Erstellt 08.04.2019, von Mietu. Kategorie: Gesund vegan leben. 10 Antworten.

Es stimmt wohl (man korrigiere mich, wenn ich was Falsches schreibe), dass Pflanzen auch Stoffe enthalten, die als "Antinährstoffe" fungieren. Diese können insbesondere die Aufnahme gewisser anderer Nährstoffe der Pflanzen hemmen. Beispielsweise erschwert Phytinsäure die Aufnahme von verschiedenen Mineralien aus der Nahrung. Gleichzeitig ist das alles halb so schlimm, wie es klingt. Erstens haben die gleichen Substanzen wahrscheinlich auch positive Effekte als Antioxidantien. Zweitens kann den unerwünschten Effekten der sogenannten "Antinährstoffe" durch verschiedene Zubereitungsmethoden und Kombination von Lebensmitteln entgegengewirkt werden. So können beispielsweise Hülsenfrüchte (hohe Konzentration an Mineralien, aber auch viel Phytinsäure) vor dem Kochen eingeweicht werden (baut Phytinsäure ab) und/oder mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln kombiniert werden, um die Bioverfügbarkeit der Mineralien zu erhöhen.



