Zensur vom Staat: DESHALB gehen wir auf die Straße!

Wenn Undercover-Videos zeigen, wie Tiere in Schlachthöfen leiden, berufen sich die Unternehmen gerne darauf, dass die gezeigten Vorgänge legal und üblich seien.
Trotzdem dürfen die Aufnahmen davon nicht (oder nur sehr eingeschränkt) in der Öffentlichkeit gezeigt werden.
Verfahren wie die CO₂-Betäubung von Schweinen sind erlaubt und üblich – doch niemand soll sie sehen!
Staat zensiert Videoaufnahmen – Tierindustrie jubelt!
Wenn Verbraucher nicht erfahren können, wie Tiere wirklich behandelt werden, wird eine Debatte über den Umgang mit Tieren im Keim erstickt.
Echte Transparenz, so scheint es, ist der ultimative Endgegner der Tierindustrie.
Doch wenn es darum geht, Schlachtunternehmen vor zu viel kritischem Dialog zu schützen, geht manch eine staatliche Behörde offenbar gerne ein paar Extraschritte!
Neulich musste die Tierschutzorganisation Ariwa sogar Videoaufnahmen aus der CO₂-Betäubungsanlage des Schlachthofes Brand in Lohne vorläufig offline nehmen. Und zwar noch bevor ein endgültiges Urteil zu dem Fall vorlag!
Der Schlachthof Brand wirbt derweil weiter öffentlich mit Transparenz und der angeblichen Bereitschaft zu einem kritischen Austausch. Eine glatte Lüge – denn unsere Presse-Anfrage kam nicht zustande.
Doch Tierschutz ist ein Allgemeininteresse – und sogar als Staatsziel im Grundgesetz verankert!
Wenn diese Gewalt unerträglich ist, muss sie gestoppt werden. Nicht zensiert!
Die Idee: Ein Anti-Zensur-Infomobil
Vegpool-Freundin und Bloggerin Ingrid R. (72) möchte mehr tun, um den Schweinen zu helfen. Millionen Tiere, die das Gefühl haben müssen, zu ersticken. Die Minuten lang panisch nach Luft schnappen, bevor der Sauerstoffmangel sie ohnmächtig macht.
Deshalb hat Ingrid uns vorgeschlagen, ihren Camper nicht nur mit unserem Vegpool-Motto zu bekleben – sondern auch als Infomobil zur Verfügung zu stellen. Um gemeinsam öffentlich gegen die staatliche Zensur von Videoaufnahmen zu protestieren!
Und wir haben JA gesagt!
Vegpool ist Teil der Presse. Unsere Aufgabe ist es, eine öffentliche Debatte anzuregen. Deshalb wollen und dürfen wir nicht akzeptieren, wenn der Staat eine informierte Debatte untergräbt – und dadurch Tierquäler schützt.
Wir fordern:
- Legale Verfahren zum Umgang mit Tieren müssen ohne Einschränkung öffentlich gezeigt werden dürfen. Nur so kann eine informierte Debatte stattfinden. Sind die Aufnahmen unerträglich, müssen die Verfahren gestoppt werden – nicht die Debatte.
- Der Staat darf die Interessen der Schlachtbranche an Abschottung nicht mehr höher gewichten als das allgemeine Informationsinteresse an Tierschutz.
- Um das Staatsziel Tierschutz (und dessen öffentliche Kontrolle) nicht mehr einzelnen Organisationen und Redaktionen aufzuhalsen, muss Tierschutz beweispflichtig werden. Wer damit wirbt, muss ihn belegen können. In anderen Bereichen sind solche Regeln längst üblich. Bspw. Health Claims, Klimaschutz-Werbung ...
Anfang Dezember soll es losgehen! Wir danken allen Supportern, die unsere Arbeit unterstützen!
Veröffentlichung:
Autor: Kilian Dreißig


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