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Glücklich sein.

Erstellt 03.08.2019, von anonym. Kategorie: Tierschutz & Tierrechte. 95 Antworten.

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Benutzerbild von METTA
vegan4.744 Postsweiblich ObertshausenLevel 4Supporter
06.11.2019
Hallo Peebee,
ich denke auch, dass es nicht nur mit der Intelligenz zu tun hat, es muss auch Empathie dazu kommen. Da fand ich das Beispiel von habanero79 mit dem Ritter , bzw. Knappen, der sich für sein Pferd einsetzt , sehr gut. Denn es gibt bestimmt auch hochintelligente Menschen, die aber etwas arbeiten, das zur Zerstörung von anderen dient und es gibt weniger intelligente, die sich für Tiere einsetzen. Es hängt mit Weisheit und Mitgefühl zusammen, die in richtiger Balance sein müssen.
lieben Gruß
METTA

Benutzerbild von Boris
vegan135 PostsmännlichGummersbachLevel 2
06.11.2019
Schwieriges Thema.
Ich denke man sollte das eigene Glück nicht von äußeren Faktoren abhängig machen.

Empathie ist das Stichwort. Wir leben in einer Welt in der es damit meistens nicht so weit her ist. Das hat sicherlich unzählige Gründe in unserer Kultur und Gesellschaft.

Was mir aber immer wider begegnet ist, letzten Endes auch bei mir selbst:
Man muss sich erst mal selbst lieben, bevor man andere lieben kann, und da spielt sie Spezies auch keine Rolle mehr. :heart:

Benutzerbild von Dana
vegan4.743 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
06.11.2019
Ich bin momentan in Bhutan und ich muss sagen, ich habe noch nie ein Land besucht, in dem es so viele glückliche und zufriedene Menschen gibt. Hier werden keine Tiere geschlachtet, das Fleisch, das sie ganz wenig essen wird aus Indien importiert, und alle leben glücklich und zufrieden zusammen. Selbst alle Tiere wie Kühe, Hunde, Esel, Pferde, Maultiere, Hühner, und Katzen leben hier frei. Es ist kein Tier angebunden. Die Tiere laufen frei rum, man muss natürlich hin und wieder bei der Straße mal einen kleinen Schlenker machen, weil die Tiere einfach nicht aufstehen. In diesem Land ist wirklich das Glück zu Hause. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie einen Glücksminister und ein nationales Glücksprodukt haben. Vergleichbar ist dieses nationale Glücksprodukt mit unserem Bruttosozialprodukt. Und vor allem, dieses Land hat eine negative CO2 Bilanz. Und das schon seit Jahren!

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PeeBee
06.11.2019
Ach, wie toll... Ich bin immer begeistert, wenn ich mal einen Film über Bhutan sehe. Ich mag dieses Land sehr, bzw. das, was ich darüber gelesen und gesehen habe (neben Japan und Sibirien mein Traumland, die ich alle drei aber leider nie sehen werde).

Etwas irritiert bin ich aber immer, wenn ich lese, dass sie das Fleisch importieren, das klingt mir immer etwas "unstimmig", denn durch ihren Konsum sind sie für das Sterben von Tieren mitverantwortlich. Aber das ist "auf hohem Niveau gemeckert", sorry. Ich wünschte, in anderen Ländern wäre man schon so weit und so achtsam mit den Tieren. Und dort oben vegetarisch oder gar vegan zu leben, dürfte auch nicht sehr einfach sein.

Benutzerbild von Dana
vegan4.743 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
06.11.2019
Also die Mengen Fleisch, die hier verzehrt werden, sind wirklich sehr übersichtlich. Wir haben meistens 7 oder 8 Schalen von denen die kleinste Schale wirklich ein paar Bröckchen Fleisch enthält. Alles andere ist vegetarisch oder vegan. Ich denke, das ist auch ein bisschen ein Politikum. Indien ist ein bisschen die Schutzmacht hier, da das kleine Land doch ziemlich allein zwischen zwei Riesen Indien und China dasteht. Es wird sehr viel Strom nach Indien exportiert, und im Gegenzug müssen sie halt auch etwas importieren. Was mir total gut gefällt ist, dass ein Viertel des täglichen Reisepreises hier für die Bevölkerung verwendet wird. Er wird in Form von Schul und Gesundheitswesen verwendet. Beides ist komplett kostenlos für die Bevölkerung. Sollten die Ärzte hier mal mit einem Fall nicht weiter kommen, wird der Patient kostenlos nach Indien oder Bangkok ausgeflogen. Auch die Arztkosten in diesen Ländern werden vom Staat hier übernommen

1x bearbeitet

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anonym
06.11.2019
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PeeBee
06.11.2019
Liebe Dana,

ich danke Dir wirklich sehr. Dein Bericht ist für mich ein richtiges kleines Geschenk, eben WEIL ich dieses Land so mag. Übrigens hat der König bei der Geburt seines Kindes aus seinem Besitz jedem Bürger einen Geldbetrag geschenkt, der für viele fast ein Monatsgehalt entsprach. So habe ich es jedenfalls gelesen. Dieser König und sein Vater haben das Land so radikal verändert, zum Guten, dass man da nur staunen kann. Sie haben zum Wohl des Volkes auf Privilegien und Machtteile verzichtet. Ich finde das beeindruckend. Ich denke, all das hat auch damit zu tun, dass in Bhutan ein buddhistisches Mönchtum existiert, das vajrayânisch-buddhistische Lehren noch (oder wieder!) sehr ernst nimmt.

Darf ich fragen, ob Du dort Urlaub machst??? Es kommen ja immer nur wenige hinein, weil Bhutan nicht von Touristen übervölkert werden will.

Lieber Lenshar,

vielleicht bist Du ja auch gerade deshalb so unglücklich, WEIL Du Dich nicht lieb hast. Das hat mit "Selbstliebe" im negativen, egoistischen oder narzisstischen Sinn nichts zu tun. Ich glaube nämlich, dass beides zusammen gehört, Liebe zum anderen und Liebe zu sich selbst. Und mit Liebe zu sich selbst meine ich, sich selbst mögen, annehmen, wie man ist, seine Fehler nicht leugnen, und seine Stärken sehen. An seinen Fehlern sollte man immer arbeiten, ein Leben lang. Das mache ich seit fast sieben Jahrzehnten. Über seine Stärken darf man sich freuen. Das hat nichts mit Egoismus o.ä. zu tun.

2x bearbeitet

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anonym
06.11.2019
[Post gelöscht]

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Benutzerbild von METTA
vegan4.744 Postsweiblich ObertshausenLevel 4Supporter
06.11.2019
Hallo Lenshar
Es ist aber wahrscheinlich auf die Dauer schwierig, wenn man sich selbst nicht respektiert. Ich weiß nicht, was Du Dir darunter vorstellst, wenn Du sagst , dass Du Dich selbst nicht und Dein Leben nicht liebst. Mir ging es eine Zeitlang auch so, aber ich habe auch gemerkt, dass ich dann andere auch nicht lieben(respektieren und ihnen ihr Leben zugestehen ) kann. Es geht m.E. nicht um eine Art Narzissmus, sondern um Selbstachtung. Denn Du hast es ja auch z.B. -wie viele hier- fertig gebracht, darüber nachzudenken, warum Du nicht mehr Fleisch essen willst. Ich weiß, es ist schwierig das Leiden der Tiere hier und anderswo auszuhalten und die Täter dazu; auch für mich , ich ärgere mich auch immer wieder über bestimmte Verhaltensweisen, aber es sind eben Verhaltensweisen und Gewohnheiten im Geist der Anderen. Wir selbst können nur für uns verantwortlich handeln und dadurch Anderen ein Beispiel geben- und wenn sie wollen - ihnen auch helfen sich zu ändern. Und dazu brauchen wir eben Courage und Selbstachtung und gute Freunde, die einem stützen. :D

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PeeBee
06.11.2019
Zitat Lenshar:
Das stimmt! Ich arbeite jeden Tag an mir, ich kenne auch meine Schwächen und Stärken ganz gut. Ich weiß nicht wieso ich meinen Weg nie richtig finde, ich versuche es sehr.


Vielleicht erlaubt irgendetwas in Dir nicht, dass Du zufrieden oder gar glücklich bist.

Es ist so als würde ich wie ein Schwamm das Leid der anderen aufsaugen. Ich habe manchmal auch das Gefühl es ist unfair glücklich herumzuhüpfen, derweil andere so schlimm leiden müssen.


Das kann ich sehr gut nachempfinden, solche Gedanken kenne ich auch. Aber ich frage mich dann, ob die anderen weniger leiden, wenn ich selbst weniger glücklich wäre. Nein, sicher nicht. Aber wenn Du glücklich oder wenigstens zufrieden mit Dir und Deinem Weg und Deinem Leben bist, kannst Du viel effektiver denen helfen, die leiden. Zwei, die im Sumpf versinken, können einander nicht aus dem Sumpf herausziehen. Ich glaube, es war der Buddha, der das mal sagte.

Das andere Problem ist natürlich, dass ich mich immer sehr unbeliebt in Gruppen mache, wenn ich Probleme anspreche, wie in der Uni oder auf dem Pferdehof, wo ich nunmal nicht einfach zusehe, wenn jemand sein Pferd prügelt und andere es für "Erziehung" halten und ich mich ja wieder nur einmische. :(


Man macht sich tatsächlich nicht beliebt damit. Aber dennoch wirkst Du dabei durch Vorbild, und das ist gut. Mögen die Kommilitonen oder Pferdehofkollegen noch so sehr die Augen verdrehen oder sonstwie genervt reagieren, wenn Du das sagst: Irgendetwas bleibt dennoch hängen. Da bin ich sicher.


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