Kinderbuch: "Freddy, das Glücksschwein"

Erstellt 30.04.2020, von kilian. Kategorie: Vegpool aktuell. 15 Antworten.

Kinderbuch: "Freddy, das Glücksschwein"
30.04.2020
Über das Ferkel Freddy, das vom Tiertransporter gefallen ist und auf Hof Butenland ein neues Zuhause gefunden hat, haben wir auf Vegpool ja schon berichtet.
Jetzt gibt es ein neues Kinderbuch, das vom Ferkel Freddy erzählt:
Freddy, das Glücksschwein.
https://www.amazon.de/gp/product/3865692680/
https://www.vegpool.de/magazin/freddy-das-gluecksschwein-kinderbuch-rezension.html
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30.04.2020
Vielen Dank Kilian,

ich hab zwar keine kleinen Kinder mehr und leider auch noch keine Enkel, aber ich werde das für die Nachbarskinder bestellen.


Liebe Grüße :)
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08.05.2020

Ich hab das Buch gestern bekommen. Ich finde es sehr bewegend. Ich hab es sogar meinen erwachsenen Kindern vorgelesen. Es war wie früher - Mama liest vor ;-) Danach hab ich es einer Nachbarin mit zwei Kindern gegeben - eins schon in der Schule, das andere noch im Kindergarten.
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09.05.2020
Danke für die Empfehlung, ich habe es auch bestellt. Ein sehr schönes Geburtstagsgeschenk für Kinder. Man muss es nicht bei Amazon bestellen, man kann es auch über den Buchhandel bekommen. Die Geschäfte in der Stadt haben Nachholbedarf...
1x bearbeitet

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09.05.2020
Ich mach mal "Werbung" für ein weiteres Kinderbuch an dem eine Bekannte mit gewerkelt hat:
„Max Maus“ -> https://www.tvg-bb.de/blogger/max-maus-geflohen-aus-dem-versuchslabor-eine-beruehrende-geschichte-fuer-kinder/
Kinder sind die Tierschützer*innen von morgen! Doch wie führt man sie schonend an das schwierige Thema Tierversuche heran? Diese Frage stellt sich bei unserer Arbeit immer wieder. Daher haben wir sehr lange an unserem ersten Kinderbuch gewerkelt. Entstanden ist dabei ein wundervolles Werk über Max Maus und seine Freundin Emma.

Die Geschichte beginnt als Max aus dem Versuchslabor flieht und auf das Mädchen Emma trifft. Max erzählt seiner neuen Freundin von seinem Leben im Labor und seiner Familie, die sich noch immer in der Versuchsanstalt befindet. Gemeinsam schmieden die beiden einen Plan, um Max´ Familie zu retten. Doch kann ihnen das gelingen?

Max Maus ist ein Buch für Kinder ab 6 Jahren. Mit wunderbaren Texten in Versform und berührenden Bildern begleiten die Leser*innen das abenteuerliche Unterfangen von Max und Emma. Zudem lernen sie mehr über das Leben eines Tieres im Labor und warum wir Tierversuche ablehnen.

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09.05.2020
Zitat Crissie:Danke für die Empfehlung, ich habe es auch bestellt. Ein sehr schönes Geburtstagsgeschenk für Kinder. Man muss es nicht bei Amazon bestellen, man kann es auch über den Buchhandel bekommen. Die Geschäfte in der Stadt haben Nachholbedarf...


Da hast du vollkommen Recht - besser beim örtlichen Buchhändler bestellen. Es geht in der Regel genauso schnell und manche liefern sogar.
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13.05.2020
Ich wechsel mal hierher

Zitat Cumina:[quote=METTA]Hallo Salma
ich habe heute bei Kochen ohne Knochen eine Kritik zu Freddy das Glückschwein gelesen und die war nicht sehr erfreulich. Also für Kleinkinder mit 3 Jahren wohl nicht geeignet, da zu traurig ! Ich kann das nur so weitergeben, vielleicht hast Du es ja selbst schon gelesen und denkst anders darüber.
Guten Morgen :)
Ich hab das Buch ja bestellt. Es ist sehr bewegend und aufwühlend. Für Kleinkinder halte ich es aber auch nicht geeignet. Eine Freundin meines Sohnes ist Kindergärtnerin (lebt übrigens auch fast vegan und ihre Familie auch ), ihr hab ich das Buch gezeigt um es vielleicht für den Kindergarten zu kaufen. Sie meinte aber, es ist zu heftig. Meine Nachbarin (zwei Jungs - einer 5 der andere 8 ) fand das Buch sehr gut, wollte es aber ihren Kindern auch nicht zeigen oder vorlesen.
Inzwischen denke ich, es ist eher ein Buch für größere Kinder /Jugendliche oder Erwachsene.


Nun, ich frage mich, wenn ein bereits für Kinder aufbereitetes Buch über die Wahrheit für Kinder zu heftig ist, wie man es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, ein tierisches "Produkt" (besser gesagt: Tierleichen) aus dieser "heftigen" Herstellung noch an seine eigenen Kinder zu verfüttern. Das ist aus meiner Perspektive scheinheilig. Wenn das nicht geht, das Buch mit einem Kind anzuschauen, sollten die Erziehungsberechtigten SOFORT stoppen, ihr Kind mit diesen Qualprodukten zu füttern -mein Hoffen, dass die Menschen Herz und Hirn zusammenbringen. Das erinnert mich an den Satz von den gläsernen Schlachthöfen (McCartney ?): "Wenn Schlachthäuser Glaswände hätten, würden alle Menschen vegetarisch leben."
1x bearbeitet

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13.05.2020

Dazu muss ich noch was sagen, die Kindergärtnerin hatte noch gar nicht mal so große Bedenken wegen der Kinder, sondern eher wegen der Eltern,die sich dann vielleicht aufregen könnten, das ihre Kinder kein Fleisch mehr wollen. Das hab ich ganz vergessen dazu zu schreiben.
Ansonsten ich stimme dir absolut zu !
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14.05.2020
Ah, Cumina, das ist ja auch ein Interessanter Zusatz... Danke für diese Info noch dazu... !

Mein Satz ist ja dazu: Wieso muss man erst Gewalt kennenlernen, um sich gegen sie zu entscheiden...?

Schade, dass Eltern glauben, sie nähmen ihren Kindern was weg, oder würden ihnen die Entscheidung erst später überlassen wollen, wenn sie schon Jahre lang an Tierprodukte gewöhnt wurden...


Wir, die den Weg erst als Erwachsene zur pflanzlichen Ernährung einschlagen, tuen uns ja in der Regel alle erstmal schwer, dass der gewohnte Geschmack wegfällt.... Wie wundervoll wäre es gewesen, schon so lange man denken kann, sich keiner Schuld an Tierqualprodukten bewußt sein zu müssen, und schon frühst den leckeren Geschmack von Hafermilch, Tofu und all den tollen Gemüsen schätzen gelernt zu haben...
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17.05.2020
Ich habe das Buch bekommen und war auch ziemlich erschrocken über die schlimmen Bilder. Ich werde es dem Kind, für das es geplant war, nicht schenken, weil es in der Familie nicht gut ankommen würde. Ich befürchte, ein empfindliches Kind könnte depressiv werden, wenn es dieses Buch liest. Ich habe Mitleid mit den Kindern, die heute aufwachsen, weil sie eh so viele Ängste haben wegen dem Klimawandel und jetzt auch noch Corona. Lieber schenke ich vegane Leckereien, um so einen positiven Anreiz zu setzen.

Aber ich überlege, den Eltern das Buch zu zeigen und Salmas oben geschilderte Gedanken mit ihnen zu diskutieren. Als Erwachsener muss man die Realität vertragen und auch die Verantwortung für sein Tun übernehmen. Mich nervt das nämlich, wenn Eltern sich vegan ernähren und dann immer gleich erklären, dass die Kinder natürlich alles essen dürfen und später selbst entscheiden sollen.
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