Warum manche Veganer scheitern

Erstellt 28.09.2020, von kilian. Kategorie: Vegpool aktuell. 9 Antworten.

Warum manche Veganer scheitern
28.09.2020
Es gibt sie wirklich: Menschen, die nach einer kurzen, veganen Ernährungs-Phase wieder Tierprodukte essen.
Doch woran liegt es?
Hier einige häufige Gründe.
https://www.vegpool.de/magazin/veganer-aufhoeren-fleisch-essen-gruende.html
Besonders kritisch ist übrigens der Perfektionismus. Das führt sogar manchmal dazu, dass Menschen aufgeben, die sich sogar aktiv engagiert haben.
Daher immer schön pragmatisch vegan - und alle Vorteile lässig einsammeln. :)
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28.09.2020
Ich verstehe diesen Perfektionismus auch nicht. Ich bin auch kein Superveganer.

Also wenn irgendwo in einem vegetarischen Produkt mal als Nebenzutat Milcheiweiß oder Eieiweiß drin ist, ist mir das relativ egal, sofern mir das Produkt schmeckt.

Wenn ich normaler Fleischesser wäre, würde ich auch nicht von jetzt auf gleich den totalen Verzicht üben. Man sollte aus der Angelegenheit keine Religion machen, sondern sich langsam genußvoll reinessen. :D

Fleischessen ist keine Sünde. Die Menge macht's. Und die Herkunft, die Qualität.
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28.09.2020
Zitat Gutmensch:
Fleischessen ist keine Sünde. Die Menge macht's. Und die Herkunft, die Qualität.


Darüber kann man streiten. Ich würde schon sagen, dass es eine Sünde ist, und die Herkunft und Qualität ändert nichts daran, dass ein Tier getötet wurde, das lieber noch gelebt hätte.
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28.09.2020
Na ja. Als Sünde würde ich es nicht bezeichnen. Sicherlich ist aber unsere Massentierhaltung als Ganze und die quantitative und qualitative Dimension unseres Fleischkonsums eine Sünde. Dem würde ich zustimmen.

Aber biohistorisch sind wir Menschen meines Wissens Omnivoren, also Allesfresser. Daher kann ich Fleischkonsum an sich nicht verurteilen. Es ist halt nur schlimm, mit was für einer Skrupellosigkeit und Zynismus Fleisch "produziert" wird.

Tiere töten sich ja auch gegenseitig. Ist das auch eine Sünde? Ich bin ja auch nicht vom Fleischkonsum begeistert und bin da wirklich auf Null, seit Jahrzehnten. Aber mit dieser resoluten Rhetorik verprellt man mitunter "Allesfresser" und füttert das Feindbild vom religiösen Veganer. :D
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28.09.2020
Ich hab das auch gelesen. Finde es nur schade da es meist dann wieder so ein schlechtes Licht auf die Ernährung fällt. Muss jetzt natürlich nicht die Namen dieser Promis/Stars/whatever nennen, aber ich finde es gut, dass zumindest einige Artikel das zumindest etwas neutraler (oder kritischer) angehen.

Selber hab ich aber kein Problem mit der Ernährung und würde auch nie mehr darauf verzichten wollen. Ab nächstes Jahr sind es sogar schon 2 Jahre. Fühlt sich wie ein 2. Geburtstag an dieser Tag. :green:
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29.09.2020
Zitat Gutmensch:
Tiere töten sich ja auch gegenseitig. Ist das auch eine Sünde? Ich bin ja auch nicht vom Fleischkonsum begeistert und bin da wirklich auf Null, seit Jahrzehnten. Aber mit dieser resoluten Rhetorik verprellt man mitunter "Allesfresser" und füttert das Feindbild vom religiösen Veganer. :D


Gegen massives Unrecht resolut vorzugehen, ist mitunter angebracht. Ich mag mich nicht feige verstecken, weil ich als Veganerin zu einer Minderheit gehöre und jemanden verprellen könnte. Man darf schon laut sagen, was Recht und Unrecht ist. Wer ein Feindbild von wem hat, interessiert mich nicht, ich habe keine Feindbilder und möchte nicht auf alle Empfindlichkeiten Rücksicht nehmen, die irgendwelche Ernährungsfanatiker pflegen.


Wenn jemand in der heutigen Zeit noch meint, Fleischkonsum verteidigen zu müssen, muss sich schon auf Gegenwind einstellen. Wie lange sollen wir es noch tolerieren, dass unachtsame Menschen mit ihrem Konsum unseren Planeten verzocken?

Tiere können sich nicht anders ernähren, der Mensch sehr wohl. Uns wurde ein Hirn mitgegeben, das wir auch einsetzen dürfen.
1x bearbeitet

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29.09.2020
Zitat Crissie:
Gegen massives Unrecht resolut vorzugehen, ist mitunter angebracht. Ich mag mich nicht feige verstecken, weil ich als Veganerin zu einer Minderheit gehöre und jemanden verprellen könnte.


doch was bringt dir das... Fleischesser sind doch in der überzahl. ausgelacht werden und deren klischees nur zu erfüllen ändert für die Tiere auch nix.
Persönlich sehe ich das so dass bisschen Strategie auch dazu gehört. Recht haben bringt doch niemandem was wenn niemand drauf einsteigt. Ich kann euch beide aber verstehen.
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29.09.2020
Hallo Susa,

ich beobachte schon, dass sich etwas ändert, je offener und selbstverständlicher man über etwas spricht.
Wenn sich von den Schwulen niemand geoutet hätte, müssten sie sich heute noch verstecken.


Ich erlebe das nicht, das ich ausgelacht werde. Und wenn es so wäre, dann gibt es da einen Spruch von Mahatma Ghandi: "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."

Ich begegne Omnivoren schon freundlich, aber ich stehe offen zu meiner Überzeugung und trete dafür ein. Das macht auch anderen Veganern Mut, und ich selbst freue mich auch immer, wenn jemand anders sich so verhält.


Liebe Grüße
Crissie
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29.09.2020
Zitat Gutmensch:Aber biohistorisch sind wir Menschen meines Wissens Omnivoren, also Allesfresser. Daher kann ich Fleischkonsum an sich nicht verurteilen. Es ist halt nur schlimm, mit was für einer Skrupellosigkeit und Zynismus Fleisch "produziert" wird.


Fleisch belastet dich halt eine Woche lang mit Entzündungen im Körper. Die Kapazität fehlt dann, um deine eigenen Entzündungen zu bekämpfen.

In der IT sagt man immer gerne: "Das kann man schon so machen, is dann halt' Kac*e" :-)

1x bearbeitet

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29.09.2020
Haha Matthias, das muss ich mir merken! Echt guter Spruch! :clap:
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