Staatsanwalt sieht hier KEINE Tierquälerei – stellt Ermittlung ein!

Hühner, eingepfercht auf engstem Raum, teilweise mit kahlen Hautstellen und nässenden Wunden. Auch tote Tiere darunter. Das hat die Tierschutzorganisation Aninova kürzlich in mehreren Betrieben aufgedeckt – und Strafanzeige erstattet.
Das Fleisch soll nach Angabe der Tierschützer auch an die Fast-Food-Kette KFC geliefert werden.
Doch die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat die Ermittlungen nun eingestellt – aus mangelndem Tatverdacht.
Auf Vegpool-Anfrage teilte eine Sprecherin mit:
[...] Bereits eine augenscheinliche Durchsicht des hiesigen Sonderdezernenten für derartige Ermittlungsverfahren ergab keine konkreten Hinweise auf Straftaten nach dem Tierschutzgesetz. [...] Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder)
Auch das zuständige Veterinäramt des Landkreises Oder-Spree habe bei der Durchsicht des vorgelegten Bildmaterials keine Hinweise auf Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten nach dem Tierschutzgesetz gesehen.
Selbst eine Anlasskontrolle vor Ort hätte keine solchen Hinweise ergeben.
Der Tierhalter muss also nicht mit einer Strafe wegen Tierquälerei rechnen.
Auf der Unternehmenswebsite wirbt KFC mit besonderem Einsatz für das Wohl der Tiere. Die Aufnahmen von Aninova passen so gar nicht zu dieser Selbstdarstellung.
Für Aninova-Sprecher Jan Peifer ist die Einstellung eine Enttäuschung. Aus seiner Sicht zeigen die Bilder Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.
"Wieder einmal wird hier von der Staatsanwaltschaft nicht konsequent durchgegriffen", so Peifer. "Im Grunde ist es ein Freibrief für jeden Tierquäler".
Veröffentlichung:
Autor: Kilian Dreißig



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