Vivera-Reklame: täglich 9 Millionen Schweineschnitzel

Erstellt 04.01.2022, von Salma. Kategorie: Produkte & Entdeckungen. 12 Antworten.

Vivera-Reklame: täglich 9 Millionen Schweineschnitzel
04.01.2022
"Süß, die Schweinchen, oder? Schon komisch, dass wir jeden Tag 9 Millionen Schnitzel daraus machen"
....und dann hält die Mutter der Tochter schnell die Ohren zu.


Wow, sehr gute Reklame!!!

Video anzeigen?

Das Video wird von einem externen Dienst eingebunden. Dabei werden Daten an Dritte übermittelt.


aber leider verkauft vivera auch vegetarische Produkte und damit hat der Hersteller auch keine reine Weste.... Also Achtung beim Kaufen, dass da wirklich VEGAN drauf steht!
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04.01.2022
Danke für den Tipp, Salma.
Wir haben hier einen Artikel drüber veröffentlicht:
https://www.vegpool.de/news/vivera-werbespot-veganuary.html
1x bearbeitet

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04.01.2022
Werbung für Schnitzel nach Art von Schweineschnitzeln wäre hier natürlich passender gewesen. Die Hähnchenersatzschnitzel sind aber lecker :-)
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06.01.2022
ohjeee ...

da will ein Konzern Werbung machen indem man in der heutigen "LGBTQxyz, antirassistisch, Minderheiten müssen in den Vordergrund, Menschen darf man nicht als Frau oder Mann bezeichnen, oder sonst wie benannt angehauchten" Zeit gegen Fleischesser anstachelt oder wie soll man den Spot verstehen wo die Frau dem Kind die Ohren zu hält als wäre es etwas schlimmes wenn jemand Fleisch verspeist?!?
Wenn man gegen etwas "anstacheln" möchte dann sollte die Haltungsart von Tieren angeprangert werden (wenn man gegen Fleischproduktion was sagen möchte - warum man auch immer gegen etwas pöbeln muss in einer Werbung), oder werben Fleisch Produzenten etwa mit den negativen Auswirkungen durch Abholzung von Wäld gegen die NussNougatcreme, Margarine oder Veggie Branche?!?

Extrem Schade ist es das sich Veggie Produkte ständig als Fleischersatz darstellen und sich mit Fleisch vergleichen anstatt sich mal endlich selbst als eigenständiges Produkt zu vermarkten.
Nein, da 'stachelt man hier in dem Werbespot gegen Leute auf' die auch Fleisch zu sich nehmen. Welches Armutszeugnis heftet sich Vivera da auf die Brust?!


und ein Hinweis von kilian auf einen Artikel wo drin steht
Zitat kilian:"Denn auch für Milch und Eier werden Tiere getötet."
ist schon befremdlich ohne einen Zusammenhang zu benennen auf den man hinaus will, oder schlachtet man eine Kuh damit man an die Milch kommt? ...

ohjeee, ohjeee ...

PS: auch reine Veganer etc. haben das Problem das die Neandertaler die sinnvolle Fleischzubereitung entdeckt haben ... -> also Leute, entdeckt euch neu indem ihr den Fleischvergleich endlich mal weglasst ..
1x bearbeitet

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07.01.2022
Hallo nonStultitia:
Kilian hat hier im Forum und Magazin genug ausführliche Hinweise und Berichte, warum durch Milch Kühe getötet werden, das kannst Du in aller Ruhe mal nachlesen, bevor Du das gleich herunterziehst und lächerlich machst.

Das die Frau dem Kind die Ohren zuhält ist m.E. der Reaktion der meisten Fleischesser geschuldet, die nicht wissen wollen , wo ihr Fleisch her kommt und die dann auch ihren Kindern diese Wahrheit vorenthalten wollen, damit diese sie nicht fragen können, woher das Fleisch auf ihrem Teller kommt, dass da ein Lebewesen sterben muss. Was Kinder oft verweigern würden, wenn sie es denn wüssten.
Was das Nachmachen anbetrifft: Die Fleischindustrie denkt sich wohl , dass sie die Namen wie Schnitzel etc. für sich gepachtet hat , das finde ich lächerlich . Das sind doch alles nur Begriffe , die irgendwann mal erfunden wurden und unter denen sich die Menschen, die das essen sich irgend eine Form oder Geschmack vorstellen sollen. Und es sind ja wohl auch eher Menschen, die von Fleisch auf vegan umsteigen, die am Anfang noch den Geschmacksvergleich machen, da sie noch den Geschmack von Fleisch in Erinnerung haben.



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07.01.2022
Zitat nonStultit:
ohjeee, ohjeee


Japp! Kein weiterer Kommentar nötig. :green:

Bin ich froh, dass ich vegan lebe!
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07.01.2022
Zitat nonStultitia:
Extrem Schade ist es das sich Veggie Produkte ständig als Fleischersatz darstellen und sich mit Fleisch vergleichen anstatt sich mal endlich selbst als eigenständiges Produkt zu vermarkten.


Sicher ist das schade, aber das Kundenklientel bei den meisten Global-Playern ist nicht der Vegetarier oder gar Veganer, denn dieser Kundenkreis wäre viel zu klein. Zielgruppe sind eher die Flexitarier und die bekommt man am besten mit Fleischersatzprodukten.

Zitat nonStultitia:
also Leute, entdeckt euch neu indem ihr den Fleischvergleich endlich mal weglasst ..


Ich bemühe mal Wikipedia:

Das Wort Schnitzel leitet sich als Diminutiv snitzel vom mittelhochdeutschen Wort sniz für „Schnitt“ ab.
Wurst = länglicher Gegenstand
Cordon bleu Der Zusatz „à la cordon bleu“ findet sich in älteren französischen Kochbüchern und bedeutet „nach Art der hohen Kochkunst“.
Steak von altnordisch steik, „Braten“, zu steikja „am Spieß braten“;

Ich sehe hier also kein Fleischvergleich. Die Verbindung wird lediglich bei jedem selbst gezogen.
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08.01.2022
Ich finde die Werbung richtig lustig. M.m.n. viel besser als die von Endori. Ich finde auch nicht, dass diese Werbung irgendwen "angreift". Im Gegenteil wird ja sogar gesagt, dass man es selbst in der Hand hat und die tierfreundliche Alternative kaufen kann.


Zitat Vegbudsd:Japp! Kein weiterer Kommentar nötig. :green:

Eigentlich hab ich gerade mehrere Zeilen verfasst, um meine Meinung zu sagen, aber bei so einem Gedankengut habe ich wenig Hoffnung auf gesunden Menschenverstand. Deshalb schließe ich mich Vegbudsd an und lasse mich nicht darauf ein. :-)
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08.01.2022
Den Werbespot finde ich aus einem anderen Grund weniger gut, nämlich kommt es so rüber, als ob die Frau mal wieder die Böse sei oder Falsch (enthält der Tochter Wahrheit oder was Wichtiges vor, "Bemuttert" falsch). Das zerstört ein Mutter-Tochterverhältnis.
Außerdem finde ich es allgemein in solchen Werbespots die auf progressiv machen, häufiger vor, dass Frauen anvisiert werden als potienzelle Konsumentinnen. Es gibt ja bereits Begriffe wie "Greenmarketing" und "Rosamarketing", ...dieses Anvisieren an Frauen sollte auch einen Begriff haben. Meistens sind die Firmen, FirMEN, die nur ihre Kundschaft erweitern wollen.
Ganz genau wie Fleisch- und Milchfirmen auch Fleisch-Milchersatz produzieren, das sie dann teurer verkaufen, obwohl es produktionstechnisch vermutlich sogar billiger ist.

Jedenfalls meine Kritik richtet sich nicht nur gegen diesen einen Werbespot. Der ist einer von vielen und trägt zu einer misogyner werdenden Gesellschaft bei finde ich, in der Frauen für viel Schlechtes (wie Tierausbeutung) auch noch verantwortlich gemacht werden. Dabei sind die Jagd, Fleischkonsum, Schlachtung,Züchtung usw....., generell MANifestationen von Männlichkeit.
Das sind keine Konzepte die sich Frauen ausdachten, sondern Männer für sich selber, für "MENsch". Frauen müssen mehr oder weniger deren DogMEN folgen und haben leider viel übernehmen müssen.


Klar gibt es Veganer (seid gegrüßt an der Stelle :wink: ) aber das ändert nichts daran, dass die Hauptakteure hinter der weltweiten Tierausbeutung Männer sind (auch Pharmabereich, Tierexperiemente, Rohstoffgewinnung aus Tieren berücksichtigen).
Daher sollten in Werbespots immerhin mal mehr davon anvisiert werden. Nennen wir es "umpolen". Der Mann ist Hauptursache von Tierleid und der eigentliche Befehlshaber wenn es um das Verhalten der Frauen geht (Wegschauen bei Kindesmissbrauch, Ohren zuhalten)... Nicht Frauen - als Beispiel befasst euch mal mit der Geschichte hinter den chinesischen "Kranichfüßen", warum Frauen das den Mädchen wirklich antun oder afrikanische Geschlechtszerstörung und "Kusasa Fumbi", europäisches Korsetttragen, der religiöse Verhüllungszwang (Nonne, Muslimin), heutige Schönheitsoperationen.... So blind kann keine/r sein.

Auf jeden Fall fällt es Frauen einfacher mal auf Fleisch und Milch etc. zu verzichten, schließlich ist daran nichts feminines sich mit so was den Mund und Magen vollzustopfen (es sei denn es geht ums rauskotzen). Süßigkeiten wie Schokolade und Eiscreme (deren Werbespots sich sehr oft an Frauen richten!) sind da schon eher Hürden, allerdings keine großen, denn es gibt in vielen Discountern vegane Alternativen dazu.

Übrigens bei Männern noch: "Technik und Auto..."
Kinderarbeit, Umweltgifte, verschmutzte Luft... aber hauptsache ist so was unterstützt die Identität als "Mann". Einige der superreichen Männer sind sehr technikaffin und reisen gern mit ihren Frachtern, Flugzeugen, SUV- Ketten etc. Die "spenden" in eigene Projekte, das abgehobenste ist wohl Raumfahrt und vieles was mit Transhumanismus und Digitalisierung zu tun hat. Viele Männer wünschen sich verkörperte Alexas und Siris (Sexandroiden) außerdem die Macht aus Proteinenkomplexen Eizellen und Gebärmütter zu produzieren und In-Vitro Designersöhne zu züchten, daher selber wie Zeus einfach selber gebären. Die schöne neue Welt wird mal wieder weder frauen- noch tierfreundlich. Es kommt ein Reboot der Hexenjäger. Die haben schließlich nie aufgehört zu existieren und nie ihre hexenfeindliche Propaganda eingestellt.

Und nein ich bin nicht mit den falschen Fuß aufgestanden. Ich wünschte doch, dass sich was zum Guten für Gefolterte verbessert, aber es sieht beim besten Willen nicht danach aus. Solange wie die Hauptinitiatoren nicht mal gestellt werden und sozusagen an den Mittätern und gar Opfern herumgewerkelt/kriminalisiert wird, wird sich überhaupt nichts verbessern.

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09.01.2022
Zitat Lurise:... wird sich überhaupt nichts verbessern.


Widerspreche Dir ausdrücklich! Es ändert sich sehr vieles - jeden Tag.


Zur Werbung: Solange Werbung insgeamt wie beschrieben funktioniert, ist es vielleicht nicht schön, aber durchaus legitim eher Frauen als nach wie vor "Familioeneinkäuferinnen" anzusprechen und ihnen die "Macht" uin die Hand zu geben, sich für tier- und menschenfreundliche EInkäufe zu entscheiden.


Der Weg in die Mägen der Männer führt nach wie vor nicht wie gewünscht über deren Köpfe, sondern vor allem über die Köpfe ihrer Partnerinnen, die nach wie vor meistens fürs Essen zubereiten und den Einkauf zuständig sind.


Ich selbst habe noch den Satz von älteren Frauen gehört: "ein richtiger Mann muss Fleisch essen!" Auch das ist ein Teil der Verantwortung die bei den zumindest in meiner Kindheit vorherrschenden weiblichen Erziehungshoheit.


Aber: Auch das ändert sich nach und nach. So wie inzwischen viele Männer bei der Geburt ihrer Kinder dabei sind und dabei gehörigen Respekt davor bekommen, was ihre Partnerinnen da so mitmachen, so lernen sie als junge Väter auch, verantwortungsvoll mit den Dingen des täglichen Lebens - also auch mit der Familienernährung - umzugehen. Deshalb teile ich auch nicht die Ansicht, dass ausschließlich Frauen adressiert werden. Es sind vielmehr die Kids von FfF und das eher gebildete Mittelstandspublikum, nein, leider noch ichht der Proll, der sich 10 Kilo Schweinenackensteak und zwei Kisten Bier für den Grill- und Saufabend mit Freunden in den Einkaufswagen schaufelt.

Es verändert sich (zu) langsam, aber stetig. Das zu erkennen muss frau/man allerdings die Bereitschaft mitbringen, das auch wahrnehmen zu wollen und aus den alten, längst nicht mehr uneingeschränkt gültigen Gräben herauszukommen.

Es gibt einen guten Mix an Reklame für vegane Produkte, die insgesamt die beinahe ganze Bandbreite der Konumenten erreicht - und das ist gut so.
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