Gänse-Würger: Videos aus Geflügelschlachthof schockieren! [Kommentar]

Kerzen, Krippe, Geschenke. Viele freuen sich auf Weihnachten – und auf einen Gänsebraten. Doch dann tauchen diese Bilder auf!
Aufnahmen aus einer Undercover-Recherche der Organisation Aninova zeigen Zustände, die offenbar in einem Schlachthof von Dithmarscher Geflügel entstanden sind. Hier geht's zum Artikel!
Zu sehen ist ein Mann, der Gänse brutal würgt, sie scheinbar anschreit, sie unter seinem Körpergewicht zusammendrückt.
Die Szene vermittelt ein Bild von sadistischer Enthemmung!
Und das Schlimmste: Mitarbeiter stehen daneben, niemand greift offenbar ein. Keiner sagt: Schluss jetzt!
Der Würger mag in dieser Brutalität ein Einzelfall sein. Der kalte Umgang mit Tieren zieht sich jedoch durch die gesamten Aufnahmen.
Während Lorenz Marken Geflügel mit Transparenz und Tierschutz wirbt, entsteht im Betrieb ein völlig anderer Eindruck, der weit über Fahrlässigkeit hinausgeht.
Dithmarscher Geflügel ist kein Hinterhofbetrieb. Es ist Teil der deutschen Geflügelhochburg. Groß. Professionell. Durchkontrolliert – angeblich. Man wirbt mit Tierschutz und Kontrollen!
Die Videos erzählen eine vollständig andere Geschichte.
Tierschutz-Versprechen und angebliche Kontrollen versagen auf ganzer Linie!
Wo waren diese Kontrollen, als die Tiere gequält wurden, ganz allein diesem brutalen Würger ausgesetzt?
Was sind solche Versprechen wert, wenn niemand eingreift?
- Wie oft bleiben solche Szenen unentdeckt?
- Warum greift niemand ein?
- Was ist das Tierschutz-Versprechen wirklich wert?
Verbrauchertäuschung als Teil des Geschäfts. Gleichzeitig schotten sich Schlachthöfe ab.
Das geht nur, weil der Staat wegsieht. Weil Täter davonkommen. Immer wieder!
Auch der Weihnachtsgans-Würger könnte mit einer Geldstrafe davonkommen. Falls der zuständige Staatsanwalt überhaupt Tierschutzverstöße feststellt ...
Immer wieder wurden Fälle eingestellt, in denen offensichtlich Tiere schwer leiden mussten. Täter bleiben auf freiem Fuß, dürfen ihre Betriebe weiterführen.
Bleibt der Weihnachtsgans-Würger auf freiem Fuß?
Juristische Auswertungen zeigen: Deutschland schaut beim Tierschutz weg. Es gibt Gesetze, doch der Vollzug fehlt. Jedenfalls, wenn es um gewerbliche Tierhaltung geht.
Tierquäler können damit rechnen, nicht erwischt zu werden.
Der Würger von Dithmarscher Geflügel – möglicherweise hätte er noch jahrelang gewürgt und gebrüllt, wenn Aninova die Bilder nicht ans Licht der Öffentlichkeit gebracht hätte!
Ein Mann soll entlassen worden sein. Ein anderer habe eine Verwarnung erhalten. Der Betrieb distanziere sich von der Tierquälerei. So heißt es in anderen Medien.
Meine telefonische Anfrage um Stellungnahme hat der Betreiber bis heute ignoriert.
Wann wird Tierschutz endlich beweispflichtig?
Es braucht endlich ein Verbot für die Lügen-Werbung mit Tierschutz. Wer mit Tierschutz wirbt, muss ihn lückenlos nachweisen! Das geht nur mit externen Kontrollen, die unangekündigt stattfinden.
Und es braucht wirksame Sanktionen. Harte Strafen, damit sich Tierquälerei nicht mehr lohnt.
Betriebe, in denen Tiere so behandelt werden, müssen umgehend geschlossen werden. Dicht gemacht. Kein einziges Tier darf hier mehr getötet werden! Ein Exempel, das sich herumspricht.
Das hier ist kein "schwarzes Schaf". Diese Bilder zeigen ein Systemversagen. Erneut!
Ohne wirksame Kontrollen und Sanktionen müssen Verbraucher davon ausgehen, dass Tierprodukte aus den niedrigsten Haltungsbedingungen kommen. Auch Tierwohl-Siegeln kann man nicht vertrauen!
Besonders bitter: der Zeitpunkt.
Weihnachten. Das Fest der Nächstenliebe. In vielen Küchen soll die Gans auf den Tisch kommen. Natürlich hofft jeder Verbraucher, dass alles gut gegangen ist. Dass die Angst und Panik den Tieren nicht im Fleisch steckt.
In der Werbung lächeln Tierhalter, sprechen von Respekt vor dem Tier. Und im Schlachtraum wird gebrüllt und gewürgt.
Der Weihnachtsgans-Würger ist ein Symbol für ein System, das Hochglanz nach außen zeigt – und sich systematisch vor der Öffentlichkeit abschottet.
Abschottung und Intransparenz zensieren die dringend nötige Debatte
Niemand soll sehen, was hier passiert. Niemand soll wissen, wie Tiere wirklich sterben.
Was hinter diesen Mauern passiert, soll geheim bleiben.
Wie viel Tierquälerei soll in unserem Land erlaubt sein? Kaum ein Bürger kann mitdiskutieren, wenn sich die Industrie abblockt.
Immer mehr Menschen ziehen jetzt die Konsequenz. Sie wenden sich ab, boykottieren Tierprodukte. Gesünder ist es sowieso.
Irgendwann ist einfach Schluss mit der Glauberei und Hofferei!
Der Weihnachtsgans-Würger ist das Gesicht dieses Skandals. Einer würgt. Andere schauen zu.
Und das System hofft, dass bald wieder Ruhe einkehrt.
Veröffentlichung:
Autor: Kilian Dreißig




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