auch nochmal ich...
es gibt wie unter den menschen allgemein auch unter den veganern sehr verschiedene ansichten.
für die einen steht auch der konsum von tierischen produkten in derselben verantwortung wie das eigentliche töten (nich jeder differenziert wie der user leonidas).
die, die das tier zerlegen, sagen vielleicht auch nur: ich hab das nicht getötet, das war die maschine. die die die firma leiten sagen: es gibt verbraucher die das so wollen, etc pp.... die die es essen sagen: nun ist es eh tot, wegwerfen würde dem toten tier gegenüber nicht respektvoll sein....
wer im fall von kindesmissbrauch ist schuldig? nur der täter, oder auch jene, die für die fotos bezahlen?
menschen, die antispeziesistisch fühlen, machen da zwischen mensch und tier eben keinen unterschied, auch wenn es das geltende recht tut.
es gibt veganer, die argumentieren, dass sie ebensowenig zuschauen können, wenn ein kind geschlagen wird, sondern eingreifen. so greifen sie auch bei anderem unrecht ein und tolerieren weder noch befürworten sie es, wenn das leid anderer stummer wehrloser geschöpfe, um die sonst keiner kämpft, direkt vor ihnen ignoriert wird, auch wenn tiere per gesetz nur eine sache sind.
da muss und darf jeder seine eigene position finden.
haben wir hier im forum eigentlich schonmal über den liberation pledge gesprochen?
https://www.liberationpledge.com/
ich kenne jemanden, der diesen schwur abgelegt hat. ein sehr empathischer kluger mensch.
ein anderer weg ist erstmal festzustellen, dass man ein trauma erlebt hat, wenn man über all die brutalität ggü tieren auf dieser welt gewahr wurde (stsd in dem fall- ähnlich wie ptsd) in der psychologischen unterstützung steht am anfang, sich erstmal seiner gefühle bewusst zu werden, die da alle in einem stecken.
dazu gibt es ein schönes video mit melanie joy, eine absolute ikone meiner meinung nach:
(darin der verweis auf ihr buch.)
vko ... wie alt bist du eigentlich?
freu mich, von dir wieder zu lesen!