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"Dairy is Scary": Behörde zensiert britischen Werbespot gegen Milch!

Dieser Spot wurde von einer englischen Behörde zensiert!
Dieser Spot wurde von einer englischen Behörde zensiert!
Bild: Screenshot (bearbeitet)

Nur wenige Menschen wissen, dass Kühe erst Milch geben, nachdem sie ein Kalb zur Welt gebracht haben. Und dass die Kühe von ihren neugeborenen Kälbern getrennt werden. Deshalb hat die britische Tierschutzorganisation "Viva!" eine Werbekampagne unter dem Motto "Dairy is scary" (etwa: "Milch ist gruselig") gestartet.

Er regt zum Nachdenken darüber an, wie schlimm die Trennung für die Tiere sein muss. Der Film sollte im Werbeblock in englischen Kinos laufen. Finanziert wurde er über eine zahlreiche Einzelspenden.

Darum geht es im zensierten Werbefilm von Viva!:

Der Film zeigt eine junge Mutter, deren Baby von einem düsteren Mann entführt wird.

Frau: "Was hast du mit meinem Baby gemacht?"
Düsterer Mann: "Du kannst dein Baby nicht behalten, weil wir deine Milch haben wollen."

Die Szene erinnert an bekannte Horrorfilme. Ob man das mag, ist Geschmackssache.

Danach erklärt der Film die Trennung von Kühen und Kälbern in der Milchindustrie.

Um diesen Spot geht es:

YouTube-Video laden?

Zensur im Namen der Milchindustrie?

Die britische Werbeaufsicht ASA hat den Spot verboten. Es gab 25 Beschwerden. Eine davon kam vom Milchlobby-Verband "The Dairy Council of Northern Ireland".

Die Behörde sagt: Menschen, die ein Kind verloren haben, könnten durch den Spot traumatisiert werden.

Die ASA bezieht sich auf ihr Regelwerk und nennt dabei Punkte wie "sozial schädliche Inhalte" und "inhaltlich belastend und schädlich". [1]

Das ist schwer zu glauben! Ausgerechnet ein Milch-Verband will einen Spot verbieten lassen, der eine Trennung von Mutter und Kind zeigt. Und die staatliche Behörde stimmt auch noch zu!

Die Entscheidung der ASA sorgt weltweit für Empörung.

Spot war zuvor schon 2x freigegeben worden

Viva! sagt, dass der Spot vorher schon zwei Prüfungen bestanden hatte. Dazu gehören die Cinema Advertising Association und das British Board of Film Classification.

Der Kurzfilm sollte nur Zuschauern ab 15 Jahren gezeigt werden. Vor allem vor Horror-, Science-Fiction-Filmen und Thrillern.

Es wirkt so, als hätten 25 britische Milch-Lobbyisten mehr Macht als 59 % der Engländer, die laut einer Umfrage nichts über die Trennung von Kuh und Kalb wussten.

Mit dieser Zensur unterstützt die ASA die Milchindustrie. Für die Verbraucher bringt das nichts.

Auch in Deutschland wissen nur wenige, dass Kühe erst ein Kalb bekommen müssen, damit Milch fließt. Jedes Jahr gebären sie ein Kalb.

Das Kalb wird ihnen direkt weggenommen, weil die Milch verkauft werden soll und nicht für das Kalb gedacht ist. → Deshalb sterben für Milch Tiere!

Manche sprechen bei Milch von "weißem Blut". Nur erfahren soll davon offenbar niemand. Jedenfalls nicht nach dem Willen der ASA.

Veröffentlichung:

Autor: Kilian Dreißig

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Diskussion im Forum:
Englische Behörde zensiert Werbefilm mit Milch-Kritik
Letzter Beitrag: 22.07.2025 von Phoebs.

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