Beitrag über die kaputte Milchwirtschaft

Erstellt 03.07.2016, von pummelchen. Kategorie: News & Aktuelles. 2 Antworten.

Beitrag über die kaputte Milchwirtschaft
03.07.2016
N'abend liebe Leute,


habe gerade in der Zeit diesen Artikel über die Milchkrise gelesen:


http://www.zeit.de/2016/26/landwirtschaft-milchbauern-kuehe-produktion

Ich finde den Artikel irgendwie interessant, erst liest er sich wie die Geschichte von jemandem, der jetzt vegan lebt, stattdessen wird all das Mitleid mit den Milchkühen und unrentablen Kälbern mit einem idealisierten Kinderbauernhof scheinbar gelöst, genauso wie die Krise der Milchbauern. Und all das wird dann unter dem Label von Natürlichkeit und Tradition gerechtfertigt :/ irgendwie unbefriedigend. Sie kommt zwar, überraschenderweise, auf den Gedanken, dass ein Tier nur noch ein Mittel ist, um Milch, Fleisch oder Eier herzustellen und nur soweit Sorge getragen wird, damit das Tier weiter produzieren kann, aber dass der kleine Bauernhof ohne Hochleistungsmilchkuh eigentlich das selbe macht, nur irgendwie besser verdaulich für den Zuschauer/Leser, den Schritt wagt sie dann doch nicht. Diese Schein-Auflösung des Widerspruchs erinnert mich an dieses Projekt "Bruder Hahn", wo man dafür bezahlen darf, dass die männlichen Küken nicht geschreddert, dafür ein paar Monate gemäßtet und dann erst getötet werden.


P.S.: Der Teil über die Burn-Out Kühe und toten Kälber hat mich mal wieder schön daran erinnert, warum ich gleich vegan geworden bin, Milch ist auch nicht besser als Fleisch...
Wie denkt ihr da drüber?
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03.07.2016
Puhh gerade gelesen...
Tja, das erinnert mich alles ein bisschen an den Film Food Inc. (ich glaube da kamen die Kühe,denen ein offenes Loch in den Bauch zwecks Futterbeobachtung geschnitten wurde, vor).
Wie bei so vielen, denke ich, dass das die natürliche Folge ist, wenn man Politik BWLern (und dem anderen Gedöhnse) überlässt.
Genau wie im Gesundheitssystem darf man in der Landwirtschaft nicht (alleine) an wirtschaftlichen Zielen hängen. Für Mensch (die Menschlichkeit), Tiere und Umwelt sollte die Ethik mindestens gleich oder höher gewichtet sein wie das kommerzielle Interesse.
Leider ist das nicht der Fall, weder im Sozialwesen (Gesundheitswesen, Sozialberufe jeglicher Art) wie auch in der Landwirtschaft.
Geld darf niemals wichtiger sein als Menschlichkeit, weder in der Diskussionen bezüglich Flüchtlingen, oder irgendwelchen Rohstoffen aus Blutminen in Afrika, noch bei Tierhaltung.
Hierbei sei gesagt, dass ich Menschlichkeit als Liebe, Freude, Spaß und die bewusste Verantwortung sich selbst und der Umwelt definiere.
Was würde uns sonst von einer der einfachsten Lebensformen, den Parasiten entscheiden (ich habe bewusst nicht Tiere geschrieben, denn Tiere können vieles des oben genannten Empfinden oder gewisse soz. Strukturen aufbauen).
1x bearbeitet

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05.07.2016
Kotzt mich manchmal wirklich an! Scheinheiliges Getue! Als würden die Journalisten wissen dass sie nicht übertreiben. Nur die Veganer sind halt die Spinner.
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