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Ein Versuch, meine Essgewohnheiten zu ändern...

Erstellt 19.07.2019, von mandalana. Kategorie: Neu hier. 26 Antworten.

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Benutzerbild von METTA
vegan4.750 Postsweiblich ObertshausenLevel 4Supporter
27.07.2019
Hey Sabs
war das nicht schon mal in der Geschichte so, dass Ärzte nur bezahlt wurden, wenn die Leute gesund blieben? habe hier einen Link gefunden: www.ratgeber-tcm.de/1/33,chinesische-aerzte.php
lieben Gruss
METTA

Benutzerbild von Dana
vegan4.750 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
27.07.2019
War beim Ayurveda ursprünglich auch so.

Benutzerbild von DieSabs
vegan74 PostsBei PforzheimLevel 2
27.07.2019
@Metta
Danke für den Link.
Tja sollten man wieder einführen, aber da hängt wohl zuviel dran z.B. Pharmaindustrie.

Ich selbst bin überglücklich, dass ich mich getraut habe und seit 4 Jahre vegan bin. War früher ständig erkältet. Jetzt nur noch einmal im Jahr (so um Februar/März) und da bin ich wirklich selbst schuld ;)
Muss aber auch fairerweise sagen, dass ich auch keine Probleme oder Krankheiten hatte.

Weiß aber auch, dass die Psyche sehr wichtig ist, habe ein gutes Gefühl/Gewissen, dass ich nur noch pflanzliche Produkte zu mir nehme, für die Umwelt und uns Tieren.

Und freue mich über das Forum, dass es noch mehr Menschen gibt und ich nicht alleine bin. Thank you :heart:

Benutzerbild von Vegbudsd
vegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
27.07.2019
Tja sollten man wieder einführen, aber da hängt wohl zuviel dran z.B. Pharmaindustrie.
Wirklich nur die Pharmaindustrie? Und wer sollte dann bis dahin für Gotteslohen und ohne einigermaßen sichere Aussicht auf irgendein Einkommen jahrelang studieren und sich in Krankenhäusern praktische Erfahrungen aneignen?

Ich fürchte, das ist auch nicht ganz der Weisheit letzter Schluss...

Benutzerbild von Dana
vegan4.750 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
27.07.2019
Nein, die bekamen Geld, wenn alle im Ort gesund waren. Ihre Aufgabe war, die Bewohner gesund zu erhalten. Als kein Krankheits- sondern ein Gesundheitssystem. :clap:

1x bearbeitet

Benutzerbild von METTA
vegan4.750 Postsweiblich ObertshausenLevel 4Supporter
27.07.2019
Hallo Vegbudsd
Natürlich müssen die Menschen, die im Krankenhaus, in der Pflege etc arbeiten , anständig belohnt werden, das ist aber wieder eine andere Sache; nämlich dass die Bewertung und Achtung der Arbeit an und für Menschen oft niedriger ist, als die Bewertung der Arbeit in den Banken , wo es nur um Profit geht. Und das sieht man auch daran, dass Behinderten die alleine und selbstständig in ihren Wohnungen bleiben wollen, ein viel zu niedriger Pflegesatz zugestanden wird, mit dem sie ihre Leute- die sie ja rund um die Uhr betreuen - bezahlen müssen.

Benutzerbild von Vegbudsd
vegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
27.07.2019
Zitat METTA:
... das ist aber wieder eine andere Sache; nämlich dass die Bewertung und Achtung der Arbeit an und für Menschen oft niedriger ist, als die Bewertung der Arbeit in den Banken , wo es nur um Profit geht.


Hmm, das ist wohl der generelle Unterschied in der Bewertung von Arbeit und der mit Arbeit erzielten "Leistung". Das gilt für Banken ebenso wie bei einem Manager wie Winterkorn (VW), der im Jahr bis zu 17 Millionen € bekommen hat. Auch er hatte nicht mehr als 20 Stunden Zeit am Tag zu arbeiten. Aber mit seinen Gedanken und daraus resultierenden Anweisungen hat er es geschafft, dass zigtausende Arbeitnehmer weltweit weiterhin trotz aller Versuche der Autoindustrie in Deutschland auf internationalen Märkten nachhaltig Schaden zuzufügen, die Arbeit zu erhalten sowie dadurch die Gelder zu verdienen, um den Umbau auf die Elektromobilität einigermaßen sozialverträglich hinzubekommen.

Diese "Leistung" - und das ist eine Leistung, auch wenn die angewendeten Methoden nicht durchgängig legal gewesen sind und Strafzahlungen nach sich gezogen haben - ist auf Dauer nun mal im Ergebnis eine andere als bei meinereinem, der in seiner Arbeitszeit ein paar Pakete von A nach B transportiert, oder eines Pflegers oder einer Krankenschwester, die mit ihren Handgriffen akut Schmerzen weniger Patenten am Tag lindert oder bei einer OP einen Patienten von einem Leid befreit. Daher wird bei den unterschiedlichen Bewertungen nicht die reine aufgewendete Arbeitszeit und der Kraftaufwand belohnt, sondern das daraus resultierende Ergebnis dieser Arbeit.

Ich finde also nicht schlimm, wenn jemand der die gewünschte "Leistung" erbringt, auch entsprechend belohnt wir. Schlimm ist nach meiner Auffassung die Missachtung der Lebensleistung der Millionen von ärmeren Menschen, die Tag für Tag irgendwie mit immer viel zu kleinen Einkünften ihr Leben organisieren, ihre Schulden verwalten, und trotz und alledem nicht reihenweise in kriminelle Handlungen verfallen und oft noch dazu ihren Kindern liebevolle Eltern sind.

Denen endlich mit z.B. einem bedingungslosen Grundeinkommen eine sichere Existenzgrundlage zu geben, auf deren Boden sich dann entsprechend der kapitalistischen Maxime von "Angebot und Nachfrage regeln den Preis" auch bei der Arbeit endlich realistische Preise einstellen können, wäre eine mögliche Lösung dieser extrem widersprüchlichen Situation. Auch übrigens im Gesundheitswesen.


Dann müssten die Mitarbeiter*innen endlich anständig bezahlt werden, sonst kann der Verwaltungschef der Klinik die "Pfannen" selber leeren und Betten selber beziehen. Denn niemand wäre mehr auf unterbezahlte Tätigkeiten angewiesen.

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