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Haustiere als Veganer

Erstellt 02.06.2014, von flo. Kategorie: Off-Topic. 64 Antworten.

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Benutzerbild von flo
Themen-Starter1.700 PostsLevel 3
14.07.2014
Hey Ananas,

herzlich Willkommen hier bei uns! 8)

Zitat Ananas5000:

Gib ihm doch einfach Gurken und Karotten.

Ist das ein oder Sarkasmus? Essen Katzen Gurken?

LG:
FLO

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22 PostsweiblichLevel 2
16.07.2014
@flo
natürlich fressen Katzen Gurken - ist der Hit bei mir zuhause :-) Obwohl ab und an wird gerne mal ein bißchen Rucola geknabbert.

1x bearbeitet

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22 PostsweiblichLevel 2
16.07.2014
@ebony
Auch hier wieder ...Du schreibst ich behaupte, dass illegal geschlachtet wird - habe ich gar nicht. Wo steht das? Ich weiß bis heute nicht, wie die Gesetzeslage bzgl. Tierfutter genau aussieht. Aber da auch Tierfutterhersteller ihr Fleisch irgendwo bestellen - und auch die, die nur Muskelfleisch in Lebensmittelqualität verwenden und nicht nur den "Abfall" verwerten - erhöht sich doch der Fleischbedarf.... oder ist da ein Denkfehler? Wie das dargestellt wird ist doch egal -
unterm Strich gehe ich davon aus, dass sich durch Tierfutterbedarf die Anzahl der Schlachttiere erhöht. Vielleicht wird
es damit begründet, dass der Filetbedarf bei den Verbrauchern gestiegen ist und deshalb mehr Rinder/Schweine geschlachtet werden müssen und der Rest wandert dann ab an Tierfutterhersteller. Aber darum geht es doch auch gar nicht. Was willst Du einem eigentlich immer mitteilen?
Was ist denn nun der mysteriöse Grund, Deinen Hund nicht vegan zu füttern? Du bist doch so überzeugt, hast recheriert etc. Da bin ich wirklich neugierig und so ein Geheimnis kann es ja nicht sein, dass Du den Grund nicht nennen magst.

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Ebony
16.07.2014
Zitat Pauli2010:
@ebony
Auch hier wieder ...Du schreibst ich behaupte, dass illegal geschlachtet wird - habe ich gar nicht. Wo steht das?

Die Frage habe ich dir eigentlich schon beantwortet, denn du hast geschrieben:
Zitat Pauli2010:
Ob das nun verboten ist Tiere extra für Tierfutter zu schlachten, weiß ich nicht und ich habe auch keine Lust es zu googlen, weil es Haarspalterei ist - wie soll das denn kontrolliert werden?

Das es nun mal verboten ist, Wirbeltiere nur zu dem Zweck zu schlachten, damit sie im Tierfutter landen und du dennoch behauptest
Zitat Pauli2010:
Es werden definitiv mehr Tiere geschlachtet, damit die Futtermittelhersteller beliefert werden können.

wäre das illegal, oder nicht?


Und glaube mir, das kann und wird kontrolliert! Nicht aus Tierschutzgründen, sondern wegen des Verbraucherschutzes. Es ist so gut wie unmöglich, dass im Schlachthof ein Tier verschwindet. Jetzt kannst du sagen, dass es illegale Hausschlachtungen (sind bei Schwein, kleinem Wiederkäuer und Geflügel evtl. nicht genau zu kontrollieren) gäbe, bei denen das tote Tier bei der Futtermittelindustrie landet. Da muss ich aber doch fragen: Cui bono?

Denn:
Wer sind denn die Futtermittelhersteller? Die gehören oft zu sehr großen Konzernen wie Nestlé (Alete, Beba, Buitoni, Herta, Maggi, Mövenpick, Thomy, Wagner … und z.B. Bonzo, Felix, Matzinger, Purina xxx), Mars (Miracoli, Uncle Ben's, Twix … und z.B. Cesar, Chappi, Frolic, Kitekat, Pedrigree, Royal Canin, Sheba, Whiskas), P & G (Ariel, Dash, Pampers, Swiffer … und: Iams, Eukanuba), Heristo (Stockmeyer, Appel, Norda, Ferdl Fuchs, Provital ... und: animonda) oder sind selbst große Firmen (Hill's, Bosch, Happy Dog …). Was brächte das diesen Firmen, Fleisch aus illegalen Hausschlachtungen zu kaufen?

Und nun zur anderen Seite des Geschäfts: Der Tierkörper wird immer im Ganzen ab Schlachthof verkauft (da stürzen sich nicht irgendwelche Fleischverarbeiter auf die Tierleiche und ordern bestimmte Teile) und der Käufer behält sich die Teile, die er gut als Lebensmittel für Menschen verkaufen/verarbeiten kann. Den Rest (immerhin bis zu 60%) versucht er an die Futtermittelhersteller zu verkaufen (siehe auch oben aufgeführte Konzerne) – oder er muss sie zu Dünger etc. verarbeiten oder gar unschädlich entsorgen lassen. Die Futtermittelhersteller müssen nicht groß bestellen, sie können aus den Angeboten auswählen. So läuft's doch: Da nimmt man einem Lebewesen das Leben und schmeißt einen Großteil von ihm in die Tonne. Vielleicht ist es das, was ich dir mitteilen will.

Wir haben äußerst niedrige Fleischpreise, ob das nun Rind, Schwein, Pute, Lamm, Kaninchen … betrifft (die Gründe und Konsequenzen wären einen eigenen thread wert). Wieso sollte ein 'Fleischerzeuger' sein 'Produkt' zu einem geringeren Preis an die Futtermittelindustrie verkaufen? Wieso sollte ein Futtermittelhersteller teurer (ganzer Schlachtkörper mit den sog. 'edlen' Fleischteilen) einkaufen, wenn er die 'Tierischen Nebenerzeugnisse' (das ist selbstverständlich kein 'Abfall' – bzw. nur aus Sicht des Homo 'sapiens'!), die zum Großteil bzgl. des Nährwerts wesentlich interessanter sind, preisgünstig haben kann?
Das macht doch keinen Sinn!

Zitat Pauli2010:
Aber da auch Tierfutterhersteller ihr Fleisch irgendwo bestellen - und auch die, die nur Muskelfleisch in Lebensmittelqualität verwenden und nicht nur den "Abfall" verwerten - erhöht sich doch der Fleischbedarf.... oder ist da ein Denkfehler? Wie das dargestellt wird ist doch egal -
unterm Strich gehe ich davon aus, dass sich durch Tierfutterbedarf die Anzahl der Schlachttiere erhöht.

Nochmal: Totes Tier, das nach der Schlachtung freigegeben wird, hat immer 'Lebensmittelqualität'. Das kann Mensch, so ihm das Tierwohl egal ist, bedenkenlos essen, genauso, wie Hund und Katze es essen können. Als 'Fleisch' wird im Tierfutter (Skelett-)Muskelfleisch bezeichnet, das aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht so toll ist – aber Mensch will das (Steak, Filet, Schinken …), im Tierfutter bezeichnet es häufig das Zwerchfell (früher vom Menschen als Suppenfleisch geschätzt (Kronfleisch) ), heute zählt ja das Leben eines Tiers so wenig, dass auch das keine Akzeptanz mehr hat. Kein seriöser Hunde-/Katzenfutterhersteller ist scharf auf Skelettmuskelfleisch von Tieren aus Massentierhaltung (wie sollen sich da normale Muskeln bilden?) da es minderwertig ist. Hier müsste er viel zu viel zusetzen, um das Futter an den Bedarf der Tiere anzupassen (z.B. Taurin). Wenn man so will, landen im Hunde-/Katzenfutter die besseren Teile (z.B. Pansen).



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Ebony
16.07.2014
Zitat Pauli2010:
Was ist denn nun der mysteriöse Grund, Deinen Hund nicht vegan zu füttern? Du bist doch so überzeugt, hast recheriert etc. Da bin ich wirklich neugierig und so ein Geheimnis kann es ja nicht sein, dass Du den Grund nicht nennen magst.

Mysteriös: Nichts.
Überzeugt: Vegane Ernährung ist sowohl für Hund, als auch Katze nachgewiesenermaßen möglich.
Geheimnis: Nein.


Nur muss eine Diskussion Sinn machen. Wenn du Veganerin oder auch nur Vegetarierin wärst, wüsstest du, dass es viel Spaß macht, sich mit wirklich interessierten Menschen (ob sie deine Überzeugung nun teilen oder auch nicht) auszutauschen. Da investiere ich schon mal viel Zeit. Wenn es aber jemandem hauptsächlich um Provokation geht, ist mir meine Zeit zu schade. Einen überzeugten omni kann man kaum 'umdrehen', solange seine Blutwerte im grünen Bereich - oder nicht gemessen - sind.


Wenn du Infos brauchst, Pauli 2010: Immer gerne.
Aber ich heiße nicht google. Gewisse Grundlagen setze ich bei Diskussionen schon voraus.


LG

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22 PostsweiblichLevel 2
17.07.2014
@ebony
Danke für Deine Mühe, obwohl Du nicht wirklich verstehen willst. Provokation?
Dennoch sehe ich es so, dass das Fleisch erzeugt wird, ohne dass der Verbraucher vorher feststeht (Mensch/Tier).
An verschwundenene Tiere auf Schlachthöfen oder illegale Schlachtungen habe ich noch nicht einmal gedacht,
ist doch gar nicht notwendig...wozu? Bekommt doch jeder was er will.
Und bezüglich veganer Tiernahrung lasse ich nicht locker - wieso hast Du Dich dagegen entschieden?
Und Provokation ist nicht meine Absicht. Ich finde es nur seltsam, dass Du in Bresche für veganes Tierfutter springst,
aber selbst nicht fütterst und dazu keinen Grund angibst.



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Ebony
17.07.2014
Nix für ungut, Pauli, aber du unterstellst mir hier so einiges. Ich finde es in Diskussionen müßig, richtigstellen zu müssen, was man gesagt hat oder nicht. Gerade, wenn man schriftlich diskutiert, sollte das nicht nötig sein: Dann liest man sich den post des Gegenübers einfach nochmal durch, und weiß, was der andere von sich gegeben hat ;) .

Zitat Pauli2010:
@ebony
... obwohl Du nicht wirklich verstehen willst.

Was, glaubst du, will ich nicht verstehen? Wenn es mich nicht interessierte, was du meinst, würde ich mich nicht mit deinen Ansichten auseinandersetzen.

Zitat Pauli2010:
Dennoch sehe ich es so, dass das Fleisch erzeugt wird, ohne dass der Verbraucher vorher feststeht (Mensch/Tier).

Da hast du leider Recht. Die gottverdammten Subventionen (der EU, der BRD) erlauben es den sog. Milch- und Fleischerzeugern am Markt vorbei zu 'produzieren', schlimmer noch: sie fördern es. Lebewesen werden gequält und umgebracht bewusst für die Tonne! Die Geiz-ist-geil- Mentalität tut dann ihr übriges.

Magst du mir mal eine Frage beantworten, Pauli? Bist du Vegetarierin oder Veganerin, oder Omni?
LG
Ebony


1x bearbeitet

Benutzerbild von kilian
vegan7.129 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
17.07.2014
Zum Thema Subventionen:
Ich habe früher mal bei einer TV-Dokumentation mitgewirkt, wo es genau um das Thema ging... nämlich dass Tiere gezüchtet und geschlachtet werden, um Subventionen abzugreifen. Letztendlich landen ~30% der Tiere "direkt" im Müll.
Das ist heftig! Und da muss man auch als Veganer oder Vegetarier mit bezahlen über die Steuern.
Viele Grüße:
Kilian

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Ebony
17.07.2014
Zitat kilian:
Und da muss man auch als Veganer oder Vegetarier mit bezahlen über die Steuern.
Viele Grüße:
Kilian

Das finde ich einen Aspekt zum Nachdenken: Ist das ungerecht?

Benutzerbild von flo
Themen-Starter1.700 PostsLevel 3
17.07.2014
Hey,
ich denke manchmal dass man mehr Tiere retten kann indem man Steuern hinterzieht als indem man Vegetarier oder Veganer wird...
LG:
FLO

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