Vegpool Logo

Airfryer: Sinnvoll für gesunde Ernährung? Die wichtigsten Vor- und Nachteile!

Heißluftfritteuse
Airfryer liegen voll im Trend - doch lohnt sich eine solche Heißluftfritteuse für die gesunde, vegane Küche?
Bild: K/Vegpool / Canva

Airfryer (Heißluftfritteusen) sind längst kein Nischenprodukt mehr. Viele verbinden sie mit mehr Komfort im Alltag und gesünderem Kochen. Doch lohnt sich die Anschaffung wirklich – gerade für eine gesunde, vegane Küche?

Die kurze Antwort: Es kommt darauf an, wie ihr kocht. Ein Airfryer kann vieles erleichtern. Er kann aber auch Nachteile haben.

Was ist ein Airfryer – und wie funktioniert er?

Ein Airfryer ist im Grunde ein kleiner Umluftofen. Er arbeitet mit sehr heißer, schnell zirkulierender Luft.

Dadurch werden Lebensmittel außen knusprig, ohne dass ihr so viel Öl wie bei einer klassischen Fritteuse benötigt. Im Vergleich zum Backofen ist der Garraum kleiner. Die Hitze verteilt sich schneller und intensiver.

Ein Airfryer ersetzt keine Pfanne und keinen großen Ofen. Er ist eher eine Ergänzung für schnelle, kleine Gerichte.
Kartoffelgerichte aus der Heißluftfritteuse.
Kartoffelgerichte aus der Heißluftfritteuse.
Bild: Canva

Ist ein Airfryer automatisch gesünder?

Ein Airfryer kann helfen, fettärmer zu kochen. Ihr braucht oft nur wenig oder gar kein zusätzliches Öl. Auch die Zubereitung dauert meist kürzer als im Backofen.

Das bedeutet aber nicht, dass das Essen automatisch gesund ist. Entscheidend bleibt, was ihr zubereitet.

Vorteile eines Airfryers in der veganen Küche

Ein Airfryer kann euch den Alltag erleichtern – besonders, wenn ihr oft schnell und unkompliziert kochen wollt.

  • Schnellere Zubereitung: Der Airfryer muss kaum vorheizen. Viele Gerichte sind deutlich schneller fertig als im Backofen.
  • Geringerer Energieverbrauch: Durch den kleinen Garraum und kürzere Laufzeiten (kein Vorheizen) verbraucht er oft weniger Strom als ein großer Ofen.
  • Weniger Fett nötig: Viele Speisen werden auch ohne zusätzliches Öl knusprig.
  • Ideal für kleine Portionen: Praktisch für schnelle Mahlzeiten ohne großen Aufwand.
  • Einfache Handhabung: Temperatur einstellen, Zeit wählen, fertig.
Ein Airfryer eignet sich besonders gut für Gemüse, Kartoffeln, Tofu oder aufgewärmte Reste.

Nachteile eines Airfryers

Trotz der praktischen Vorteile eines Airfryers gibt es ein paar Einschränkungen, die ihr bedenken solltet.

  • Zusätzliches Gerät: Ein Airfryer benötigt Platz in eurer Küche. Gerade in kleinen Küchen kann das stören.
  • Nachhaltigkeit nicht zwingend besser: Zwar spart ihr oft Strom im Vergleich zum Backofen. Gleichzeitig bedeutet jedes neue Gerät zusätzliche Ressourcen in Herstellung und Entsorgung.
  • Begrenzte Menge: Für größere Haushalte oder Gäste ist das Volumen herkömmlicher Airfryer oft zu klein.
  • Verarbeitete Produkte im Fokus: Airfryer werden oft für Fertigprodukte genutzt. Das kann ungesunde Gewohnheiten fördern.

Für wen lohnt sich ein Airfryer – und für wen nicht?

Ob sich ein Airfryer lohnt, hängt stark von eurem Alltag ab.

Er kann sinnvoll sein, wenn ihr:

  • häufig kleine Portionen zubereitet
  • schnell und unkompliziert kochen wollt
  • euren Backofen nur ungern für kurze Gerichte nutzt
  • fettärmer kochen möchtet

Eher weniger sinnvoll ist er, wenn ihr:

  • oft für mehrere Personen kocht
  • bereits einen gut genutzten Backofen habt
  • wenig Platz in der Küche habt
  • hauptsächlich frisch und aufwendig kocht

Unser Fazit: Praktisch, aber kein Muss

Ein Airfryer kann eure vegane Küche einfacher, schneller und teilweise energieeffizienter machen. Besonders für den Alltag ist er praktisch.

Er kann einen Backofen jedoch nicht in jedem Fall ersetzen und ist auch nicht immer nachhaltiger. Entscheidend ist, wie oft und wofür ihr ihn nutzt.

Tipp für kleine Haushalte: Wenn ihr ohnehin selten große Portionen kocht, dann könnt ihr euch den großen Backofen ganz sparen – und stattdessen einen Multifunktionsofen mit eingebauter Heißluftfritteuse zulegen. So habt ihr alle Vorteile eines normalen Ofens – und den Airfryer gleich mit.

Kurz gesagt:

  • Lohnt sich für euch, wenn: ihr schnell, einfach und energieeffizient kochen wollt.
  • Eher nicht nötig, wenn: ihr wenig Platz habt oder ohnehin gerne klassisch kocht.

Bevor ihr euch einen Airfryer kauft, schlaft erst einmal eine Nacht darüber. Dieser einfache Trick hilft euch, Impulskäufe zu vermeiden und gute Entscheidungen zu treffen.

Veröffentlichung:

Ursula P.
5 €
18. April
Henny F.
10 €
17. April
Almute Z.
5 €
17. April
Annette B.
36 €
08. April
Melanie B.
29,06 €
05. April
Einfach Gutes tun:
1x per Paypal regelmäßig

Leser, die hinsehen - und handeln

weil wir gemeinsam stärker sind.
Kannst du mehr tun? Nimm jetzt Kontakt auf!
Diskussion im Forum:
Airfryer - lohnt er sich in der veganen Küche?
Letzter Beitrag: 29. Mär. von Seelchen.

Dazu passende Artikel:

Ausprobiert: Was taugt der Ninja Foodi 10-in-1 Multifunktionsofen? [Test]

Sind Pommes vegan? Darauf müsst ihr achten!