Wunsch 2017

Erstellt 12.01.2017, von Selayn. Kategorie: Allgemein vegan. 8 Antworten.

Wunsch 2017
12.01.2017
Hallo zusammen!

Gestern sollten wir in Ethik einen oder mehrere Wünsche auf einen Zettel schreiben (nachdem sie uns 30min geschimpft hat, wegen der Kurzarbeit :crazy: ) , der/die jedoch sich selbst als auch allen anderen betreffen sollte.


Meiner lautete:
"Ich wünsche mir, dass die Menschen erkennen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind. Es gibt noch andere fühlende Wesen, die sie weder verurteilen noch von sich stoßen sollen."

Schließlich wurden die Zettel eingesammelt und wieder (vermischt) ausgegeben. Als mein Zettel vorgelesen wurde, meinte meine Ethik-Lehrerin, dass in diesem Wunsch sehr viel Leid mit drinnen ist.

Was denkt ihr darüber?
Und was wäre euer Wunsch gewesen?

LG Selayn
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12.01.2017
Hallo Selayn,


ein guter Wunsch, finde ich, und Deine Lehrerin hat offenbar erkannt, worum es dabei geht.

Mein Wunsch ist ähnlich. Dass das Mitgefühl von uns Menschen endlich anerkannt wird als eine Fähigkeit, die nicht weniger wichtiger ist als Lesen, Schreiben, Rechnen usw..

LG
Inga
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12.01.2017
Zitat Selayn:
Schließlich wurden die Zettel eingesammelt und wieder (vermischt) ausgegeben. Als mein Zettel vorgelesen wurde, meinte meine Ethik-Lehrerin, dass in diesem Wunsch sehr viel Leid mit drinnen ist.

Was denkt ihr darüber?
Und was wäre euer Wunsch gewesen?

LG Selayn


Wie meint sie denn das? Ich muss da spontan denken, dass sie es eher so meint, dass der Mensch, der den Zettel geschrieben hat, voller Leid zu sein scheint. Also eher: Der Wunsch an sich ist kein genuiner, sondern stammt von einer Person, die Hilfe braucht, versteht ihr?
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12.01.2017
Zitat pummelchen: Also eher: Der Wunsch an sich ist kein genuiner, sondern stammt von einer Person, die Hilfe braucht, versteht ihr?


Ich verstehe, was Du meinst, hatte das aber beim ersten Lesen direkter aufgefasst. Vielleicht bin ich einfach nur optimistisch, was die Lehrerin angeht.
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12.01.2017
Mir ist sowas nur schon sehr oft untergekommen, deswegen frage ich. Selayn, wie hast du das denn empfunden?
1x bearbeitet

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13.01.2017
Hallo!

Als ich diesen Wunsch aufgeschrieben habe, sind mir sehr viele Gedanken durch den Kopf gegangen. Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft... Außerdem sind mir Begegnungen mit einigen Menschen in den Kopf gekommen.


LG Selayn
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15.01.2017
Zitat pummelchen:
Wie meint sie denn das? Ich muss da spontan denken, dass sie es eher so meint, dass der Mensch, der den Zettel geschrieben hat, voller Leid zu sein scheint. Also eher: Der Wunsch an sich ist kein genuiner, sondern stammt von einer Person, die Hilfe braucht, versteht ihr?

So hatte ich es auch erst gedeutet.

@Seylan:
Wie empfandest du die Reaktion des Lehrers? Hattest du das Gefühl, dass er dir "Weißheit" attestiert oder eher "Verrücktheit"? :D
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16.01.2017
Hallo Jogi,

weder noch :D ich war eher überrascht, dass sie es so interpretiert und nicht meine Ausdruck/Grammatik korrigiert :lol:

LG Selayn
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16.01.2017
Hallo Selayn,

ich meine, Du solltest Deine Lehrerin noch einmal fragen, was sie mit ihrer Antwort genau meinte, schließlich wirft ihre Bemerkung eher weitere (ethische) Fragen auf.


Zitat Selayn:
Meiner lautete:
"Ich wünsche mir, dass die Menschen erkennen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind. Es gibt noch andere fühlende Wesen, die sie weder verurteilen noch von sich stoßen sollen."

Als mein Zettel vorgelesen wurde, meinte meine Ethik-Lehrerin, dass in diesem Wunsch sehr viel Leid mit drinnen ist.


Meint sie das (meist verheimlichte oder verdrängte) Leid der Tiere, die von Menschen misshandelt und ausgebeutet werden?
Meint sie das Leid desjenigen, der diesen Wunsch hegt? (Warum soll das "Verrücktheit" sein?
Ist Empathie mit anderen Lebewesen Verrücktheit? Oder ist sie notwendig, um das Über-Leben unserer Erde für die Gesamtheit aller Lebewesen erst möglich zu machen?!)

Wenn sie das mit-empfundene Leid des "Wünschers" abwerten sollte, tritt sie m.E. dafür ein, dass Egozentrik und Dumpfheit höher einzuschätzen sind als Mitgefühl und den Wunsch, haltlose Ungerechtigkeit, Grobheit und Misshandlungen zu verändern.

Wenn wir unser Herz öffnen, egal wofür, machen wir uns zur gleichen Zeit verletzbar.
Das ist mir persönlich aber viel lieber und eben die andere Seite der Medaille, als dass ich zum lethargischen groben Klotz mutieren möchte, mit der Einstellung: Nach mir die Sintflut!

Ich finde Deinen Wunsch sehr schön und wichtig, Selayn, ich denke, seine Erfüllung würde sehr viel bewegen.

LG,
Lindchen
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