Insekten in veganen Lebensmitteln erlaubt!?

Erstellt 22.01.2023, von kilian. Kategorie: News & Aktuelles. 25 Antworten.

Insekten in veganen Lebensmitteln erlaubt!?
22.01.2023
EU lässt weitere Insekten als "neuartige Lebensmittel" zu. Und ein Gerücht macht die Runde, dass Insekten auch in veganen Lebensmitteln zulässig seien.
Ist aber falsch!
https://vegpool.de/news/insekten-in-veganen-lebensmitteln-nicht-erlaubt.html
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22.01.2023
Herr Aiwanger, naja, da sage ich lieber nichts ...
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22.01.2023
ja von dem habe ich bei unserer LgL Gruppe auch schon gelesen. :wallbang:
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22.01.2023
Es ist doch eigentlich glasklar, dass in veganem Essen keine Insekten sein können. Denen ist echt nichts zu blöd, um das zu verbreiten. Ich habe es inzwischen auf Twitter schon als Argument bei anderen gelesen.


Ich frage mich so oft, warum der liebe Gott so unsäglich viele dumme Menschen gemacht hat.
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22.01.2023
Oh ja, Steja, das habe ich auch gedacht.
Und: Was für ein Armutszeugnis für den Herrn Wirtschaftsminister!
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22.01.2023
Naja, es gibt ein paar Produkte, wo ich bisher nicht nach einem Veganlabel geschaut habe, zB Kartoffelpüree. Brötchen auch nicht wirklich (wobei ich da jetzt auch gelernt hab, dass da Schweineborsten mit drin sein können).
Heißt, wenn man Lebensmittel kauft, die nicht als vegan markiert sind, aber wo (zumindest) früher auch nie Tierprodukte mit drin waren, dann könnte da jetzt Insektenmehl mit drin sein?
Kommt ja auch drauf an, wo man einkauft? Im Bioladen ist das meiste vegane als solches markiert, beim Türken oder Asiaten eher nicht.
Und wenn man im Urlaub ist, wo es eher keine Bioläden gibt, und Inhaltsstoffe nicht auf Deutsch oder Englisch aufgelistet, dann wird es noch unsicherer!
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22.01.2023
Heißt, wenn man Lebensmittel kauft, die nicht als vegan markiert sind, aber wo (zumindest) früher auch nie Tierprodukte mit drin waren, dann könnte da jetzt Insektenmehl mit drin sein?

Ja, theoretisch schon. Aber als Zutat gekennzeichnet. Genauso gut könnte aber auch ein anderes Tierprodukt enthalten sein. Also besser immer Zutaten checken bzw auf Siegel achten.
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25.01.2023
Mir wurde heute Morgen SpeiÜbel ...wir waren gerade mit dem Auto unterwegs da war ein Gespräch darüber im Radio ...ich zu meinem Mann gesagt mach das Radio aus...ist ja ekelhaft....puh...und die armen Insekten u.s.w. :wallbang:
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25.01.2023
Vorhin war da auch ein Bericht in Maintower (HR-Fernsehen)über Insekten in unsrer Nahrung ich habe auch wieder ausgemacht, erstens weil auch so viele Falschinformationen da drin waren, also dass z.B. Soja für Lebensmittel aus dem Regenwald kommen und zweitens weil es eine Frau darin als die kommende Proteinquelle angepriesen hat und nebenbei Raupen mit Blättern gefüttert hat. :wallbang:
1x bearbeitet

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26.01.2023
Diese Entwicklung hat meiner Meinung nach nur einen Vorteil für die Hersteller. Man braucht weniger Platz, kann dort mehr Tiere horten und wahrscheinlich ist das Futter auch günstiger. Aber auch Insekten sind empfindungsfähige Lebewesen die zum Verzehr getötet werden.
Nach Erreichen des gewünschten Entwicklungsstadiums und der gewünschten Größe werden die Insekten meist durch Herabsenken der Temperatur (Einfrieren) schonend getötet. - insektenwirtschaft.de

Das erinnert mich an diese philosophische Frage: "Auf welche Weise würdest du am liebsten sterben?"
Hier werden die Tiere dann zwar nicht geköpft oder ausgeblutet, sondern erfrieren, aber wenn man behauptet, dass das schonend wäre, dann lässt man es so klingen, als ob die Tiere friedlich einschlafen.
Zudem muss man für die gleiche Menge an Produkt ein hundertfaches an Tieren töten, denn an Insekten ist ja offensichtlich nicht so viel dran. Deshalb heißt es ja aktuell auch, dass das Insekten-Pulver dem Essen nur beigemischt wird und nicht, dass ein komplettes Produkt daraus besteht, da man so weniger Tiere verarbeiten muss.


Aber da sieht man mal wie weit die Leute gehen, um nicht die bösen pflanzlichen Proteine zu sich nehmen zu müssen. Da überwindet man lieber seinen kulturell anerzogenen Ekel vor dem Essen von Insekten als auf pflanzliche Alternativen zurückzugreifen.
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