Veredelungsverluste in der Tierindustrie

Erstellt 26.11.2022, von kilian. Kategorie: Umwelt & Klima. 7 Antworten.

Veredelungsverluste in der Tierindustrie
26.11.2022
Egal welche technischen Tricks Tierhalter nutzen, um die Tierhaltung weniger klimaschädlich zu machen: Das Grundproblem der "Veredelungsverluste" (man könnte auch sagen: Ressourcenverschwendung) lässt sich nicht technisch lösen.
https://vegpool.de/magazin/tierhaltung-veredelungsverluste.html
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26.11.2022
Ein Vergleich mittels Gewichtsangaben (Gramm/Kilogramm) ist unredlich und irrelevant. So argumentiert man nicht (sollte man zumindest nicht). Wichtig wären Nährstoff- und Kalorienvergleiche.
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26.11.2022
was genau meinst du, sunjo?
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26.11.2022
Wenn wir mal im pflanzlichen Bereich bleiben: 5 Kilogramm Blattsalat haben einen völlig anderen Nährwert als 5 Kilogramm Linsen. Deswegen kann und darf man Flächenbedarf bzw. - verschwendung einzelner Lebensmittel nicht anhand von Gewichtsangaben vergleichen.


Würde sich die Menschheit aussschließlich von Blattsalat ernähren, wäre der Flächenbedarf höher als bei omnivorer Ernährung.
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26.11.2022
Danke für die Erläuterung. Die Ansicht teile ich nicht.
Wenn man legitimerweise darlegt, dass ein Rind 10 Kilo Getreidefutter frisst, um 1 Kilo Fleisch zu "liefern", dann sagt man doch nicht, dass beides ernährungsphysiologisch identisch wäre.
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26.11.2022
Das stimmt. Aber wenn ein Rind 20 Kilo Gras (Zahl aus der Luft gegriffen) frisst um 1 Kilo Fleisch zu liefern, könnte das theoretisch sogar flächensparender sein, als auf diese Grasfläche kein Rind zu stellen (Almwiesen, Steppe). Die Verhältnisangaben im Artikel (z.B. 4:1 oder 25%), sind demzufolge ohne jegliche Aussagekraft.
Ich stimme ja zu, dass man Tierfutter nicht auf Flächen anbauen sollte, die auch für menschliche Lebensmittel geeignet wären (Äcker), aber das sollte man eben anders argumentieren.
Ich bleibe dabei, deine Argumentationsweise in diesem Artikel ist unredlich.
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26.11.2022
Im Artikel steht:

Heute werden hochwertige Futtermittel angebaut, die in der Tierhaltung zum größten Teil zu wertloser Gülle umgewandelt werden. Tierprodukte sind hier mengenmäßig ein Nebenprodukt.


Es geht hier konkret und explizit um Futtermittel aus Ackerbau.

In der Tierindustrie gibt es Fütterungsempfehlungen, die teilweise bis auf die Mikronährstoffe durchkalkuliert worden sind. Und wer wirtschaftlich Tiere hält, richtet sich danach.

Ich erkenne nicht den Sinn einer Diskussion darüber, dass Tiere auch andere Futtermittel fressen könnten. Das wäre meiner Meinung nach unredlich, weil es vom gegenwärtigen Status Quo ablenkt.

Es werden nun mal Futtermittel aus Ackerbau verfüttert. Die Tiere stehen in Nahrungskonkurrenz zum Menschen. Warum sollte man da jetzt mit Almen anfangen?
1x bearbeitet

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26.11.2022
Ich lese gerade das Buch von Friederike Schmitz: " Anders satt" . Da geht es in einem Kapitel auch darum, dass vieles , was wir eigentlich essen könnten - bzw. früher auch gegessen haben, wie z.B. Ackerbohnen- heute gar nicht mehr bekannt ist und an Tiere verfüttert wird. Das ist ja dann auch noch mal Verschwendung. Was die Almen betrifft mit Beweidung, da schreibt sie, dass es heute oft nur die Jungtiere sind, die noch keine Milch geben, die da oben sind, die ausgewachsenen Kühe sind - meistens- in Ställen, und es werden auch trotzdem die männlichen Kälbchen getötet für Rindfleisch, das ja auch Verschwendung ist.
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