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Palmhonig – vegane Honig-Alternative

Ein Gläschen Palmhonig
Ein Gläschen Palmhonig Bild: K/Vegpool

Es gibt verschiedene vegane Alternativen zu Bienenhonig: Agavendicksaft, Ahorn- und Rübensirup oder Löwenzahnhonig. Mit so genanntem Palmhonig (oder Palmenhonig) reiht sich eine weitere Honig-Alternative in diese Liste ein.

Palmhonig wird aus dem Saft von kanarischen Dattelpalmen auf La Gomera gewonnen. Dafür klettern junge Männer – die so genannten Guaraperos – auf die Palmen und ritzen die Rinde an, so dass der Saft heraus fließen kann. Durch Einkochen wird der Palmenhonig dickflüssiger. Aus dem Saft einer Palme kann täglich etwas mehr als ein Liter Palmenhonig hergestellt werden.

Josefin Jander-Wilk ist mit ihrem kleinen Unternehmens Spices&Goods Worldwide offizielle Handelspartnerin des kanarischen Palmhonig-Herstellers „Guarapo“, der übrigens biozertifiziert ist.

Der Palmenhonig schmeckt schön herb-fruchtig und erinnert ein wenig an Waldhonig. Viel aromatischer jedenfalls als der eigentlich bloß pappsüße Agavendicksaft und honig-ähnlicher als Ahornsirup.
Anders als echter Honig ist der Palmhonig aber recht dünnflüssig und eignet sich für Cocktails, Müsli und Dessert, weniger aber als Brotaufstrich.

Das getestete Gläschen enthielt 130 Gramm reinen, eingekochten Palmsaft in Bio-Qualität und kostet im Onlineshop unter palmhonig.de 5,99 Euro zuzüglich Versand. Preislich sicher nicht mit billigem Bienenhonig vergleichbar – aber vielleicht ab und zu einen Versuch wert.

Veröffentlichung:

Autor: Kilian Dreißig

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