen Beigeschmack, dass mich der Begriff auch immer mehr nervt. Aber an "ich ernähre mich rein pflanzlich" kann ich mich auch nicht so recht gewöhnen :crazy:
Mal abgesehen davon, dass es bei mir ja eine Lebenseinstellung ist, und nicht "nur" ein Ernährungsstil....

Liebe Grüße und nen schönen Freitag!
Moni

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18.08.2017
Zumal ich kaum wen kenne, der/die keine Pilze und kein Leitungswasser zu sich nimmt, beides nicht pflanzlich, also ernährt man sich nicht rein pflanzlich.

Ich verwende vegan auch dann, wenn es andere negativ empfinden. Immerhin verwenden manche auch schwul, behindert beleidigend, drum verschwinden solche Alltagsbegriffe aber nicht aus meinem Vokabular.

Wobei ich eh weg bin davon, dass man kein Fleisch essen darf, ich mag es nur nicht, wenn anderen massiv geschadet wird, In vitro Fleisch oder wenn Tiere z.B. an Altersschwäche verstorben sind und niemand gravierend trauert, wieso nicht essen...

Manche verwenden vegan nicht synonym zu "untierisch", sondern im Kontext "ohne Tierleid", weiß jetzt nicht, was üblicher ist. Isst man so ein verstorbenes Tier, wäre das für mich nicht vegan, ich fühle mich also der 1. Definition näher.
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18.08.2017
Ich habe mich ja auch bedankt und einen anderen Verwendungszweck für die Schokolade gefunden. :-)

Aber bei dieser Kollegin ist es schon sehr speziell. Vorher habe ich Lowcarb gegessen, das hat sie auch nie so richtig verstanden. Aber dass sie eben so genau wusste, dass es nicht vegan ist und trotzdem gekauft und geschenkt hat, fand ich dann schon merkwürdig. Dazu bekam ich Ouzo. Weder esse ich viel Süßes, noch trinke ich gern Alkohol. Das weiß sie eigentlich :rolleyes:

Aber ihr habt recht, dankend annehmen und weiter geben ist die Devise. Sie hat es ja nur gut gemeint.

"Vegan" vermeide ich auch so gut es geht. Weder will ich abgestempelt werden, noch mich darüber unterhalten. Das ist nämlich nie so richtig möglich. Alles was ich sage, wird als Quatsch abgewunken oder mit einem Augenrollen quittiert.
Bevor ich also ausfallend werde, verlasse ich lieber den Raum :rofl:
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18.08.2017
Irgendwie wird es sogar als Quatsch abgestempelt, wenn ich sowas logisches schreibe wie:

"Es ist ungerecht, Schweine, Hühner, Kühe und andere fühlenden Individuen, welche man der Kategorie Nutztiere zugewiesen hat, schlechter zu behandeln als Katzen, Hunde und andere Haustiere. Das ist keine Gleichberechtigung, für die sich viele engagieren. Gleichberechtigung setzt sich ja gerade über solche Kategoriegrenzen hinweg, siehe Frauen/Männer, etc. <x andere Beispiele>"

Bei manchen kann man schreiben/sagen, was man will, es wird immer nicht auf der Sachabene verarbeitet. Vegan und das ganze Thema allgemein, drum beziehen sich Tierliebe und -freundschaft oft nur auf Haustiere, ist auch insofern ein Feindbild, weil man sich mit den eigenen Werten und der kognitiven Dissonanz ("eigentlich bin ich ja gegen Tierquälerei") auseinandersetzen müsste.
2x bearbeitet

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18.08.2017
Alles Gute nachträglich! Ich hoff Du hattest einen tollen Tag.

Das mit dem Auswärtsessen ist tatsächlich ein regionales Problem. In Hamburg kann man sich kaum entscheiden, 25km weiter weg ist Wüste. In Essen gibt es tolle Läden.

Wir gehen nicht auswärts essen, weil mir das zuviel Gesabbel ist der Bedienung die Welt zu erklären. Letztens wollte man mir ne Sahnetorte als vegan verkaufen (und das in einem Bioladen-Cafe...) ... ist klar, wenigstens dort sollte man geschultes Personal erwarten.
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25.08.2017
Ich habe total Glück. Ich gehe einmal im Monat mit eine paar Freundinnen frühstücken und das Cafe in unserm Mini-Städtchen hat immer 2 oder 3 vegane Brotaufstriche im Angebot und ganz viel Obst und Gemüse.
Haben sie aber erst auf Nachfrage gemacht, ganz am Anfang gab es das nicht.

lg Aubergina
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