Kritik an Rügenwalder, Lidl, Aldi und andere "vegetarische" Anbieter

Erstellt 07.12.2019, von PeeBee. Kategorie: Allgemein vegan. 28 Antworten.

Kritik an Rügenwalder, Lidl, Aldi und andere "vegetarische" Anbieter
07.12.2019
Ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber sehr interessant, wie ich finde. Was meint Ihr dazu?

https://www.wheaty.de/vegan-pionier-topas-tritt-aus-dem-vebu-aus-2/

Dazu ergänzend:

http://www.vegan-news.de/fleischkonzerne-expandieren/
1x bearbeitet

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07.12.2019
Hallo PeeBee
ja von ersterem habe ich schon gehört , auch von Andreas Bender habe ich erst im Sommer hier in HU bei einem Veggiebrunch einen Vortrag gehört. Er sieht ähnlich wie der Chef von Wheaty- dass die Hersteller von Fleich eigentlich nur zusätzlich von den Veganern und Vegetariern profitieren wollen und ihr Fleischgeschäft nebenher weiterführen wollen. Aber so eine Diskussion hatten wir hier schon mal bevor Du hier warst ! Vielleicht weiß der eine oder andere oder eben Kilian, wo Du das findest !
Ich selbst gehe sowieso nicht freiwillig zu Mc.Donalds etc, war einmal vor ca. 10 Jahren mal dort, weil ich mit unserem VW-Bus Kinder von Freunden und deren Gäste wegen eines Geburtstages dorthin gefahren hatte und ein anderes Mal , weil 2 Freunde - die mich mitgenommen haben auf dem Weg zu einem Seminar dort in Mc . Donalds morgens zum Kaffee trinken gehen wollten. Selbst wäre ich da nicht hingegangen.
Lieben Gruß
METTA

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07.12.2019
Die Diskussion hatten wir schon öfter, aber ich finde, sie darf auch gern immer wieder geführt werden. Der Austausch an sich ist ja auch wichtig.
Ich denke, sie wollen vom "Vegan-Trend" wirtschaftlich profitieren, machen den "vegan"-Begriff aber auch bekannter und normaler. Lidl und Co macht ja auch sehr reichweitenstarke Werbung damit.
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07.12.2019
So wie Du agiere ich ja auch, Metta. Ausser "Käse" (Simply-V) und Pflanzendrinks esse ich ja auch kaum Ersatzprodukte, einfach weil mir das "Tier-Ähnliche" nicht schmeckt. Wie ich ja schon schrieb, musste ich als Kind zuhause kein Fleisch essen (was ich meiner Mutter hoch anrechne!), und habe das erste Stück Fleisch um mein 20stes Lebensjahr herum gegessen, aus sozialen Gründen, und das auch sehr selten, vielleicht einmal im Monat. Mit knapp 30 habe ich damit aufgehört.

Ich habe das hier verlinkt, um zu erfahren, wie das allgemein gesehen wird. Ich bin immer hin und her gerissen. Einerseits finde ich, kann man mit solchen Ersatzdingern vielleicht Omnivoren zeigen, dass man für den Geschmack kein Tier töten muss (mich würde interessieren, ob es darüber Zahlen gibt...). Ferner fällt es "Umsteigewilligen" vermutlich leichter, vegan zu werden (?). Andererseits aber wird laut diesen verlinkten Artikeln die Fleischproduktion bei Wiesenhof etc. durch ihr veganes Angebot keinesfalls reduziert... Ganz abgesehen davon, dass die veganen Betriebe, die aus Überzeugung seit Jahrzehnten Veganes anbieten, durch ihre Schlachthaus-Konkurrenten irgendwann einmal insolvent sein könnten.

Ich bin übrigens vor zwei oder drei Jahren auch beim Vebu ausgetreten, allerdings weil dieser Verband immer kommerzieller orientiert wurde, und das war nicht mehr "mein" Vebu, dem ich vor 38 Jahren beigetreten war.
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07.12.2019
Ja, das stimmt, Kilian. Dennoch schlagen zwei Herzen, ach, in meiner Brust... ;-)
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07.12.2019
Zitat PeeBee:Ja, das stimmt, Kilian. Dennoch schlagen zwei Herzen, ach, in meiner Brust... ;-)

In meiner auch... Ein besonders großes für die Naturkosthersteller. :happy:
1x bearbeitet

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07.12.2019
Zitat kilian:
Zitat PeeBee:Ja, das stimmt, Kilian. Dennoch schlagen zwei Herzen, ach, in meiner Brust... ;-)

In meiner auch... Ein besonders großes für die Naturkosthersteller. :happy:


Ja besonders, wenn man/frau- wie mein Mann und ich( und sicher auch PeeBee und andere ältere hier) - schon seit Anfang der Bioläden- und Hersteller dabei ist dort/davon etwas zu kaufen. Da gibt es einige hier, die waren noch gar nicht da, als das anfing! ;)
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07.12.2019
Ja, das ist so, Metta. Als ich Vegetarier wurde (damals lebte ich in Eschborn, vor den Toren Frankfurts/M.) gab es in unserer Stadt gar kein Reformhaus, geschweige denn einen Bioladen. Und in Frankfurt-City gab es zwei Reformhäuser. Eins an der Konstabler Wache, vielleicht gibt es da ja noch. Dort habe ich Aufstriche, Getreide, Vollkornflocken, Biokäse, Biosauerkraut usw. gekauft, das gab es in den normalen Läden noch gar nicht. Dort habe ich auch meine Getreidemühle gekauft, die heute, nach fast 40 Jahren, immer noch funktioniert.
Irgendwann gab es dann in Frankfurt-Bornheim den ersten Bioladen, dort sind wir eigens hingefahren. Tjaja, das war eine für Vegetarier und Veganer nicht sehr einfache Zeit...
Mir/Uns liegt es sehr am Herzen, dass diese Pioniere nicht wegen Lidl, Wiesenhof und Co., die in erster Linie auf den veganen Zug aufspringen und diesen Umsatz eben "auch" mitnehmen wollen, in den Ruin getrieben werden.
Momentan kaufe ich vieles im Online-Versand eines veganen Anbieters, einfach weil ich hier auf dem Land vieles nicht bekomme, zumindest nicht in Bioqualität, z.B. Getreide, Leinsamen und Co., Hefeflocken und abwechslungsreiche Aufstriche. Und ein grosser Teil meines Gemüses kommt mit der Etepetete-Gemüse-Box, die ich nicht mehr missen möchte...

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07.12.2019
Unter dem Text deines zweiten Links, PeeBee, war unter anderem dieser Artikel verlinkt:
http://www.vegan-news.de/wheaty-vebu-kritik-irrtum/
Der trifft meine Meinung dazu ganz gut.
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10.12.2019
Ich weigere mich diese Ersatz Produkte zu kaufen. Entweder lebe ich mit allem drum und dran vegan oder ich lasse es! Die Ausnahme ist Käse, wobei ich demnächst versuchen will selber welchen zu machen. (Und das steigt eine, die gestern erst ihren einzigen Tag bisher hatte, der komplett vegan war...) . Wir sind in diesem Metier ziemlich neu. Und als die Erste Vegan-Wurstwerbung im TV erschien habe ich zu meinem Mann gesagt: „Was soll denn das??? Steht da dann hinten drauf kann Spuren von tierischen Produkten enthalten?“

Als der erste Vegane Burger vom Discounter auf den Markt kam, habe ich im Radio eineBeitrag über dessen Herstellung gehört; der Wasserverbrauch ist genauso hoch wie bei Tierverarbeiteten Produkten; und das was drin ist... Da muss man sich schon sehr genau fragen ob man das konsumieren will.

Mir kommt das Zeug nicht ins Haus ( Burger und Wurstersatz)auch wenn mein Mann meint, dass man damit unsere puppertierende, verweigernde Tochter locken könnte.


LG aus dem verschneiten Süden
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