07.12.2019Nein, das wusste ich nicht, dass eine rein bio-vegane Landwirtschaft möglich wäre... Danke für den Text und das Video.
vegan1.102 PostsweiblichLevel 4
07.12.2019Guter Artikel, vielen Dank! Wollte aber mal erwähnen, dass man auch den Mist von nicht ausgebeuteten Tieren zum Düngen verwenden kann. Man muss ja nicht Kühe und Schweine töten, um die Massentierhaltung zu beenden, nur die massenhafte Nachzucht muss gestoppt werden. Ich würde mir wünschen, dass jede Art weiterleben kann auf einem geretteten Planeten.
Liebe Grüße
Crissie
vegan5.382 Postsweiblich ObertshausenLevel 3
07.12.2019Es hat ja auch nicht jeder Tiere in der Nähe. Also ich finde es auch sehr erfreulich, was Herr Prof. Schmidtke sagte . Bei uns in der Nähe gibt es keine Biovegane Landwirtschaft. Wir gehen auf den Wochenmarkt und kaufen bei einem Naturland-Stand. Der Stand - die haben nur Gemüse und Obst, sowohl eigenes, als zugekauftes- kommt aus der Nähe von
Ansbach-Hähnlein. Aber die verwenden- laut eigener Ansage gut verotteten Pferdemist, Rindermist, Reste aus eine Biogasanlage und organischen Handelsdünger-( steht so mindestens auf der website.)
Also direkt vegan ist das auch nicht. Aber vielleicht noch besser als konventioneller Anbau mit Gülle !
Lieben Gruß!
METTA
vegan5.382 Postsweiblich ObertshausenLevel 3
08.12.2019Es gibt ja mittlerweile auch WC's, die ohne Spülung arbeiten und nur mit biologischen Mitteln den Urin oder Kot verwandeln. Ich habe das mittlerweile schon 2 mal gesehen, einmal in einer vegetarischen Pension in der Rhön und einmal bei Bekannten auf deren Wiesengrundstück, weil die da kein Wasseranschluss haben. Aber ich denke, dass man bei einem Hausbau das schon vorher planen muß, bei Veranstaltungen oder offenen Geländen geht das vielleicht kurzfristig , wie eben bei diesem Festival- einfacher.
vegan2.499 PostsweiblichBERLINLevel 4
17.06.2025Ich war neulich 5 Wochen mit Rucksack in Mexico und Guatemala unterwegs. Wir waren in den Maya-Gebieten unterwegs und haben unzählige Pyramiden besucht.
Sie haben sich zugrunde gerichtet, vor Einmarsch der Spanier &Co. , weil sie ihr Land ausgebeutet haben. Die Blütezeit endete vor 1000 bis 800 Jahren zu Ende. Die Städte wurden zu groß, alle umliegenden Wälder waren abgeholzt, die Steinbrüche weg, das Wasser zu wenig, die Abfallentsorgung funktionierte nicht mehr. Die Oberschicht (Reiche, Wissenschaftler, Priester...) wanderte zuerst aus und verteilte sich in Amerika, danach ging der Zusammenbruch schnell, weil niemand mehr sich zb. um die Instandhaltung der Kanäle oder sonstiger Infrastruktur kümmern konnte.
Das Gleiche in den frühen Hochkulturen Südostasiens. Beispiel Angkor Wat, die gleichen Gründe für den Zusammenbruch der damaligen Hochkultur.
Also die Romantisierung der Vorfahren stimmt so nicht. Sobald zu viele Menschen auf einer Stelle wohnten,hat man die Natur ausgebeutet. Damals hatte man die wissenschaftlichen Messungen noch nicht wie heute. Trotzdem könnte man auch aus dieser Geschichte lernen.
Damals gab es noch genug Land zum Auswandern in unbewohnte Länder, heute nicht mehr.
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