"Bio-Plastik" meist nicht Öko

Erstellt 18.01.2022, von kilian. Kategorie: Umwelt & Klima. 5 Antworten.

"Bio-Plastik" meist nicht Öko
18.01.2022
... und zwar aus diesen Gründen, die Anna gesammelt hat:
https://www.vegpool.de/magazin/bio-plastik-nicht-umweltfreundlich-gruende.html
Jutetaschen, Mehrwegbeutel, Gemüsenetze...
Habt ihr bessere Lösungen parat?
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18.01.2022
Danke für den Beitrag, liebe Anna
Wir nutzen Plastiktüten öfter, z.B. gibt es bei einem Feinkostfoodtruck auf dem Markt Sesamringe in Plastiktüten verpackt, die nutzen wir dann für unseren Abfalleimer. Oder auch Plastikumverpackungen von größeren Einheiten Keksen, nutzen wir auch für Mülltüten danach. Manche Tüten, wenn sie groß und stabil genug sind, benutzen wir mehrmals für Salat auf dem Wochenmarkt immer wieder. Aber wir haben auch oft Stofftaschen und Korb auf dem Wochenmarkt dabei für andere festere Gemüse. Und meistens haben wir ein oder zwei Stofftaschen auch für ungeplante Einkäufe dabei, entweder in der Jackentasche oder in der Fahrradtasche....
Ich habe über diese Bio-Plastiktüten schon mal bei Hallo Deutschland (ZDF) oder die Ratgeber (Hessisches Fernsehen) gesehen. das ist echt Greenwashing.
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18.01.2022
Ich habe in jedem Rucksack und im Auto diverse Stoffbeutel und Mehrwegtaschen. Dazu Obstnetze aus Baumwolle für loses Obst/Gemüse. Plastiktaschen bekommt man bei uns in Österreich ohnehin nicht mehr (eigentlich, man sieht leider hin und wieder noch 'Restbestände').
Größere Verpackungen (vom Toastbrot zB) werden als Mülltüten weiterverwendet.
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18.01.2022
Super Beitrag :thumbup: solche Fakten sollten stets publik gemacht werden :thumbup:
Ich habe mal eine Reportage zum Thema Bioplastik im TV gesehen, wo zum Ende hin noch eine Recyclingstation gezeigt wurde, in der die Leute nur noch damit beschäftigt gewesen sind, vermeintlich “grüne“ Kaffeekapseln aus dem Biomüll auszusortieren und dann doch dem gelben Sack zuzuführen 🤦‍♀️🙆‍♀️


Ich halte es wie Marion und Metta: immer und überall Stoffbeutel griffbereit und Umverpackungen (sofern möglich) noch weiterbenutzen.
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18.01.2022
Hallo alle :)

zweifellos ist plastik ein problem, aber ob es das größte aktuelle problem ist? Z.B. wird bei der Verbrennung von restmüll plastikmüll zugegeben, sonst würde der nicht gut genug brennen. wäre kein plastikmüll da (man darf ja noch träumen), müsste man mit etwas anderem zufeuern, mangels genug erneuerbarer energie wäre das aktuell wohl erdöl/gas :wtf:

long story short: statt sein privatleben bis ins allerkleinste detail ökologisch zu optimieren, könnte es nützlicher sein, sich auf politischer ebene für einen ausbau erneuerbarer energie einzusetzen oder soweit möglich selbst was aufbauen. EE sind nicht alles aber ohne genug EE ist alles andere nichts...

übrigens ist die hauptquelle von mikroplastik in der umwelt der reifenabrieb, nicht weggeworfene verpackungen, leider darf ich hier keine links posten, es gibt ne studie vom fraunhofer institut die heisst "Kunststoffe in der umwelt: miKro- und maKroplastiK", vl findet man die.

oder um die eingangsfrage zu beantworten "Jutetaschen, Mehrwegbeutel, Gemüsenetze...Habt ihr bessere Lösungen parat?" - ich leider nicht :D



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18.01.2022
Zitat markus123:übrigens ist die hauptquelle von mikroplastik in der umwelt der reifenabrieb, nicht weggeworfene verpackungen, leider darf ich hier keine links posten, es gibt ne studie vom fraunhofer institut die heisst "Kunststoffe in der umwelt: miKro- und maKroplastiK", vl findet man die.

Hier als lesefreundlicher Artikel, die Fraunhofer Studie ist unten verlinkt: https://utopia.de/mikroplastik-quellen-verursacher-studie-104080/
Und danke: ein weiteres Argument, warum Autofahren dringend reguliert gehört ;-)

Zitat markus123:
zweifellos ist plastik ein problem, aber ob es das größte aktuelle problem ist? Z.B. wird bei der Verbrennung von restmüll plastikmüll zugegeben, sonst würde der nicht gut genug brennen. wäre kein plastikmüll da (man darf ja noch träumen), müsste man mit etwas anderem zufeuern, mangels genug erneuerbarer energie wäre das aktuell wohl erdöl/gas :wtf:

Wenn wir es schaffen, eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren, in der kein Plastikmüll mehr anfällt, dann gibt es vermutlich auch insgesamt nicht mehr so viel Restmüll, der nicht weitergenutzt werden kann.
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