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Pfirsiche werden nicht weich - was tun? Dieser natürliche Trick hilft!

Nektarinen, Aprikosen und Pflaumen werden nicht reif? Dieser natürliche Trick hilft! Bild: JulietPhotography / Adobe Stock

Manchmal dauert es richtig lange, bis Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen reif sind. Bio- und Supermärkte verkaufen das Steinobst oft noch unreif und man muss sie zu Hause erst einmal nachreifen lassen.

Besonders gilt das für importiertes Steinobst, das im Herkunftsland unreif geerntet wird. Aber auch Pfirsiche aus Deutschland (gibt's wirklich!) sind oft noch unreif - auch, weil der Zeitpunkt zwischen Reife und Überreife sehr kurz ist.

Doch was tun, wenn die Pfirsiche einfach nicht reif werden wollen? Welche Tipps helfen, damit Steinobst schneller nachreift und weich wird?

Dieser Artikel bezieht sich auf alle Sorten Steinobst. Dazu gehören Pfirsiche inkl. Plattpfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, Pflaumen, Mirabellen und Kirschen.

Tatsächlich kann das Nachreifen von Steinobst bei Raumtemperatur durchaus einige Tage (oder mehr als eine Woche) dauern. Zeit, in der die Früchte Wasser verlieren und sogar allmählich austrocknen können.

Sie werden dadurch zwar weich, bleiben aber unreif und schmecken einfach nur säuerlich.

Geduldig abwarten ist daher nicht immer eine gute Lösung.

Die gute Nachricht: Steinobst lässt sich mithilfe des natürlichen Reifungsgases Ethylen nachreifen. Und das wiederum wird z. B. von reifen Äpfeln gebildet.

Pfirsiche lassen sich mit natürlichem Ethylen nachreifen - das wird von Äpfeln gebildet. Bild: pixabay.com (bearb.)

Nehmt also eine Papiertüte und legt Äpfel und Steinobst zusammen hinein und lasst sie bei Zimmertemperatur liegen. Prüft regelmäßig, ob eure Pfirsiche schon reif und weich sind - auch, um Schimmelbildung zu vermeiden. Achtet außerdem darauf, dass die Früchte stets trocken sind.

Pfirsiche und Co schmecken erst dann richtig schön süß und aromatisch, wenn ihr sie mit leichtem Druck eindrücken könnt (Aprikosen werden insgesamt deutlich weich). Wartet also unbedingt ab, bis die Früchte schön reif sind, denn sind sie erst einmal aufgeschnitten, hat sich das Nachreifen auch erledigt.

Auch hier empfehlen wir wieder den Kauf von Bio-Steinobst. Dieses schmeckt häufig viel aromatischer und wird ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Düngemitteln und Pestiziden angebaut.

  • Achtet schon im Supermarkt darauf, dass Pfirsiche und anderes Steinobst schon möglichst reif sind (vermeidet aber faule Stellen).
  • Lagert Steinobst und Äpfel zusammen, um das natürliche Ethylen der Äpfel zu nutzen.
  • Reife Pfirsiche solltet ihr nicht zusammen mit Äpfeln lagern, da dies Fäulnis begünstigen kann.
  • Achtet darauf, Steinobst stets trocken zu lagern, um Fäulnis und Schimmel zu vermeiden.

Übrigens: Das Ethylen aus Äpfeln kann auch zum Nachreifen anderer Lebensmittel wie z. B. Avocados oder Bananen genutzt werden. Wichtig: Reife Früchte neigen dadurch aber eher zu Fäulnis. Deshalb solltet ihr auch reife Pfirsiche (und anderes Steinobst) nicht neben Äpfeln lagern.

Wenn Pfirsiche schimmeln, solltet ihr die ganze Frucht in den Kompost geben. Schimmelige Stellen solltet ihr also nicht einfach wegschneiden, da sich die unsichtbaren Schimmelsporen bereits in der ganzen Frucht ausgebreitet haben - auch, wenn sie noch nicht sichtbar sind.

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Pfirsiche werden nicht weich? Das hilft!
Letzter Beitrag: 28.06.2023, von METTA.

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Autor: Redaktion

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