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Das sagen Tierärzte zu veganer Hundeernährung

Erstellt 16.09.2020, von kilian. Kategorie: Vegpool aktuell. 12 Antworten.

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Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan7.132 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
Das sagen Tierärzte zu veganer Hundeernährung
16.09.2020
Viele Hunde lieben ihr veganes Hundefutter. Doch was sagen eigentlich Tierärzte zu veganer Hundeernährung? Ist das Tierquälerei (wie mache Menschen sagen)?
Dazu habe ich 3 Tierärzte befragt!
https://www.vegpool.de/magazin/hunde-vegan-ernaehren-tieraerztliche-meinung.html

Benutzerbild von Salma
vegan2.465 PostsweiblichBerlinLevel 3
16.09.2020
Vielen Dank Kilian für Deine Recherche und den Verweis auf diese 3 Tierärzte. :thumbup:

Benutzerbild von Salma
vegan2.465 PostsweiblichBerlinLevel 3
17.05.2022
Ein mutmachender Artikel, dass der Hundeprofi Rütter wohl nun auch am Umdenken ist, was das vegane Hundefutter angeht! :thumbup: :heart:

https://www.rtl.de/cms/vegane-hundeernaehrung-warum-hundeprofi-martin-ruetter-seine-meinung-geaendert-hat-4964568.html
"... Dass der Hunde-Experte eine vegane Ernährung für sinnvoll hält, hat vor allem zwei Gründe: Wer sich zum einen mit dem Thema "Klima" und zum anderen mit dem Phänomen "Massentierhaltung" beschäftige, für den mache eine rein pflanzliche Ernährung durchaus Sinn. "Indem ich selbst einen Hund halte, fördere ich auch gleichzeitig die Produktion von Massentierhaltung. ..."


Und hier noch ein Artikel über eine Studie
https://www.rtl.de/cms/hunde-ernaehrung-fleisch-ungesund-ueberraschende-studie-klaert-auf-4957670.html
"... Die Wissenschaftler weisen daher darauf hin, dass weitere Untersuchungen nötig seien, um tiefergehend zu bestätigen, ob eine fleischhaltige- oder eine Ernährung mit veganem Hundefutter besser für die Gesundheit von Hunden ist. Die Forscher schreiben in ihrer Studie aber auch, dass frühere Studien ergeben hätten, dass die Ernährung mit rohem Fleisch öfter mit einem erhöhten Krankheitserreger-Risiko und einer Mangelernährung in Verbindung gebracht werde. Dementsprechend könne man also mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die vegane Ernährung die gesündeste für die Fellnasen sei. ..."


HIer noch auf Utopia
https://utopia.de/news/hunde-vegan-ernahren-hundeprofi-martin-rutter-andert-meinung/
"... Seit Anfang 2021 veröffentlicht er gemeinsam mit der Wissenschaftsreporterin Katharina Adick einen Podcast namens „Tierisch menschlich“. In einer aktuellen Folge beleuchteten die beiden unter anderem das Thema vegane Hundeernährung. ... Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass konventionell gefütterte Hunde tendenziell am ungesündesten waren. Hunde mit einer ausgewogenen veganen Ernährung schnitten – unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren – am besten ab. "


verlinkte Studie:
https://www.eurekalert.org/news-releases/948887

5x bearbeitet

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.899 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
17.05.2022
Toll! Ich bin immer wieder begeistert, wenn bekannte Menschen, die etwas kategorisch ablehnen, bevor sich sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben, ihre Meinung öffentlich ändern, nachdem sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben. :thumbup:

Benutzerbild von Vegbudsd
vegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
18.05.2022
Motto: "Ich lerne gerne!"

Benutzerbild von Henning
vegan179 PostsmännlichMagdeburgLevel 2
25.02.2023
Okay, spiele ich mal den Spielverderber. Vermutlich wird kein Tier in D.land (und überhaupt) zu dem Zweck gehalten, letztlich als Nahrung für Hunde zu dienen. Das Fleisch, das der Hund oder die Katze bekommt, ist also ein Abfallprodukt. (Wie übrigens auch Fischöl für DHA/EPA oder Leder Abfallprodukte sind.) Wenn alle Hunde und alle Katzen in D.land vegan ernährt werden würden, würde das keinem einzigen Tier aus der Massentierhaltung nützen. Es ist also, vom Tierleid her gesehen, eine ablenkende Diskussion. Tiere werden nur (!) für den "Genuss" der Menschen gehalten und getötet. Wenn die Käfige leer sind, dann kann man sich Gedanken machen um Bello und Mieze (bzw. dann haben sich solche Luxusprobleme längst erledigt).
(Oder ist mir da ein Denkfehler unterlaufen?) ;)

Kein Benutzerbild
Vegandrea0
25.02.2023
Seit meine Katzen veganes Futter bekommen, geht es ihnen viel besser, haben schönes Fell bekommen und sogar schon etwas Gewicht verloren (waren sehr pummelig).
Und solange da kein anderes Problem auftritt füttere ich weiter so. Ab und zu Vitamine, und Katzengras. Also von uns aus können die "Abfälle" an der Kuh dran bleiben, oder Huhn, Schwein, Pute, Kaninchen, Fisch, Ente, Gans, Ganz bleiben! 😘

Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan7.132 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
25.02.2023
So lange die "Abfallprodukte" nicht auf dem Müll landen, sind sie kein Abfall, sondern wirtschaftliche Nebenprodukte.

Es geht immer in erster Linie um wirtschaftliche und gesellschaftliche Positionierung (Förderung veganer Erzeuger / Boykott von Tierindustrie) und das beginnt auch schon beim Hundefutter.

Kein Veganer kann so viele Tierprodukte "boykottieren", wie von der Industrie allein weggeworfen werden, schon wegen der staatlich begünstigten Überproduktion. So wird z. B. 1 von 3 Schweinen praktisch "für den Müll" produziert. Subventionen machen's möglich. Wir zahlen alle mit.

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.899 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
25.02.2023
Zitat Henning:

(Oder ist mir da ein Denkfehler unterlaufen?) ;)


Kann man ca 24 Millionen Hunde und Katzen allein in Deutschland, die fast alle täglich mit Fleisch ernährt werden, wirklich ausschließlich von Abfallprodukten ernähren?

Selbst wenn man es könnte, wird es auch wirklich gemacht? Wenn du mal in die Tierhalterszene reinschaust, wird da nicht selten Frischfleisch gekauft (natürlich, wie immer, nur vom Metzger des Vertrauens, weswegen sich niemand die 98% Massentierhaltung in Deutschland erklären kann). Für's (eigene) Tier nur das Beste.

Für Österreich hatte ich dazu letztens diesen Artikel gelesen:
https://www.derstandard.at/story/2000143682524/preisschock-beim-schnitzel-schweinemast-wird-zum-streichelzoo
Selbst wenn der Gusto auf Surbraten, Ripperl und Schweinebauch sinke, gehe der Bedarf an Fleisch per se nicht zurück, sagt Schlederer und erinnert an mehr als zwei Millionen Hunde und Katzen der Österreicher.


Auch Lederprodukte stammen nicht selten von extra dafür gezüchteten Tieren.



Benutzerbild von Salma
vegan2.465 PostsweiblichBerlinLevel 3
25.02.2023
Zitat Henning:
Okay, spiele ich mal den Spielverderber. Vermutlich wird kein Tier in D.land (und überhaupt) zu dem Zweck gehalten, letztlich als Nahrung für Hunde zu dienen. Das Fleisch, das der Hund oder die Katze bekommt, ist also ein Abfallprodukt. (Wie übrigens auch Fischöl für DHA/EPA oder Leder Abfallprodukte sind.) Wenn alle Hunde und alle Katzen in D.land vegan ernährt werden würden, würde das keinem einzigen Tier aus der Massentierhaltung nützen. Es ist also, vom Tierleid her gesehen, eine ablenkende Diskussion. Tiere werden nur (!) für den "Genuss" der Menschen gehalten und getötet. Wenn die Käfige leer sind, dann kann man sich Gedanken machen um Bello und Mieze (bzw. dann haben sich solche Luxusprobleme längst erledigt).
(Oder ist mir da ein Denkfehler unterlaufen?) ;)
ja, ich würde auch sagen: denkfehler, denn...


hundefutter
- frischfleisch fürs barfen
- filet steak für verwöhnte
- stinkender trockenfisch
- hühnchen für magengeschwächte
- lamm für allergische hunde
- biorinderhack frisch und ungekocht für die extraportion was auch immer
..
alles schon erlebt...


derzeit macht dosenfleisch im tv reklame mit dem spruch "in lebensmittelqualität"...


das sind alles m. m. keine nebenprodukte, sondern "nur das beste für den liebling".... :oo:

und leider: es gibt ne schlimme doku über "leder-rinder" in indien/pakistan... kein nebenprodukt, wie sunjo schon sagte..

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