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Gesundheit verbessert sich stark

Erstellt 28.06.2018, von Ailsa. Kategorie: Gesund vegan leben. 18 Antworten.

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Martin
04.07.2018
Ich habe ebenfalls damit super Erfahrungen gemacht :)

Benutzerbild von Arthemisia
vegan112 Postsweiblich35435 WettenbergLevel 2
04.07.2018
Was mich immer wieder verwundert, ist, wie wenig Restaurants, Imbisse (korrekter Plural?), Gaststätten etc darauf eingerichtet sind, keine Milchprodukte anzubieten, auf der überwiegenden Anzahl der Speisekarten immer wieder "mit Käse überbacken" oder "in Rahmsoße"; auch im Supermarkt so viele Produkte, in denen Käse oder Milchpulver enthalten sind, am besten noch mit dem Warnhinweis "Vorsicht, kann Spuren von Soja enthalten" ...
Wenn 70 % aller Menschen weltweit keine Milchprodukte vertragen, dann müsste es doch eigentlich wesentlich mehr vegane MoPros zu kaufen geben ... ???
Inzwischen müsste es sich doch eigentlich bei vielen Medizinern herumgesprochen haben, dass Milchprodukte ungesund sind. Mein Bruder war bis vor 2 Jahren ein richtiger Käse-Junkie, bis bei ihm wegen Milchunverträglichkeit ein Reizdarm diagnostiziert wurde ... jetzt trinkt er Soja-Milch und isst veganen Käse ... und sämtliche Darmprobleme verschwunden ...

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26 PostsLevel 2
04.07.2018
Ja, das geht einem manchmal auf die Nerven...
Zum Beispiel Butterreinfett in Schokolade oder so, ich versteh auch nicht was das soll.

Die 70% sind weltweit, hier in Deutschland vertragen es die Meisten.
Aber es gibt ja auch noch andere Gründe als fehlende Lactase, warum man Milch nicht verträgt (sieht man ja an deinem Bruder).
Aber schön das er sich damit so arrangiert hat!
Darf ich fragen ob er dadurch auch in anderen Bereichen "veganer" geworden ist?

Benutzerbild von Arthemisia
vegan112 Postsweiblich35435 WettenbergLevel 2
04.07.2018
Ja, das wäre schön, weil er sich gerne über meine Ernährung lustig macht, aber leider hat er doch zu viele Vorurteile gegenüber veganen Produkten. Das kommt vielleicht noch mit der Zeit.
... ein wenig Schadenfreude hab ich aber schon mal wegen der MoPros ... ;-)

Benutzerbild von Vegbudsd
vegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
05.07.2018
Zitat lucyChefkoch: "Ja, das geht einem manchmal auf die Nerven...
Zum Beispiel Butterreinfett in Schokolade oder so, ich versteh auch nicht was das soll."

Hmm, was sonst könnte man mit dem ansonsten teuer zu entsorgenden Abfallprodukt "Butterreinfett" (nutz- und geschmacklos) ansonsten anstellen? So ist es wenigstens ein billiger Füllstoff, der sogar die Entsorgungskosten senkt und vom (blöden) pardon, nichtsahnenden Verbraucher auch noch bezahlt wird - Kartoffelchips enthalten zum Teil Molke... Man darf raten, weshalb.

Und wer sich zur Müllentsorgung berufen fühlt, soll es nur machen - man soll ja nicht missionieren :D

Benutzerbild von Dana
vegan4.707 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
05.07.2018
Schokolade benötigt Fett, um eine cremige und zarte Konsistenz zu erhalten. Ohne geht es nicht. Dafür gibt es zwei Alternativen: das günstige Butterreinfett (suggeriert dem unwissenden Verbraucher sogar eine "Hochwertigkeit") und die teure Kakaobutter. Absolut hochwertige
Schokoladen verwenden ausschließlich Kakaobutter, aber diese Schokoladen gibt es halt nicht für
0,70 bis 1,00 Euro zu kaufen, da muss man schon etwas tiefer in die Tasche langen.

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26 PostsLevel 2
05.07.2018
Ich weiß, das Butterreinfett habe ich auch schon bei Lindt- Schokolade gesehen...
Naja, ich kauf mir jetzt seltener aber dafür gute Schokolade von Vivani oder Rapunzel.

Aber das ist nur das erste Beispiel das mir eingefallen ist.

Mir fällt ein noch Blöderes ein:
Frühlingsrollen, gleiche Marke, mit Gemüsefüllung einmal in Mini und Normal.
Die Normalgroßen sind vegetarisch die Mini vegan.
Warum? Bei den großen ist Laktose drinne :-/
Das ist die einzig unvegane Zutat, ansonsten sind die identisch.
Haben die extra Lactose reingamacht damit die das bloß nicht als vegan kennzeichnen können oder was für einen Sinn hat das?

Beim Thema Chips fällt mir noch ein das tierische Aromen nicht gekennzeichnet werden müssen. Theoretisch müsste man vor jedem Chipskauf erstmal googeln oder ne Produktanfrage machen. Aber Chips sind sowieso ungesund :rofl:

Manchmal kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Aber durch den Veganismus wird man zwangsläufig ein informierter und mündiger Verbraucher.

Benutzerbild von Arthemisia
vegan112 Postsweiblich35435 WettenbergLevel 2
05.07.2018
Ja, das mit den "heimlich versteckten" tierischen Zutaten ist echt nervig.
Ich empfinde es als vorsätzliche Körperverletzung, wenn ein Hersteller unvegane Zutaten nicht eindeutig genug deklariert, denn ich kenne mehrere, die mit Unverträglichkeiten verschiedener Art auf einige Zusätze reagieren.
Über die Verbraucherzentrale habe ich mir ein Buch gekauft, in dem es um genau dieses Thema geht - nach dem Lesen war mir echt schlecht ... seitdem lese ich mir die Zutatenlisten noch aufmerksamer durch - oder verzichte lieber ganz auf fertige Produkte.
Zum Glück ist der nächste Bio-Laden nicht weit weg, da kann ich mir (zumindest etwas) sicherer sein, dass sich nicht doch etwas da drin versteckt, was ich meinem Körper nicht antun will.

... und noch ein Beispiel ...
Tiefkühl-Apfel-Rotkohl mit Schweineschmalz (gibt es zum Glück nicht überall, aber genau hinsehen, was mit "küchenfertig gewürzt" gemeint ist !!!)
Was soll das überhaupt? Ich finde, in TK-Gemüse hat auch ausschließlich NUR Gemüse drin zu sein!!

Benutzerbild von Ailsa
Themen-Startervegetarisch40 PostsweiblichBaselLevel 2
09.07.2018
Aber durch den Veganismus wird man zwangsläufig ein informierter und mündiger Verbraucher.


Ja und oft nicht mal erst durch den Veganismus.
Ich fing vor etlichen Jahren schon an mit der Brille einkaufen zu gehen und mir viel Zeit dafür zu nehmen.
Denn nach jedem Essen reagierte ich mit Nesselsucht , Krämpfen und Kopfschmerzen.
Trotz Laktosefreier Ernährung welche schon schwer genug war , denn die Möglichkeiten wie heute gab es vor einigen Jahren noch nicht.
Erst als ich rigoros anfing alles selber zu machen und genau zu lesen was da überall drinnen ist , Listen mit E-Stoffen lernte ....erst da wurde es besser.
Aber eben nicht ganz , das wurde es erst jetzt durch die Vegane Ernährung.


Zum Glück ist der nächste Bio-Laden nicht weit weg, da kann ich mir (zumindest etwas) sicherer sein, dass sich nicht doch etwas da drin versteckt, was ich meinem Körper nicht antun will.


Leider ist der Begriff "Bio" heute auch keine Garantie mehr.



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