Habe eben einen freundlichen Anruf mit unterdrückter Nummer erhalten, von einem Mann, der sich als Polizeisprecher vorstellte und mir einige Dinge über die Herausforderungen der Ladungssicherung, gerade bei Tieren und bei einer solche Bremsung erklärte.
Kam mir kurz vor, als sollte ich doch bitte verstehen, dass sowas eben vorkommen kann und man dann halt nichts weiter tun kann. 😳
Jedenfalls wurde offenbar nichts weiter unternommen. (Das berichtete auch Top Agrar). Etwas Schriftliches habe ich nicht erhalten, daher kein Zitat meinerseits.
Mein Freund, ChatGPT, sagte auf meine Frage, ob solche Unfälle nicht angezeigt werden müssten:
"Ja, die Polizei muss den Landwirt anzeigen, wenn ein Tiertransport nicht den gesetzlichen Sicherheitsvorschriften entspricht. Ein nicht ausreichend gesicherter Bulle stellt ein erhebliches Risiko für die öffentliche Sicherheit dar. Hier könnten Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sowie Verkehrssicherheitsvorschriften vorliegen."
Als Quelle nennt er:
Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) § 22 Ladung:
https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__22.html (habe ich überprüft - klingt plausibel)
Zudem könnten Verstöße gegen Tierschutzgesetz und Tierschutztransportverordnung vorliegen:
Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport und zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates1)2) (Tierschutztransportverordnung - TierSchTrV)
Ich möchte kein Teil von diesem Fall sein, höchstens darüber berichten.
Laut Legalitätsprinzip muss die Polizei Ordnungswidrigkeiten und Straftaten zur Anzeige bringen. Offenbar wurde das hier aber nicht getan.
Falls ihr also erfahrt, dass jemand eine Anzeige oder Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht hat, lasst es mich bitte wissen! Sowas kann ja im Grunde jeder machen, sogar online.