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Zu Weihnachten ne Ausnahme machen?

Erstellt 18.11.2023, von kilian. Kategorie: Allgemein vegan. 28 Antworten.

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Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan7.129 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
Zu Weihnachten ne Ausnahme machen?
18.11.2023
Die meisten Veganer haben wohl keine größeren Probleme damit, beim familiären Weihnachtsessen etwas Veganes zu essen (mal abgesehen vom üblichen Familienstreit 😁).
https://vegpool.de/magazin/veganer-weihnachten-ausnahme-machen.html

Wie seht ihr das?
Butterkekse von Oma konsequent boykottieren?
Oder doch mal ein Stück vom Gansbraten?

Benutzerbild von Dana
vegan4.738 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
18.11.2023
Für mich stellt sich die Frage glücklicherweise nicht, da alle zu mir zu Besuch kommen. 👍

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.896 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
18.11.2023
Wenn ihr kontroverse Online-Diskussionen mit anderen Veganern vermeiden wollt, dann behaltet eure Ausnahmen einfach für euch. Nur ihr kennt schließlich die Hintergründe.

💗 Bester Tipp ever.


Es gibt für mich sehr wenig Gründe Ausnahmen zu machen und Weihnachten gehört für mich nicht dazu. Ein Teil meiner Familie ist total offen und ausreichend informiert und hat für mich Alternativen parat, ein Teil meiner Familie ist nicht ganz so offen und ich tue gut daran, selbst Alternativen dabei zu haben (Hauptgericht geht noch, aber an den Nachtisch sollte ich schon selbst denken) und bei meiner mir angelachten Familie funktioniert es auch einigermaßen (mit minimalem Risiko, dass mir mal etwas untergejubelt wird).

Benutzerbild von Akinom
420 PostsLevel 3
19.11.2023
Weihnachten koche ich für mich vegetarisch / vegan....und für meinen FamilienBesuch gibt es fleischiges... den Braten muß aaaber mein Mann machen ,da ich das Fleisch nicht anfasse.
Er kocht inzwischen gut ...👍


Benutzerbild von Libio
vegan1.279 PostsweiblichBERLINLevel 4
19.11.2023
Ich glaube, Weihnachten wäre für mich auch kein Grund. Ich werde im Urlaub sein und muss dort zusehen, was es zu essen gibt für mich.

Ausnahmen habe ich in der Vergangenheit bei gerettetem Essen gemacht, zb. hatte ich neulich angeblich vegane Linsensuppe, in der dann doch Speck drin war. Hab mich geärgert, aber nicht entsorgt, sondern gegessen. In Zukunft pass ich besser auf.

Ausnahmen sind bei mir auch Brot oder andere Lebensmittel, die nicht ausdrücklich als vegan gekennzeichnet sind. Da hoffe ich einfach, dass sie möglichst kein Tier enthalten, Augen zu und durch.


Bei vielen Sachen gucke ich inzwischen nach, zb Senf. Der ist vegan, auch wenn es nicht drauf steht. Dann bin ich immer erleichtert.


Ansonsten habe ich mir abgewöhnt, meine Lieblingsleckerei Schaumküsse zu essen. Ich warte, bis es sie vegan geben wird und bis dahin habe ich bewusst mein Lieblingsobst (Orangen und Melone) zu Hause und auf der Arbeit, um lecker zu naschen.

Ich will nicht militant vegan sein und auch niemanden vor den Kopf stoßen, so dass ich versuche zu beeinflussen, wann und mit wem ich esse, so dass ich freie Wahl habe.
Ich klopfe auf Holz, damit mir das möglichst gelingt.


3x bearbeitet

Benutzerbild von METTA
vegan4.742 Postsweiblich ObertshausenLevel 4Supporter
19.11.2023
Da unsere Eltern beide verstorben sind, haben wir nicht mehr die Not Ausnahmen zu machen, wobei meine Mutter - als sie noch gekocht hat- auch immer vegetarische Angebote hatte- damals war ich noch nicht vegan. Und wenn unser Sohn kommt gibt es auch meistens veganes zum Essen.

Benutzerbild von Elke-Berlin
vegan6 PostsLevel 1
24.11.2023
Ich finde den Artikel ehrlich gesagt ganz furchtbar. So wird es die Familie nie kapieren, sondern sich immer denken "Naja, ist ja nur so ne modische Phase." - Und die Tiere zu verraten, um vielleicht anstrengenden Diskussionen vorzubeugen, könnte ich niemals! Ihr Leid und Tod wiegen viel schlimmer als der "Familiensegen". Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass (ethisch motivierte) Veganer:innen ihr Essen genießen können, wenn sie dabei Tierleid bewusst unterstützen.


Meist reagieren Familie und Freunde übrigens viel verständnisvoller als mensch denkt. Und respektieren einen auch, vor allem, wenn mensch konsequent ist.
Ich mache ja auch keine Ausnahme, dass ich mal nen Kind schlage oder nen Hund trete, wenn andere das ok finden würden.

1x bearbeitet

Benutzerbild von Libio
vegan1.279 PostsweiblichBERLINLevel 4
25.11.2023
Für mein Gefühl ist es auch so, dass die Ausnahmen zu Diskussionen führen können. Anstatt anerkannt zu bekommen, dass man sich sozial zu integrieren versucht, kommen Vorhaltungen oder Fragen über die Glaubwürdigkeit. Naja, ist bestimmt in vielen Familien unterschiedlich.


Bei "Omas Keksen" ist es vielleicht nicht ganz so, weil vielleicht nicht jeder Zuschauer alle Inhaltsstoffe ständig durchdenkt. Vielleicht würde ich auch einen nehmen und vielleicht beim nächsten Mal eigene im Gegenzug auch anbieten.


Einfacher ist es möglicherweise, eine gerade Linie zu fahren, als bei jedem Lebensmittel neu über eine Ausnahme nachzudenken.
Insbesondere nicht provozieren, dass beim nächsten Treffen besonders viel davon auf dem Tisch stehen ("die haben dir letztens doch so geschmeckt").



Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan7.129 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
25.11.2023
Die These, dass Konsequenz das einzig richtige Weg sei, ignoriert leider, dass viele einstige Vorbild-Veganer irgendwann aufgeben.

Ist es dann aus ethischer Sicht wirklich konsequent, Perfektionismus zu fordern, wohl wissend, dass am Ende mehr Tiere leiden, als wenn man mal ne Ausnahme macht, aber dafür lange Zeit vegan lebt?

So lange man diese Option der vollständigen Resignation ignoriert, macht die Diskussion keinen Sinn. Denn natürlich wollen wir alle, dass keine Tiere getötet werden.

Benutzerbild von Libio
vegan1.279 PostsweiblichBERLINLevel 4
25.11.2023
Ich glaube, da hast du Recht.
Gerade dass Vorbildveganer aufgeben, gibt mir zu denken.

Statt dessen sollte ich mir überlegen, wie ich mit spitzen Bemerkungen umgehen kann, wenn ich dann doch eine Ausnahme mache. Auch mir selbst gegenüber.
Auf das Zu-Ende-nutzen des Leder-Portemonnaies hab ich ja auch eine gute Antwort gefunden.



4x bearbeitet

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