vegan5.159 Postsweiblich ObertshausenLevel 4
09.03.2022Ob das die Bauern, die ihre Schweine in Mastanlagen großziehen juckt, ist ne andere Frage.
Aber man kann es doch auch - ohne Forschung- als normaler Mensch einfach mit anderen Mitteln beobachten: indem man eben Schweine einerseits auf Lebenshöfen wie z.B. Krachmachermühle.de oder einbischenWärme.de oder hof butenland beobachtet und dann Schweine in der Massentierhaltung, wie es ARIWA oder das Deutsche Tierschutzbüro in ihren Filmen zeigen, letztere speziell in: das Schweinehochhaus, das glücklicherweise nicht mehr besteht.
09.03.2022Das zeigt mir aber auch, wie subtil die Kommunikation ist. Tiere haben oft erstaunliche Fähigkeiten, auch kognitive und für mich ein Zeichen mehr, sie zu schützen und respektvoll mit ihnen, auf Augenhöhe, umzugehen (und das auch wenn dies weniger entwickelt ist, denn fühlen können sicher alle Schmerzen und auch die Ahnung, die Todesangst, dass etwas schlimmes kommt, wenn sie nach langer Zeit eingesperrt sein, plötzlich hinausgetrieben werden in einen bedrohlichen LKW).
Leider ist das umgekehrt der Fall. Das Tier wird nicht als Mitgeschöpf gesehen, sondern eine Sache, die es finanziell auszuschlachten gilt, ohne Erbarmen. Anstatt dem Tier dankbar zu sein, für die Quälereien, die es lange ertragen musste, wird es vielleicht noch geschlagen, irgendwo hineingetrieben, verletzt etc. Massentierhaltung ist sicher der schlimmste Auswuchs, aber auch "biologisch halten" lehne ich ab. Solange ein Tier "genutzt" wird, finanziell daran verdient wird, wird das nicht funktionieren, ein Tier "artgerecht" zu halten, was immer man da auch darunter verstehen kann.
Den abgebrühten Bauern wird das nicht jucken, aber alles kommt irgendwann zurück (Stichwort Karma), und das ist gut so. Ok ist nur, wenn ein Tier das Leben so führen kann, wie es von der Natur vorgesehen ist. Ohne Einschränkung, Eingesperrtsein und sein/ihr volles durchschnittliches Lebensalter zu erreichen.
vegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3
09.03.2022Es gibt auch in der sogenannten Bio-Tiergefangenhaltung sadistisch wirkende Menschen. Geschlachtet wird eh in denselben Schlachthöfen, wie die massengefangengehaltenen Tiere. Die mit "Bio-Siegel" komen, damit das Fleisch von ihnen nicht mit dem Blut und anderen Rückständen der zuvor in derselben Schlachtanlage zerstörten Tiere kontaminiert wird vorher "dran". Für das einzelne Tier ist es zumeist relativ schnurz, ob es morgens um 5 oder mittags um 13 Uhr kaputt gemacht wird...