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4 unangenehme Fragen für Milchbauern...

Erstellt 23.01.2023, von kilian. Kategorie: Allgemein vegan. 142 Antworten.

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Vegandrea0
26.01.2023
Cd, ich kann alles mit Pflanzenmilch machen, was du mit Kuhmilch machst. Für Nichtveganer:innen ist der Geschmack zunächst gewöhnungsbedürftig, aber bist du erstmal eine zeitlang vegan unterwegs, schmeckt dir die pflanzliche Alternative sogar besser, als die Babynahrung von Kühen.
Soja-, Hafer-, Mandelgetränke sind ja nicht ohne Grund im Kommen, der Absatz wird immer größer, Kuhmilch Konsum immer weniger.

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Reality-man
26.01.2023
Das ist ja jetzt ein fachmann
Und der erzählt ja auch nichts von mit einem rohr ind die scheide pusten?
Ps. Habe auf ein milchviebetrieb morgend und abends gemolken vor etwa 5 jahren


Oder wo hast du dich informirt?



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Vegandrea0
26.01.2023
Ich? Meinst du mich Realityman?
Erstens: bin im Dorf aufgewachsen, musste Milch noch in einer Kanne vom Bauern holen.
Zweitens: mich hat die Milch krank gemacht, wie auch einen Großteil der Bevölkerung.
Drittens: ich habe genug Videos von Aktivisten gesehen, die die Misswirtschaft aufgedeckt haben.

Die Menschen (zumindest die meisten), beanspruchen für sich, in Freiheit leben zu dürfen. Warum stellt sich dann der Mensch über andere fühlende Mitgeschöpfe und sperrt sie ein, und zwingt ihnen ein Leben auf, das nicht ihrer natürlichen Lebensweise entspricht? Der Mensch hat vielleicht das größte Gehirn aller Lebewesen, aber die meisten nutzen anscheinend leider nur einen kleinen Teil davon.

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Reality-man
26.01.2023
Sorry habe nicht dich gemeint sondern kilian

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Vegandrea0
26.01.2023
Zitat Kilia: Vorsicht, Leute, da schwappt schon wieder ein Shitstorm heran. Die schlechten Bewertungen des Artikels lassen also wieder ein paar Online-Trolls erwarten -


Ja, ja, wenn Milchbauern versuchen Veganer:innen zu untergraben😅

Und warum habe ich jetzt wieder mal eine ganze Tafel Schokolade gegessen? Weil sie einfach nur geil schmeckt😂
Bild: ohne Beschreibung+



Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan7.084 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
26.01.2023
Zitat Reality-man:

Das ist ja jetzt ein fachmann

Ich bin zu den Thema kein Fachmann. Aber viele Agrar-Fachleute behalten ihr unpopulären Praktiken gerne für sich, daher bleibt kaum was anderes übrig, als eigene Recherchen... Ich kritisierte diese Intransparenz ja immer wieder. Sie hilft den Landwirten m.M.n. nicht und schafft Fronten.

Auch du antwortest ja nicht auf meine Frage zu deinem Hintergrund oder auf die Fragen in Artikel. Du bezweifelst stattdessen Quellen und ignorierst die drei anderen Fragen.

Zitat Reality-man:

Und der erzählt ja auch nichts von mit einem rohr ind die scheide pusten?

Infos und Quelle findest du da:
https://vegpool.de/magazin/landwirt-pustet-luft-in-kuh-warum.html


Zitat Reality-man:

Oder wo hast du dich informirt?

In der Regel nutze ich öffentlich zugängliche, landwirtschaftliche Literatur als Quellen. Ich habe oben weitere Quellen verlinkt. wäre nett, wenn du nun die Fragen im Artikel beantworten würdest.

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3 PostsLevel 1
26.01.2023
Tut mir leid textfehler ja an einen heimischen stiermäster natürlich
Und ich glaube ich bin ein durchschnittsbetrieb in österreich habe 50 fleckvieh kühe
Es soll ja nicht heißen das ich vegan schlecht finde, aber das "normale" immer schlecht machen und alle in einen sack werfen is net okaj.
Sollte vegan nicht von alleine gut werden ohne das man die landwirte schlecht macht?
Mfg

Benutzerbild von Salma
vegan2.462 PostsweiblichBerlinLevel 3
26.01.2023
Zitat Stefan88:
Tut mir leid textfehler ja an einen heimischen stiermäster natürlich
Und ich glaube ich bin ein durchschnittsbetrieb in österreich habe 50 fleckvieh kühe
Es soll ja nicht heißen das ich vegan schlecht finde, aber das "normale" immer schlecht machen und alle in einen sack werfen is net okaj.
Sollte vegan nicht von alleine gut werden ohne das man die landwirte schlecht macht?
Mfg

aufklärende darstellung von fakten in der viehhaltung, für welche ausbeutung auch immer, bis hin zur tötung ist notwendig, und ist kein tendentiöses schlechtmachen.


Ebenso die veröffentlichung von undercoverrecherchen, die auf das systemische verfehlen der kontrollen hinweisen. :thumbup:

4x bearbeitet

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2 PostsLevel 1
26.01.2023
Hallo Lieber Kilian,
ich bin Landwirt und möchte mich gerne zu deinem Aussagen äußer.
Zur Frage 1 dem sogenanntem Anrüsten. Dieser Vorgang wird gemacht, wie du schon geschrieben hast um über das Hormon Oxytocin den Milcheinschuss zu erzeugen. In der Regeln wird das bereits durch das Reinigen der Zitzen erreicht und nur bei Jungkühen sind meist die von dir anderen Erwähnten Maßnahmen von Nöten. Und wenn du schon Bilder einstellst könntest du auch erklären worüber es bei Bild mit Schlauch im Hinterteil geht. Über das Anrüsten komme ich auch gleich zu Frage 4. Hohe Zellzahlen in der Milch sind nicht immer wie von dir geschrieben ein Problem von Euterentzündungen sondern häufig auf Schmutz zurückzuführen. Dies lässt sich eben durch das Gründliche Reinigen der Zitzen verhindern. Auch wird durch das "stimmulieren der Geschlechtsteile" wie du das formulierst, den Euterentzündungen entgegengewirkt da somit weniger Schmutz und Keime in den Strichkanal der Zitzen eindringen kann und zu einer Euterentzündung führt. Verdünnen der kontaminierten Milch um diese doch verkaufen zu können ist aber Schwachsinn. Bei Verstos der vorgeschriebenen Zellzahl schaltet sich sofort die Molkerei ein. Das Trugbild dass es auf Bauernhöfen nur dreckig und unsauber zugeht sollte aus den Köpfen verschwinden. Wir haben genau so Kontrollen und den Standard wie andere Lebensmittelrpoduzenten auch. Zum größten Streitthema den Kälber. Natürlich ist die Diskussionsgrundlage schwierig wenn die meisten Verbraucher das scheinbild haben eine Kuh würde immer Milch geben und es sollte allen bewusst sein die Milch trinken das die Kuh dafür ein Kalb bekommen muss. Aber über den Umgangit den Kälber werden immer wieder riesige Unwahrheiten verbreitet und das darf nicht sein. Kein Landwirt der Tiere hält würde seinen Kälber "unqualitative Milchaustauscher" geben. Wenn Milchaustauscher dann wird dieser ordentlich angerührt und hat von den Inhaltsstoffen die selbe Qualität wie Rohmilch. Jeder Landwirt würde sich selbst ins Bein schießen wenn er seine Kälber Mangelernähren würde. Sollte Rohmilch zur Fütterung verwendet werden so bekommt sie, in den meisten Fällen bis zur 10 Woche, diese auch bis zu 10 Liter täglich. Also schon eine großen Teil der Milch den die Kuh gibt. Und Ja es sollte auch jedem Klar sein das Männlich Kälber zum größten Teil zu Mästern gehen dort gehalten werden bis zum Schlachtgewicht und dann weiter gehen zum Schlachthof. Aber das Kälber sofort nach der Geburt getötet werden ist schwachsinn. Die weiblichen Tiere werden meist zur Bestandsergänzung auf dem eigen Hof gehalten oder gehen zur Aufzucht auf einen anderen. Viele Milchviehhalter setzen ja auch in das genetische Potential der Nachkommen weshalb ein sofortiges Töten nur Irsinn wäre. Es sollte den Menschen klar werden das ein Landwirt seine Tiere liebt und keiner diese Freiwillig leiden lassen würde. Es sollt von Politik und Bevölkerung mehr Verständis für diesen wichtigen Beruf aufkommen. Ohne Landwirtschaft Kein essen ganz einfach.

Benutzerbild von Salma
vegan2.462 PostsweiblichBerlinLevel 3
26.01.2023
Zitat Maxi123:
Hallo Lieber Kilian,
ich bin Landwirt und möchte mich gerne zu deinem Aussagen äußer.
Zur Frage 1 dem sogenanntem Anrüsten. Dieser Vorgang wird gemacht, wie du schon geschrieben hast um über das Hormon Oxytocin den Milcheinschuss zu erzeugen. In der Regeln wird das bereits durch das Reinigen der Zitzen erreicht und nur bei Jungkühen sind meist die von dir anderen Erwähnten Maßnahmen von Nöten. Und wenn du schon Bilder einstellst könntest du auch erklären worüber es bei Bild mit Schlauch im Hinterteil geht. Über das Anrüsten komme ich auch gleich zu Frage 4. Hohe Zellzahlen in der Milch sind nicht immer wie von dir geschrieben ein Problem von Euterentzündungen sondern häufig auf Schmutz zurückzuführen. Dies lässt sich eben durch das Gründliche Reinigen der Zitzen verhindern. Auch wird durch das "stimmulieren der Geschlechtsteile" wie du das formulierst, den Euterentzündungen entgegengewirkt da somit weniger Schmutz und Keime in den Strichkanal der Zitzen eindringen kann und zu einer Euterentzündung führt. Verdünnen der kontaminierten Milch um diese doch verkaufen zu können ist aber Schwachsinn. Bei Verstos der vorgeschriebenen Zellzahl schaltet sich sofort die Molkerei ein. Das Trugbild dass es auf Bauernhöfen nur dreckig und unsauber zugeht sollte aus den Köpfen verschwinden. Wir haben genau so Kontrollen und den Standard wie andere Lebensmittelrpoduzenten auch. Zum größten Streitthema den Kälber. Natürlich ist die Diskussionsgrundlage schwierig wenn die meisten Verbraucher das scheinbild haben eine Kuh würde immer Milch geben und es sollte allen bewusst sein die Milch trinken das die Kuh dafür ein Kalb bekommen muss. Aber über den Umgangit den Kälber werden immer wieder riesige Unwahrheiten verbreitet und das darf nicht sein. Kein Landwirt der Tiere hält würde seinen Kälber "unqualitative Milchaustauscher" geben. Wenn Milchaustauscher dann wird dieser ordentlich angerührt und hat von den Inhaltsstoffen die selbe Qualität wie Rohmilch. Jeder Landwirt würde sich selbst ins Bein schießen wenn er seine Kälber Mangelernähren würde. Sollte Rohmilch zur Fütterung verwendet werden so bekommt sie, in den meisten Fällen bis zur 10 Woche, diese auch bis zu 10 Liter täglich. Also schon eine großen Teil der Milch den die Kuh gibt. Und Ja es sollte auch jedem Klar sein das Männlich Kälber zum größten Teil zu Mästern gehen dort gehalten werden bis zum Schlachtgewicht und dann weiter gehen zum Schlachthof. Aber das Kälber sofort nach der Geburt getötet werden ist schwachsinn. Die weiblichen Tiere werden meist zur Bestandsergänzung auf dem eigen Hof gehalten oder gehen zur Aufzucht auf einen anderen. Viele Milchviehhalter setzen ja auch in das genetische Potential der Nachkommen weshalb ein sofortiges Töten nur Irsinn wäre. Es sollte den Menschen klar werden das ein Landwirt seine Tiere liebt und keiner diese Freiwillig leiden lassen würde. Es sollt von Politik und Bevölkerung mehr Verständis für diesen wichtigen Beruf aufkommen. Ohne Landwirtschaft Kein essen ganz einfach.

oh weia, soviel argumentativ fragwürdige vermischung von themen...

deshalb nur kurz zum letzten für mich unlogischen satz:
bio vegane landwirtschaft benötigt keine tierausbeutung - bei rein pflanzlicher ernährung gäbe es kein hungerproblem auf dieser welt und obendrauf noch ne menge fläche, die renaturiert werden könnte.

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