25.12.2023Wenn mir das bewusst ist, versuche ich auf speziesistische Sprache auch zu verzichten. Ziemlich heftig finde ich es z.B., wenn Menschen andere Menschen als "Schwein" bezeichnen, wobei die Abwertung von Schweinen offensichtlich ist.
Wenn sich Leute für Themen wie Tierrechte, Tiertethik interessieren (es gibt sogar Vorträge zu speziesistischer/diskriminierender Sprache auf Youtube) ist es klar, dass manche auch auf Bereiche stoßen, die andere als weniger relevant empfinden.
Sich dann darüber mit anderen Interessierten auszutauschen finde ich sinnvoll.
vegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3
25.12.2023Sinnvoll insofern diese Debatten nicht dazu führen, dass die eigentliche Aufgabe, nämlich Tiere vor Vernichtungsanlagen und Anbindehaltungen, massenhafter Tötung zu beschützen, nicht überlagert wird.
25.12.2023Ja, wobei es meiner Meinung nach auch nicht den typischen Anfänger-Veganer, die typische Anfänger-Veganerin gibt. Ich bin vor der Entscheidung auf eben solche Vorträge gestoßen, die mich inhaltlich erreicht haben.
Mittlerweile finde ich "Antispeziesismus" zwar auch eher zu abstrakt, wenn ich mich mit anderen unterhalte, hab aber auch mit Leuten geschrieben, die sozial-wissenschaftlich unterwegs sind und z.B. Gegen-Rassismus-Workshops organisieren, jenachdem wo jemand wissens- und interessensmäßig steht, können Hinweise auf speziellere Themen auch mal mehr bringen.
vegetarisch1.015 PostsweiblichFrankfurtLevel 3
16.01.2024Glaub, ich hab da schon in einem anderen Tread gepostet, aber bei deinem Tread-Titel und Post, Salma, könnte es noch deutlicher passen, also mein Post.
Mir ist schon sehr oft seit geraumer Zeit aufgefallen, in Filmen, Krimis vor allem, WENN ich mal einen sehe, kommt selten vor - dass, WENN ein Missstand im Dialog einen anderen Menschen treffen soll (Betrug geschäftlich oder privat, Diebstahl, Bank überfallen usw.), dass IMMER wieder (ob ältere oder neuere Filme, Krimis, Pilcher und Co..... ) derjenige oder diejenige
zu 90 % als "Schwein" oder "Dreckschwein" oder "Drecksau" oder "das ist eine Sauerei" 😐
betitelt wird.
Dazu kommen noch wahlweise ... an anderer Stelle der Dialoge ...:
"dumme oder blöde Kuh"
"blöde oder dumme Gans"
"miese Ratte" (gerne bei Krimis genutzt)
"mieses Schwein"
- um nur einige Beispiele zu nennen, die Drehbuchautoren gerne als Schimpfwort einsetzen.
Auch gerne genutzt "Saustall" - "lahme Ente" .... "der Hase ... "rammelt"...... (für den Playboy im Film)
Man könnte die Liste endlos fortsetzen.... und jedes Mal, wenn man sich eben einen ollen Krimi, z.B., "Derrick", "Der Alte", "Tatort" usw. ansieht, kann man praktisch schon mitzählen, WIE OFT das im Text vorkommt.
Dies ärgert mich jedes Mal SEHR!
Da war ich schon fast so weit, dem Sender oder wenn möglich, den dort verantwortlichen Drehbuchautoren auf diesen Umstand hinzuweisen und zu fragen, was das soll.
Natürlich im höflichen Ton.
DANN dachte ich nach............. 😎 - WIE oft benutzte ich schon diverse Bezeichnungen, um mich im Ärger sozusagen abzureagieren?
Da kam durchaus schon "doofe Schnepfe" oder "dumme Nuss" (ok, kein Tier😉), "der hat ne Meise unterm Pony" oder "lahme Ente" drin vor!
Und grad dein Post hat mich echt zum Nachdenken gebracht und es ist - auch wenn es zu spezifisch gesehen wird von diversen Usern - echt interessant, zu ergründen, WIESO das eigentlich so ist!
Somit, danke sehr Salma, für diesen interessanten Denkanstoß.
Werde mir nochmal alles hier durchsehen und vielleicht fällt mir noch was dazu ein!
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