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Vegan und Rheuma (Arthritis)

Erstellt 20.10.2024, von Dagi. Kategorie: Gesund vegan leben. 36 Antworten.

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Benutzerbild von Salma
vegan3.031 PostsweiblichBerlinLevel 4
21.10.2024
Zitat Dagi:
...
Und ja - wäre eine vollständig vegane Ernährung wirklich so vorgesehen für uns, müsste man ja nicht B 12 supplementieren. ...

die evolution plant nichts, es ist ja nur try and error. warum sollten wir denn tiere leiden lassen, wenn es mit synthetischem b12 geht? ich finde das kein überzeugendes argument von dir gegen veganismus.✌️

Zitat Dagi:
... Aber mal ehrlich - wer schafft das schon? (In Eigenregie)
Leider gibt es da keine Kurstätte im Moment, wo man das machen könnte, damit man nicht immer alles selber machen muss...

aber du kannst dir doch eine/n vegane/n ernährungsberater/in suchen, dann musst du nix allein machen...🤗

2x bearbeitet

Benutzerbild von Libio
vegan2.269 PostsweiblichBERLINLevel 4
21.10.2024
Dass Naturvölker keine Mangelerscheinungen hätten, wäre mir neu.
Hast du schon mal die Lebenserwartungen dieser Völker angesehen? Oder bei Eskimos (da wird gesagt, die hätten eine komplett tierische Ernährung, aber keine Herzinfarkte. Der Grund ist, sie sterben zu jung und erleben ihren Herzinfarkt nicht. Oder Menschen aus Myanmar? usw. Es gibt auf der ganzen Welt ganz schön viel Mangel in der Ernährung.

(zum Thema , was vorgesehen ist : Es ist ja auch nicht vorgesehen, Kleider zu tragen, in Häusern zu leben, oder Äpfel zu essen, die groß und rot sind.)


Bei uns bekommen die Nutztiere B12, und nur deshalb ist es im Fleisch. Davon werden drei Viertel zu Gülle, schade drum. Verlustfreier ist es, wenn Menschen es direkt bekommen. Zumal viele gar nicht wissen, dass sie zu Risikogruppen gehören und auch Fleischesser Mängel haben können.

Früher haben Menschen und Tiere kontaminiertes Wasser getrunken (in anderen Gebieten der Welt ist das leider immer noch, die bekommen möglicherweise auch B12 darüber) und wenn die Kühe auf kontaminierten Wiesen früher standen, war es auch anders. Da hatte man B12, wurde aber trotzdem nicht so gesund alt, wie heute bei uns.

Und dazu: Die Natur oder die Evolution denkt sich nichts.
Selbst wenn es so wäre, "natürlich" ist es, sich zu vermehren und dann zu sterben. Dann muss man kein einziges Vitamin nehmen und bekommt auch keine Arthrose.



5x bearbeitet

Benutzerbild von Sunjo
vegan3.198 PostsweiblichLinzLevel 4
21.10.2024
Zitat Dagi:

Ich muss aber ehrlich sagen - das kann es doch auch nicht sein, dass etwas Käse mal oder Fisch ein Problem wäre.

Bei gesunden Menschen sicher nicht. Aber du bist ja anscheinend nicht gesund.

MIr hat sich mal das folgende Beispiel eingeprägt: du stößt mit dem Zeh gegen einen Tisch und verstauchst dir den Zeh. Wenn du weitere Zusammenstöße mit dem Tisch vermeidest, kann der Zeh heilen. Stößt du aber jeden Tag wieder gegen Tisch, und sei es nur ganz leicht, wird der Zeh nicht heilen.

Benutzerbild von Dagi
Themen-Starter11 PostsTagelswangenLevel 1
23.10.2024
Danke Smaragdgruen.

Ja - in etwa so mache ich das auch.
Eben - es wurde ja oben schon einige Male angesprochen: Allein durch die Ernährung lässt sich offenbar eine arthritische Rheumaerkrankung nicht abschliessend beeinflussen.

Ausser man macht eben drastische Umstellungen - wie bei Bircher-Benner....Rohkost über Wochen. Es geht ja dabei eben darum, die Darmschleimhaut zu heilen. Das kann aber einige Zeit in Anspruch nehmen! Ich habe schon gelesen, dass das zwei Jahre dauern kann!

Benutzerbild von Dagi
Themen-Starter11 PostsTagelswangenLevel 1
23.10.2024
Ja, sorry - hier in einem "vegan-Forum" das zu posten:

Ich habe mir ein neues Fondue-Rechaud gekauft, und eben ein super-feines Käsefondue gegessen (moitié-moitié halb Vacherin Fribourgois, halb Greyerzer)

Es war so gut, wie kaum je eines davor.

Dazu habe ich einen Salat mit Chicorée, Peperoni und weissen und roten Trauben - auch das sehr lecker....ich wüsste nicht, ob in dieser Salatsauce auch Milchbestandteile waren.

Genau - 1 x pro Jahr habe ich in den letzten Jahren mit das gegönnt (als Schweizer) ein Fondue und ein Raclette.

Warum sollte ich mir das entsagen?

Nicht dass ich auch schon die vegane Variante ausprobiert hätte....überzeugend war das leider nicht...

Benutzerbild von Libio
vegan2.269 PostsweiblichBERLINLevel 4
23.10.2024
ja, warum solltst du dir das "entsagen" (könnte auch heißen "nicht antun")
Entsagen? Im Ernst, obwohl du solche Schmerzen hast?

Stimmt allerdings, vieles was der Gesundheit schadet, schmeckt gut. Es wurde so gemacht, auch die Folgen verharmlost, damit man trotz besseren Wissens unverändert weiter macht.
Ist nicht so einfach, beim Käse hab ich auch länger gebraucht, obwohl ich wusste, was den Tieren monströses angetan wird.



Benutzerbild von Smaragdgruen
vegan1.894 PostsmännlichNähe Trier/MoselLevel 4
23.10.2024
Tja, wer nicht hören will muss fühlen !!!

Kein Benutzerbild
228 PostsLevel 2
23.10.2024
Der Freund meiner Tochter nimmt auch lieber Methotrexat ein, als seine Ernährung umzustellen...
Ich hatte früher mal eine Bekannte mit schlimmem Rheuma, Schmerzen bei allen Bewegungen.., die ich dann aus den Augen verlor. Sie hatte die Ernährung auch auf vegan umgestellt.
Jahre später hatte ich eine Einladung zu einem Klavierkonzert im Briefkasten (sie gab das Konzert!)!

Benutzerbild von ItsaMeLisa
vegan347 PostsweiblichHannoverLevel 3
23.10.2024
Immer wieder interessant, wenn um Rat gefragt wird, man Antworten bekommt und dann zu Verstehen gibt, dass einem die Antworten nicht gefallen und man nichts ändern wird...
Ich selbst leide an einem Reizmagen und verkneife mir deshalb dauernd Dinge, die mir eigentlich sehr gut schmecken, die ich aber einfach nicht vertrage. Der kurze Genuss ist es mir einfach nicht wert, dass ich danach stundenlang höllisches Sodbrennen habe, als würde mein Magen in Flammen stehen. Durch den Verzicht gewinne ich deutlich an Lebensqualität.
Aber ich schätze, dass das jede Person für sich selbst entscheiden muss.
„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Benutzerbild von Libio
vegan2.269 PostsweiblichBERLINLevel 4
23.10.2024
Ich hab es als Frage verstanden. Und das ist mehr, als viele andere machen.
Vielleicht will Dagi es wirklich wissen, nur das Ändern geht nicht so schnell. Das Ändern ist bei den Meisten ein Weg und kein Punkt. (Ausnahmen für sofortige Änerungen gibt es zum Glück auch)

Das langsame Schritt-für-Schritt-Ändern habe ich persönlich auch durch. Andere sind schneller, noch andere brauchen länger und manche ändern es nie und können ihre kognitive Dissonanz auf ewig ertragen.

Jede einzelne Tierleid freie Mahlzeit zählt, finde ich.

Und wenn Alle ihre tierischen Nahrungsbestandteile (Kosmetik, Seife, Kleidung) halbieren würden, wäre es das gleiche, als ob 40 Mio Deutsche vegan werden würden.



3x bearbeitet

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