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BMEL startet "Wenn Salz, dann Jodsalz"-Kampagne

Erstellt 13.09.2023, von kilian. Kategorie: Gesund vegan leben. 13 Antworten.

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Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan7.145 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
BMEL startet "Wenn Salz, dann Jodsalz"-Kampagne
13.09.2023
Jod ist lebenswichtig für den Menschen und wird für die Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt. Es kann nicht selbst vom Körper gebildet werden und muss daher über die Nahrung aufgenommen werden. In den meisten heimischen Lebensmitteln ist der Jodgehalt allerdings gering, weil die Böden unserer Anbaugebiete jodarm sind.

https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/jodsalz-landingpage/jodsalz-toolkit.html

Achtet ihr auf eure Jod-Versorgung? Wie?

Edit: versehentlich falschen Titel genannt.hab es korrigiert.

1x bearbeitet

Benutzerbild von Pee-Bee
vegan617 PostsmännlichOstbayernLevel 3Supporter
13.09.2023
Da wir nahezu täglich Algen essen (Nori, Wakame, Kombu), dürften wir mit Jod gut versorgt sein. Unsre Schilddrüsenhormone sind immer im sehr guten Bereich.

Nachtrag:


Ich lese gerade in einer der Broschüren:

Die beste natürliche Jodquelle ist Meeresfisch (z. B. Kabeljau oder Rotbarsch). Empfohlen wird der Fischverzehr ein- bis zweimal pro Woche


Algen sind genauso gut und schnell zu bekommen. Und die Fische dürfen am Leben bleiben.

2x bearbeitet

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.902 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
13.09.2023
Wenn Salz, dann Jodsalz - es ist ja keine Kampagne für mehr Salz

Benutzerbild von Steja
vegan1.142 PostsweiblichDeutschland Level 4
13.09.2023
Mich hat die "Zwangsjodierung" in Deutschland krank gemacht.
https://www.jod.de/zwangsjodierung

Dazu findet man viel im Internet.
Überall ist Jod drin, weil Tierfutter jodiert wird, somit die Gülle voll Jod, die gedüngten Pflanzen, und in jedem Essen ist Jodsalz drin ...
Erst als ich dem Zusammenhang erkannt habe und nichts mehr mit Jodsalz gekauft habe, ging es mir besser.

1x bearbeitet

Benutzerbild von Vegbudsd
vegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
13.09.2023
Welche Krankheit wurde durch Jod ausgelöst, wie wurde das diagnostiziert?

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.902 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
13.09.2023
Ich glaube, da geht es um eine Schilddrüsenüberfunktion - zwar nicht durch Jod ausgelöst, aber als Folge sollte man eben nicht zu viel Jod aufnehmen. Wie eigentlich generell nicht, aber da wir in einem Jodmangelgebiet leben, dürften die meisten Leute mit normaler Schilddrüsenfunktion eher selten zu viel Jod aufnehmen.

"Zwangsjodierung" gibt es natürlich nicht - sonst könnte man sich ja gar nicht jodarm ernähren, was aber offensichtlich möglich ist.

1x bearbeitet

Benutzerbild von Dana
vegan4.747 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
13.09.2023
Ich supplementiere mein Jod. Da weiß ich genau, wieviel ich nehme.

Benutzerbild von Steja
vegan1.142 PostsweiblichDeutschland Level 4
13.09.2023
Zitat Sunjo:
Ich glaube, da geht es um eine Schilddrüsenüberfunktion - zwar nicht durch Jod ausgelöst, aber als Folge sollte man eben nicht zu viel Jod aufnehmen. Wie eigentlich generell nicht, aber da wir in einem Jodmangelgebiet leben, dürften die meisten Leute mit normaler Schilddrüsenfunktion eher selten zu viel Jod aufnehmen.

"Zwangsjodierung" gibt es natürlich nicht - sonst könnte man sich ja gar nicht jodarm ernähren, was aber offensichtlich möglich ist.

Die Autoimmunerkrankung der Schilddrüse führt im Gegenteil zu einer starken Unterfunktion. Wenn durch ständig zu viel Jod die Schilddrüse verrückt spielt und letztendlich von eigenen Körper zerstört wird, dann führt das zu starken Beschwerden.
Es gibt Statistiken, dass mit der Einführung der Jodierung von Lebensmitteln die Zahlen der Schilddrüsenerkrankungen in die Höhe geschnellt sind.
Was ist das anderes als eine Zwangsjodierung, wenn es fast kein Lebensmittel mehr gibt, wo kein Jodsalz drin ist. Ich habe jahrelang jede Packung umgedreht und wieder ins Regal geschmissen, weil man kaum was findet, wo nicht Jodsalz oder Kaliumjodat draufsteht.

Wenn man einen Mangel hat, kann man das supplementieren, aber niemand hat das Recht, das Jod für alle ins Essen zu mischen.
Es ist ja schon schwierig, unjodiertes Salz zum Normalpreis zu finden.

Ich bin mit Sicherheit nicht die Einzige im Forum mit Hashimoto, denn statistisch hat das jede 10. Frau. Viele wissen es nur nicht und werden auf Depressionen behandelt.
Symptome wie Gliederschmerzen, Schlafstörungen, Wortfindungsstörungen, Verdauungsbeschwerden, geringe Belastbarkeit, andere undefinierbare Schmerzen, Herzklopfen usw. können alle ein Zeichen für Hashimoto sein.

Ich habe es im Griff, seit ich Jodsalz meide.



2x bearbeitet

Benutzerbild von Salma
vegan2.466 PostsweiblichBerlinLevel 3
13.09.2023
da ich selbst ein "hashi" bin, meld ich mich mal zu wort.

laut offiziellen medien gibt es diese ursache "jod" für hashimoto nur als vermutung. ausserdem gibt es bei hashi sowohl unter- als auch überfunktion.


Was die Hashimoto-Thyreoiditis genau auslöst, wird noch erforscht. Die Störung kommt familiär gehäuft vor, die Veranlagung für Hashimoto wird also vermutlich vererbt.

...
Als Auslöser diskutiert werden auch schwer verlaufende Viruserkrankungen (wie das Pfeiffersche Drüsenfieber, Gürtelrose), hormonelle Störungen der Nebennierenrinde und Umwelteinwirkungen. Zudem vermuten manche, dass die Krankheit durch extrem hohe Jod-Aufnahme ausgelöst werden kann. Der übliche Jodgehalt in der normalen täglichen Ernährung ist jedoch unbedenklich.[/quote]

[quote]Eine Hashimoto-Thyreoiditis tritt öfter im Zusammenhang mit dem PCO-Syndrom auf oder gemeinsam mit anderen Autoimmunkrankheiten wie Diabetes Typ 1 oder Zöliakie. Gerade der Zusammenhang mit Weizen- oder Gluten-vermittelten Erkrankungen ist auffällig und Gegenstand von Untersuchungen.
aus
Hashimoto-Thyreoiditis: Ursachen, Symptome und Behandlung
Stand: 09.03.2023
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Hashimoto-Thyreoiditis-Ursachen-Symptome-und-Behandlung,hashimoto100.html

artikel lohnt

hier wird mit dem begriff "zwangsjodiert" aufgeräumt
https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/unnatuerlich-zwangsjodiert-von-wegen-ohne-jod-geht-nichts/
(leider mit empfehlung von fisch, ei und milchprodukten gekoppelt
Neben jodiertem Speisesalz sind Hühnereier, Milch und Milchprodukte sehr gute Jodquellen, da Nutztiere aus Gründen der Tiergesundheit Jod über das Futter erhalten.
🤪, dann doch lieber jod unabhängig vom tier 👍)

7x bearbeitet

Benutzerbild von Libio
vegan1.288 PostsweiblichBERLINLevel 4
13.09.2023
ich achte auch auf meine Jodversorgung, wurde mir vom Arzt so empfohlen.

Ich erinner mich, dass ich als Kind zwei Menschen mit Kropf kannte oder immer mal wieder Menschen mit Kropf auf der Straße sah. Dank Jodierung des Salzes ist diese schwere Fehlfunktion heute im allgemeinen Straßenbild nicht mehr zu finden.

Dass es beim Weglassen des Jodes einem besser gehen kann, mag trotzdem so sein, weil andere Mikronährstoffe oder Gegenspieler mit dem Vorkommen gekoppelt sind. D.h. es geht besser, aber es muss nicht am Jod liegen.
So wie beim Gluten, da gibt es den gleichen effekt. Menschen, die glauben, überempfindlich zu sein (es aber gar nicht sind) und sich infolge dessen glutenfei ernähren (ein Riesen-Markt übrigens, auf einem Irrtum beruhend), müssen wegen der Vermeidung von Weizenmehl auf viele andere Nährstoffe zurückgreifen, ihr Brot enthält viele andere Mehle, was gesünder ist und deshalb geht es ihnen besser. Nicht weil sie Gluten meiden, sondern weil sie sich besser ernähren.
Die Eigendiagnose ist falsch, aber trotzdem hilft das, Beschwerde freier zu sein.


Das gibt es bei vielen Ernährungsstilen, auch übrigens beim Veganismus. Manchen geht es besser, weil sie die salzhaltige Salami einfach nicht mehr essen (mein Blutdruck ist runter, ärztliche Vermutung beim letzten Check, weil mein Salzverbrauch zurück ging, seit dem ich vegetarisch und vegan esse.)

War ein bisschen Offtopic. Ich weiß auch, dass es Übersensibilität gegen Jod gibt, so wie es das gegen Sonnenlicht gibt. Aber insgesamt ist der Zusatz von Jod ein Segen für die meisten Menschen.

Zwangsjodisierung gibt es jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Ein bisschen brauchen auch die Jod-sensiblen Menschen, dafür gibt es reichlich Quellen bei medizinischen Schriften zur Schiddrüse.

2x bearbeitet

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