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Erstellt 05.01.2017, von Larouge. Kategorie: Allgemein vegan. 20 Antworten.

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Benutzerbild von Dana
vegan4.745 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
05.01.2017
Zitat Larouge:
Ich denke eher es ist ein Plan.Leider habe ich nicht richtig zugehört.


Das dürfte ein "Wir-brauchen-einen-Aufreger-für-die-saure-Gurken-Zeit" Plan gewesen sein. Damit man mal wieder im Gespräch ist.

Benutzerbild von kilian
vegan7.136 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
05.01.2017
Hallo,
na ob die Agrar-Lobby das akzeptieren würde? Als eine der mächstigsten Lobbys (von wegen arme Bauern - das trifft höchstens auf ein paar kleine Biobauern zu) wird sie da sicherlich nicht einfach mitmachen.
Und Tierprodukte werden ja über viele verschiedene Subventionen gefördert... eine davon ist die reduzierte Mehrwertsteuer. Aber da kommen ja auch noch ne Menge EU-Subventionen dazu. https://www.vegpool.de/magazin/fleisch-subventionen-kosten.html
Eine TV-Dokumentation vor einiger Zeit (zu der ich ein kleines bisschen beitragen konnte), hat ergeben, dass somit etwa jedes 3. Schwein praktisch für den Müll "produziert" wird. Einfach, weil es sich lohnt.
https://www.youtube.com/watch?v=J9XgEJWo5-w
Übrigens werden auch die gesundheitlichen Folgen großteils auf die Gesellschaft abgewälzt. Wer kein (erwiesenermaßen) krebserregendes Fleisch isst, muss trotzdem die hohen Beiträge in der Krankenversicherung zahlen.
Es ist ein bisschen so, wie Zigaretten zu subventionieren.
Viele Grüße
Kilian

Kein Benutzerbild
Themen-Startervegan8 PostsmännlichMainzLevel 1
05.01.2017
Aber mal am Rande wann wurde eigentlich Vormittags das Tvprogramm Assozial o.o

Kein Benutzerbild
Nefasu
05.01.2017
Zitat Larouge:
Aber mal am Rande wann wurde eigentlich Vormittags das Tvprogramm Assozial o.o

Mir ist entgangen, dass es zu anderen Tageszeiten anders ist o.O

Da ich aus beruflichen Gründen ganztags Fernseh schaue ist es teilw. traurig, teilw. verstörend was für ein Müll auf den Privaten und einigen öffentlichen Senden produziert und rund um die Uhr ausgestrahlt wird..

Das Ganze garniert von sinnfreier Werbung..

Grüße,
Falk

1x bearbeitet

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.901 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
05.01.2017
Zitat kilian:
Wer kein (erwiesenermaßen) krebserregendes Fleisch isst, muss trotzdem die hohen Beiträge in der Krankenversicherung zahlen.

Kannst du bitte die Quelle für das erwiesenermaßen krebserregende Fleisch nochmal angeben? Mein letzter Stand war, dass die aktuellste seriöse Studie zu dem Thema aussagte, dass Fleisch in gewissen Mengen verzehrt wahrscheinlich krebserregend sei. Und da kommt es auf die Menge an (sagt deine Quelle dazu etwas?). Man kann ja auch an zu viel Wasser oder zu viel Salz zugrunde gehen und allzu postfaktisch wollen wir hier doch auch nicht sein.

Benutzerbild von Jogi
vegan377 PostsmännlichErlangenLevel 2
05.01.2017
Ich wäre vor allem mal dafür, endlich die Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent für Pflanzenmilch zu setzen. Wenn Kuhmilch mit 7 Prozent besteuert wird, weil es angeblich ein Grundnahrungsmittel ist, dann will ich als Veganer auch meine Pflanzenmilch als Grundnahrungsmittel besteuert wissen.

1x bearbeitet

Benutzerbild von SariK
vegan1.285 Postsweiblich91189 Rohr Level 3
06.01.2017
Oh ja da wäre ich auch voll dafür!!!!

Kein Benutzerbild
Nefasu
06.01.2017
Hallo Sunjo,

Zitat Sunjo:

Kannst du bitte die Quelle für das erwiesenermaßen krebserregende Fleisch nochmal angeben?

Kilian wird sich hier auf die gesicherten Erkenntnisse der WHO beziehen:
https://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2015/pdfs/pr240_E.pdf

In dieser Metastudie wurde folgender Schluss gefasst:
The experts concluded that each 50 gram portion of processed meat eaten daily increases the risk of colorectal cancer by 18%.


Im Nachhinein ist die WHO auf den Druck der Fleischlobby etwas zurückgerudert und hat erklärt, dass
Zitat frei übersetzt:
man nur die Faktenlage dargelegt habe jedoch nicht zwangsläufig empfiehlt weniger Fleisch zu essen
:lol:

Grüße,
Falk

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.901 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
06.01.2017
Ich bin selbst kein Ernährungsexperte, hab aber Kommentare zu der Studie gelesen, die zusammengefasst aussagen, dass die WHO vor dem Verzehr von verarbeitetem Fleisch (u.Wurst) und roten Fleisch warnt (wie explizit ist ja erstmal egal). Dabei soll aber noch die Frage ungeklärt sein, ob das möglicherweise am Verarbeitungsprozess und den Zusatzstoffen liegen könnte (und damit eventuell auch verarbeitete pflanzliche Produkte betreffen könnte). Ebenso soll es Regionen geben, in den sehr viel Rindfleisch konsumiert wird, die Häufigkeit der Darmkrebserkrankungen aber unter dem Durchschnitt liegt, so dass es möglicherweise auch hier an anderen Faktoren liegt.
Sicher ist es nicht verkehrt, bei der derzeitigen Faktenlage schon rein vorsorglich auf tierische Produkte zu verzichten, aber die Aussage, dass jede vegane Ernährung grundsätzlich gesünder ist als jede mischköstliche Ernähung ist wissenschaftlich sicher nicht haltbar und damit wären auch unterschiedliche Beitragssätze bei Versicherungen nicht rechtfertigbar. Vom Nachweis (Pflicht zum Ernährungstracking durch die Krankenkasse? Aus meiner Sicht sicher nicht wünschenswert) ganz zu schweigen.

Benutzerbild von Dana
vegan4.745 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
06.01.2017
Ich denke letztendlich diskutieren wir hier etwas, was sicher nie kommen wird. Von daher fragt sich, ob man seine Kraft und Zeit in etwas investieren soll, was immer rein spekulativ sein wird.

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