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Fernsehbeitrag

Erstellt 18.11.2016, von Veggi. Kategorie: Allgemein vegan. 4 Antworten.

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Themen-Startervegan163 PostsBadische BergstraßeLevel 2
Fernsehbeitrag
18.11.2016
Hallo!

Ich bin gestern beim Fernsehgucken, in eine Sendung gestolpert, bei der ich nicht genau weiß was ich davon halten soll:
http://www.ardmediathek.de/tv/Zur-Sache-Baden-W%C3%BCrttemberg/Weniger-Fleisch-besseres-Klima/SWR-Baden-W%C3%BCrttemberg/Video?bcastId=610194&documentId=39002860

Diese Autorin hebelt die veröffentlichen Zahlen: CO2 ausstoß und statistische Verzehr von Tieren Pro Kopf ziemlich aus.
Da sie ein Buch geschrieben hat, schien sie mir ziemlich informiert. Was sagt ihr?

Ich will meine Vegane Lebensweise niemals aufgeben, aber ist es vielleicht alles einfach echt reiserisch, dass der Fleischverzehr so kritisiert wird und sind es wirklich "Aussnahmen" die Bilder die der Tierschützer da gefilmt hat???


Gruß Silke

Benutzerbild von chickpea
641 PostsmännlichSüdenglandLevel 3
18.11.2016
Vielen Dank für das Video.
Ich habe da kurz mal ein bisschen was rausgedröselt...

Naja, es wird eine "Agrarwissenschaftlerin" in Bezug auf "Ernährungswissenschaften" befragt.
Ich frage meinen Zahnarzt auch nicht ober meine Bremsen am Auto wechselt.
Wie immer das übliche B12 und Eisen blabla....
Sie findet den gezeigten Konsum übertrieben, weil man ja nicht seine eigenen Tierchen (Hund/Katze) mit in den eigenen Fleisch-Verbrauch mit einrechnen kann. Die Frage wer denn für die Haustierhaltung verantwortlich ist stellt sie nicht....
Dann empfiehlt sie die Maßstäbe der DGE, die auch meist willkürlich oder in Absprache festgelegt werden.
"Artgerechte" Tierhaltung gibt es laut ihr... Allerdings im Promille Bereich.... Außerdem, wie steht es mit artgerechter Tötung? Die gibt es bisher noch nicht, den Tötung kann im Sinne einer Art nie gerecht sein.
Uhhh des Weiteren, da gibt es keinen unterschied zu Bio und regulärer Landwirtschaft, da bringt eine Kuh ein Kalb zur Welt... Ach ehrlich ? ich hätte gedacht da kommt ein Schwan geflogen xD

Dafür, dass das Einzelfälle sein sollen gibt es zu viele Videos. Ich kenne auch viele Halter bei denen die Kuh einen Namen hat, Auslauf usw... Aber wie gesagt, wer bezieht schon Fleisch dort her (in Zeiten von 2.22€ für 1KG TK Schnitzel).
Würden Leute ihr Fleisch nur von solchen Betrieben holen, gäbe es kein Mäcces/BKing/Kochschlöppl...

Zum Schluss: Berechnungen/Studien gibt es jeweils genug für jede Auslegung der eigenen Meinung.

Es bleibt letztendlich an der Ethik als Argument kleben: Ist Tötung im Sinne der Art gerecht?
Meines Erachtens nein. Nur weil jemand ein Buch schreibt... das haben Adolf und Pollmer auch, ein Garant für Seriosität/Fachkenntnis ist das nicht.
Hätte gerne noch mehr geschrieben muss aber weg ^^

1x bearbeitet

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148 PostsmännlichLevel 2
18.11.2016
Die hebelt gar nichts aus, sondern verbreitet ihre Wahrheit. Nur ist das eine blanke Lüge.
Es ist nun einmal so das für 1 Kilo Rindfleisch 6400 Gramm CO2 anfallen und für 1 Kilo Kartoffeln 200 Gramm. Kommt das Fleisch aus Argentinien wird es noch schlimmer.
Des weiteren wird immer der Vegetarier aufgeführt. Aber durch die mordsgefährliche Milch ist die Gesundheitsschädigung für Vegetarier wesentlich höher als für bewusste Fleischesser ohne Konsum von Milchprodukten. Ein Vegetarier kann nicht viel gesünder als ein Fleischesser sein weil viele Krebsarten und Herzerkrankungen auf die entzündungsfördernden Eigenschaften der Milch zurückgeführt werden können.

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Irmgarda
19.11.2016
Ich habe an mir selbst erfahren müssen, daß die vegetarische Ernährungsform genauso wie die omnivore gesundheitliche Risiken birgt. Als Mischköstlerin hatte ich immer Herz-Kreislaufprobleme und Panikattacken.
Nachdem ich Vegetarierin geworden bin, habe ich sehr viel Käse gegessen. Inhalb kurzer Zeit hat sich auf Höhe der Thymusdrüse ein schmerzhaftes Plattenepitelkarzinom gebildet. Ich bin mir jedoch sicher, daß nicht nur die Art der Ernährung eine Rolle spielt, wenn der Körper sich "unangenehm" bemerkbar macht, dazu braucht es mehrere Gründe z. B. unter anderem sind auch die Psyche und der Geist mit ausschlaggebend.
Froh bin ich über meine Entscheidung gegen eine Chemotherapie nach der gelungenen OP. Denn ich lebe immer noch und besser als vorher, weil ich einige Dinge in meinem Leben geändert habe. Zum Beispiel ab und zu, wenn es für mich angebracht ist auch mal "böse" zu sein. :haehae: :green: :D

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1.266 PostsweiblichS' LändleLevel 2
19.11.2016
Zitat Veggi:


Diese Autorin hebelt die veröffentlichen Zahlen: CO2 ausstoß und statistische Verzehr von Tieren Pro Kopf ziemlich aus.
Da sie ein Buch geschrieben hat, schien sie mir ziemlich informiert. Was sagt ihr?

Ich will meine Vegane Lebensweise niemals aufgeben, aber ist es vielleicht alles einfach echt reiserisch, dass der Fleischverzehr so kritisiert wird und sind es wirklich "Aussnahmen" die Bilder die der Tierschützer da gefilmt hat???



Hallo Silke,


da ich eine große Memme bin und mich nicht in Schlachthöfe schleichen will kann ich leider nicht sagen, ob das "nur" Ausnahmen sind, die da gefilmt wurden, oder die Regel. Da kann vielleicht Kilian mehr dazu sagen.
Aber schaun wir uns mal an, was die Dame so tut: Sie widerspricht dieser Zahl nicht, sondern sagt, dass das ja auch die Hunde und Katzen sind, die das essen. Wer kauft denen das Futter? Der Mensch. Wer informiert sich nicht, dass es auch anders geht, vor allem bei Hunden ja gut belegt? Der Mensch. Diese Tiere werden alle verzehrt und das können wir nicht auf Fido und Mieze schieben. Weiterhin belegt sie ihre Aussage nicht, dass das von dem Tierschützer nur Ausnahmen sind. Sie sagt das einfach und Punkt. Dann dreht sie sich von der ganzen Problematik einfach weg, indem sie den "bewussten" Fleischkonsum propagiert und von glücklichen Kühen auf Weiden spricht. Dass dann nicht jeder ständig Fleisch essen kann und das dann auch noch sauteuer, landintensiv und aufwendig ist und kein Bauer davon leben kann erwähnt sie auch nicht.
Sie baut rhetorisch eine Welt auf, die so vielleicht existieren würde, wenn jeder nur noch einmal die Woche Fleisch isst, wenig Milch und Eier verzehrt und wirklich auf die Herkunft achtet und auch noch mehr dafür zahlt. Will aber keiner, tut keiner. Und selbst wenn jemand sein täglich Steak beim Metzger kauft, ist nicht gesagt, dass besagter Metzger das Fleisch nicht aus einer Schlachtfabrik mit überforderten Schlachtern gekauft hat. Und vor allem: dass der Döner, den er sich für 3,50€ holt aus "gutem Fleisch" ist oder das Essen in der Kantine, dem Restaurant, dem McDonalds. Da hackt es doch.


Dass diese Expertin als Landwirftschaftsmensch nichts zu Ernährung sagen kann und nur Halbwissen und Vorurteile von sich gibt - Geschenkt.


Ich glaube nicht, dass du dich jetzt mies fühlen musst, weil du vegan lebst ;)

P.S.: Dass Schweineflisch UNTER UMSTÄNDEN besser sein kann ist ein Kunststück, das so weit hergeholt ist, dass das schon unter Täuschung fallen kann^^ Dass so eine Sau auch fressen muss ist ja egal, die essen ja nur Gensoja ;) Sie scheint sich irgendwie in die Ecke zu maövrieren, dass man nur noch Fleisch essen sollte und nie mehr wieder Gemüse - das ist doch nur Schwachsinn

1x bearbeitet

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