(Kein) Gewichtsverlust durch vegane Ernährung?

Erstellt 11.08.2019, von Ivo. Kategorie: Allgemein vegan. 20 Antworten.

(Kein) Gewichtsverlust durch vegane Ernährung?
11.08.2019
Hallo Ihr Lieben,

Wie bereits erwähnt, ernähre ich mich seit Dezember zu etwa 98% pflanzlich. Zusätzlich betreibe ich Intervall-Fasten 8/16 und auch etwas Sport. Allgemein fühle ich mich sehr wohl und erfreue mich bester Gesundheit.


Nur mein Bauchumfang entwickelt sich nicht hundertprozentig in meinem Sinne und schwankt, seit Jahren, stur zwischen 95 und 97cm. Meine neue Ernährungsweise ändert gar nichts dran.


Naschen tu ich wenig (sogar weniger als früher), koche jeden Tag frisch (also kein Fastfood oder so) und esse auch nicht übermäßig viel. Im Gegenteil, je älter ich werde, desto weniger „schaffe“ ich. Am täglichen Glas Wein zum Essen, kann es wohl nicht liegen.

Das Ganze belastet mich nicht, oder so, es wundert mich nur. Wie geht es Euch denn, mit dem lieben Gewicht?

Sonnige Grüße,
Ivo
1x bearbeitet

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11.08.2019
Hallo Ivo, wie es denn mit Körpergrösse und Gewicht aus?
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11.08.2019
Hm, wenn es dich belasten würde, würde ich dir das Buch "Fettlogik überwinden" in Kombination mit einem Ernährungstagebuch empfehlen.


Was jetzt die Verwunderung angeht: wenn du bezüglich Menge und Kaloriendichte deines Essens nichts geändert hast (nicht bei jedem bedeutet der Umstieg auf die vegane Ernährung diesbezüglich eine große Änderung), muss sich auch am Gewicht nichts ändern.
Muskelmasse spielt auch eine Rolle und deren Erhalt ist mit fortschreitendem Alter wohl schwieriger, weswegen eine Verringerung der aufgenommenen Kalorien eben nur zum Halten des Gewichts führt.
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11.08.2019
...meine Erfahrung mit Gewichtsabnahme war so, daß ich in den 1.ten 12 Monaten vegan 15 kg verlor. Danach durch Reduktion von Ölen und Haushaltszucker nochmal 5 kg. Und das mit 62 Jahren. Also von 95 auf 75 kg. Und das bei wenig Sport, allerdings täglich etwa 10.000 Schritte Laufen/Gehen. Mein Gewicht ist seit etwa 3 Jahren stabil. BMI = 24. Und das bei gelegentlichem (etwas gestiegenem) Alkoholkonsum. :happy:
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11.08.2019
Also, mein Gewicht kenne ich nicht. Nachdem ich vor etwa fünfzehn Jahren meine „Waagesucht“ (ich hatte mich mindestens siebenmal am Tag gewogen :oo) überwunden und die Waage entsorgt habe, stand ich genau einmal auf einer, als zum 50sten mein Führerschein verlängert wurde. Ich hatte damals den Arzt gebeten, mir das Gewicht nicht zu verraten.

Ich bin 1,73m und von eher „robuster“ Statur. An Muskelmasse habe ich in der letzten Zeit eher zugelegt (ich trainiere mäßig, aber regelmäßig) und auch sonst habe ich Bewegung (Hundis, Garten, MTB)

Meinen Bauchumfang messe ich in unregelmäßigen Abständen, merke aber auch ohne, wenn der Gürtel wieder mal etwas geschrumpft ist. :lol:

Wenn man den Vorgaben glauben kann müsste ich als Mann um die 89cm haben, unabhängig von der Größe. Dieser Wert ist für mich natürlich illusorisch und ich strebe 92cm an. Mit meinen mindestens 95 gelte ich schon als übergewichtig.


Wie gesagt, belasten tut es mich nicht, aber beschäftigen schon, denn ich möchte jetzt schon vorsorgen, damit ich im Alter gesund bleibe. Vegan wurde ich übrigens aus ethischen Gründen, also keine Gefahr, wieder rückfällig zu werden 8) :thumbup:

Ach ja… danke, für Eure Rückmeldungen :thumbup:
3x bearbeitet

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11.08.2019
na,ja. Muskeln wiegen mehr als Fett und beim Krafttraining nehmen halt auch die Bauchmuskeln zu. :D
Allerdings ist mir rätselhaft, wie Du darauf kommst, dass Du kein Gewicht verlierst, wenn Du Dich nicht wiegst. Gewicht wird nicht durch Messung des Bauchumfangs ermittelt ...auch wenn der Bauchumfang inzwischen als der wichtigere Parameter gesehen wird.
Es ist übrigens ein bekanntes Phänomen, daß Krafttraining erstmal zur Gewichtszunahme führen kann , weil eben Muskeln spezifisch mehr wiegen als Fett.
Mein Bauchumfang (97cm) ist ebenfalls grenzwertig. Wenn ich aber Laborwerte, Blutdruck und BMI dazunehme, kann ich unbesorgt sein. Vor 10 Jahren sah das alles noch deutlich schlechter aus. Das war noch meine prävegane Zeit. :-)
Ich bin Veganer mit Leib und Seele, hab aber keine Lust mich zu kasteien. Vegan muss alltagstauglich sein und das bedeutet halt für Jeden etwas anderes. :-)
3x bearbeitet

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11.08.2019
Ich war gestern Abend mit meiner Frau auf dem Kirmesplatz (woanders auch Kerve, Kirchweih, etc. genannt) und haben mal wieder etliche Bekannte getroffen. Wir waren erstaunt wieviel wirklich dicke Menschen dort herumlaufen. Natürlich war am Essenstand Hochbetrieb, für uns gabs nicht viel, wir begnügten uns dann mit einer Portion Pommes. Ein Bekannter hat mir dann von sich aus erzählt dass er er einen veganen Burger probiert hat und ihn lecker fand, ein bisher überzeugter Fleischesser. Ich habe ihm dann von unserer veganen Ernährung erzählt, er wurde dann richtig neugierig und hatten dann ein langes Gespräch. Meiner Meinung nach liegt die Hauptursache für Übergewicht neben tierischen auch an zu viel raff. Zucker, Fett und Öl.
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11.08.2019
Zitat Geronymo:na,ja. Muskeln wiegen mehr als Fett und beim Krafttraining nehmen halt auch die Bauchmuskeln zu. :D
Allerdings ist mir rätselhaft, wie Du darauf kommst, dass Du kein Gewicht verlierst, wenn Du Dich nicht wiegst.

Ich schrieb von meinem Bauchumfang. Ausserdem merke ich ja, dass eine, abwechselnd dickere oder dünnere „Schutzschicht“ den Blick auf meinen (leider nur ertastbaren) Sixpack, verhindert :lol:
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11.08.2019
Wenn ich solche Gespräche führe, enden die meistens mit meiner Schlussformel: Porbieren geht über Studieren. Zucker, Fett und Öl sind in der Tat die schlimmsten veganen Dickmacher. Bei mir brachten diese 5 kg, die Tierprodukte allerdings 15kg Gewicht. Ausserdem haben diese noch andere negative Effekte, wie Arteriosklerose und das Begünstigen von Tumorwachstum, Auswirkung auf die Zahngesundheit, Förderung von Esssuchtverhalten. usw.

Ivo ,
Deine Überschrift lautete "(keine) Gewichtsabnahme durch vegane Ernährung?"
Daher meine Irritation. War nicht böse gemeint. Einen schönen Sonntag noch aus Heidelberg. :-)

Meinen Bauchumfang führe ich übrigens darauf zurück, daß ich Aperitivtrinker bin. Alkohol schmeckt mir weder zum Essen, noch danach. Ich arbeite daran ;-)

Eine der Regeln der Anonymen Alkoholiker lautet:
Geh niemals hungrig oder durstig aus dem Haus.

Von denen kann man durchaus was lernen, auch wenn Alkohlismus eine andere Baustelle ist.
4x bearbeitet

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11.08.2019
Alles gut, lieber Geronymo :-) Ich hätte den Bauchumfang auch im Titel unterbringen können und nicht nur im Text. Für mich geht halt beides Hand in Hand.


Ja der liebe Zucker… ich nasche schon mal gerne. Aber eigentlich weniger, seit dem ich auf pflanzliche Nahrung umgestiegen bin. Die Lust auf Süßes ist noch da, aber der Heißhunger nicht mehr. Und es stimmt. Wenn ich es schaffe, zwei, drei Wochen komplett auf wenigstens den „offensichtlichen“ Zucker zu verzichten, wird auch die oben genannte Schutzschicht am Bauch etwas weniger.


Aber ein Glas Wein zum Essen, hin und wieder, mal was Süßes, ein Likörchen, oder wenn es richtig warm ist, ein Bierchen, gehören für mich zur Lebensqualität.


Allerdings, habe ich das Gefühl, als hätte ich, durch meine Ernährungsumstellung, meine Kalorienaufnahme etwas reduziert (ohne jetzt zu zählen). Mein Gewicht (oder halt den Bauchumfang ;) ) bleibt ja auch relativ konstant. Trotzdem habe ich mir insgeheim eine gewisse Reduktion erhofft. Na wie auch immer, solange ich in meine vorhandenen Hosen passe, ist alles gut :thumbup:
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