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Zum Thema Niko Rittenaus Video

Erstellt 13.03.2026, von Tim18278. Kategorie: Allgemein vegan. 9 Antworten.

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Benutzerbild von Tim18278
Themen-Startervegan28 PostsmännlichPeterboroughLevel 3
Zum Thema Niko Rittenaus Video
13.03.2026
Ich bin etwa spät auf den Zug aufgesprungen, aber ich habe vor ein paar Monaten entdeckt, dass Nikko Rittenau, der Ernährungswissenschaftler/Influencer, hat seine Meinung über Veganismus verändert und jetzt empfehlt Mischkost aus - seiner Meinung nach - ,gesundheitlichen Gründen'. Da ich schon seinem Kanal auf YouTube gefolgt habe, wollte ich seine Begründungen genauer anschauen. Seine erste Ankündigungen sind hier auf Vegpool schon diskutiert, Kilian Dreißig hat ein paar sehr gute Beitrag dazu in ,News' (Link unten) veröffentlicht. Ich möchte weiterhin seine Argumente aus diesem Video

https://www.youtube.com/watch?v=gHF74I1HVLs

angehen und meine Meinungen dazu geben - er erwähnte einen allgemeinen Punkt, den Ich nicht bevor gehört habe.

Erst, ich bin kein Muttersprachler, Entschuldigung für Fehler. Und ich weiß, dass meine Argumente nicht perfekt sind, ich hoffe nur, dass mein Text könnte einen neuen Perspektiv geben und vielleicht zu Diskussionen führen.

Er hat in diesem Podcast auch seine Partnerin erwähnt, und ihre Erfahrung mit Veganismus und die Fazit, dass ihre Probleme mit Cholin zu tun hatten. Kilian Dreißigs Artikeln drüber: https://vegpool.de/news/kritik-niko-rittenau-kommentar.html)

Der erste Punkt ist etwas sehr anekdotisch - er habe einige Bekannte, die für eine Weile vegan ernährten, dann irgendwann beschwerten von den oft erwähnten Symptomen - weniger Energie, schlechten Launen, Gehirnnebel usw, die haben dann wieder zur Mischkosten zurückgekehrt und die Symptome verschwanden. Ich finde diesen Punkte/Argument gegen rein pflanzliche Kost schwach von einem Wissenschaftler - es ist eine, die häufig von ,Influenzern' gemacht ist. Ich hatte auch die gleichen Syptome vor ein paar Jahren, sie waren so schlimm, dass ich mir überlegen hatte, wieder Tierischenkosten (wie zb Eier) zu essen. Aber ich habe denn entdeckt, es war einfach ein Mangel an Protein, was ziemlich leicht zu korrigieren war mit Tofu und Seitan und gar nicht mit Tierstoffen zu tun hat.

Sein zweiter Punkt hat mit Cholin zu tun - er erwähnt eine Studie, in der die Auswirkungen von der Einnahme von verschieden Mengen Cholin während der Schwangerschaft auf die gemessen Intelligenz von den Kindern der Mütter in der Studie. Die Studie zufolge, die Kinder, deren Mütter doppel die AI (,adequate intake' ;) von Cholin bekammen, hatten eine wenig bessere gemesste Intelligenz, als die Kinder, deren Mütter das nicht bekommen hatten. Aber natürlich ist das allein kein Grund, nicht total Vegan zu ernähren. Cholin gibt's in guten Mengen in verschiedenen pflanzlichen Quellen (grüne Blattgemuse usw); es gibt eine interessante diskussion drüber hier:

https://www.reddit.com/r/DebateAVegan/comments/11mnfts/interesting_studies_regarding_choline/

Sehr interessant ist, wenn man reichlich Folat/Folsäure isst, (was die meisten vegane Leute tun) braucht man weniger Cholin. Niko hat das nicht erwähnt. Und wenn man schwanger ist, kann man vegane Cholin als Ernährungsmittel auch vegan nehmen, um sicher zu sein.

Ich habe einen ähnlichen Punkt gehört von einem Ernährungswissenschafter auf einem anderen Podcast, der sagt, mit rein pflanzlichen Ernährung würde man auf lange Sicht einen Mangel an Lysin/Leucin entwickeln. Ein kurzer Blick online zeigt, das es ist überhaupt möglich, diese Aminosäuren vegan zu bekommen, wenn man weißt, woher sie kommen (Tofu und Seiten sind sehr gute Quelle).

Dann spricht er über seine Meingung, dass, da Menschen im Laufe der Evolution höchstwahrscheinlich immer eine Mischung von pflanzlicher- und tierische kost gegessen haben, sind Menschen von beiden abhänig; dass die optimale Ernährung Mischkost ist, und Tierkost inhaltet wahrscheinlich einige Stoffen, die noch unbekannt sind und für Menschen langzeitig notwendig sind. Er empfehlt Leuten, die noch vegan ernähren wollen, etwa wie kleine Mengen von Hühneherzen zu ihren Mahlzeiten hinzuzufugen, da das diese notwendigen Stoffen liefern würden, und dass keine zusätzliche Bedarf auf der Fleischversorgenskette machen würde.

Nun, ich bin gar kein Experte, aber ich habe eine andere Meinung dazu. Ich kann nicht ausschließen, dass Tierprodukte mögen Stoffen enthalten, die man nicht von rein pflanzlichen Quellen bekommen könnte. Aber wie notwendig sind sie? Wir würden davon wahrscheinlich wissen, wenn einen Mangel davon zu erkennbaren gesundheitlichen Problemen führt, da genug Leute für genug Zeit rein vegan ernährt haben, um die Daten zu sammeln. Die wichstigsten Vitamine wurden entdeckt, weil ein Mangel davon zu bestimmten Krankheiten (Skorbut, Rachitis, Beriberi usw) führt, na? Es gibt Studien, die suggieren, dass Veganer Kinder ein bisschen kleiner sind, und dass Leute, die vegan ernähren, empfänglicher sind für Knochenbruch als die anderen. Diese Studien sind aber nicht überhaupt endgültig und andere Faktoren können nicht ausgeschlossen werden (nach Google und Ko.)

Es könnte sein, dass die Belastung von schädlichen Dingen in unserer Umwelt - Ewigkeitschemikalien, Mikroplastiks, Pestiziden, Auspuffgase, Nahrungsmittelzusatz, usw, verursachen großere gesundheitlich Probleme als ein Mangel an einige noch unbekannte Stoffen von Tierprodukten. Und, wenn man die ,optimale' Ernahrung will, sollte man regalmässig hungern; da, im Laufe der Evolution, bekammen Menschen höchstwahrscheinlich für längere Zeiträumen keine, oder fast keine Kost - deswegen ist Fasten (angeblich) so gut für die Gesundheit. Darüberhinaus, eine gut geplannte vegane Kost, vielleicht mit ein bisschen Ernährungszusatz, (wenn man denkt, dass das nötig ist), besser für die gesundheit ist als das, was die große Mehrheit im Westen zu sich nehmen.


Der letzte Punkt, den ich angehen werde, ist der, dass er macht, als der Host bittet ihn um ein einzelnes Stück Rat, wenn es um Ernährung geht. Nikko sagt, es sei besser, dem Rat seiner Urgroßmutter zu folgen, als dem irgendeiner heutigen Influencer. Klingt eher klug, außer wenn deine Urgroßmutter geraucht und regelmassig gebratenen Bacon und Würst zum Frühstück gegessen hatte!

Letzlich, wie viele andere Veganerinnen und Veganer, ich sehe die Hauptvorteil von veganer Ernährung nicht als korperlich, sondern psychisch/geistlich - ohne kognitive Dissonanz leben zu müssen ist meine Meinung nach von unschatzbarem Wert

Benutzerbild von Libio
vegan2.385 PostsweiblichBERLINLevel 4
13.03.2026
Danke für deinen guten Beitrag.

Viele Dinge, wie Gehirnnebel usw, können von Sonstwas kommen. Man kann Keratin, Cholin (was unter anderem dagegen vorbeugen soll) usw. ganz einfach als Nahrungsergänzung kaufen.
Ich würde allerdings bei so schweren Beschwerden, die die Freundin von Nico hatte, auch zum Arzt gehen, bevor ich anfange, mit mehreren Eiern täglich zu experimentieren.


Benutzerbild von Tim18278
Themen-Startervegan28 PostsmännlichPeterboroughLevel 3
13.03.2026
Ja, wäre vernünftig. Da ich so viel Zeit und Mühe schon in Veganismus investiert hatte (ich war dann seit 8 Jahren Veganer) hätte ich natürlich alle andere Optionen untersucht, bevor ich es angedacht hätte, Veganismus aufzugeben

Typisch für mich war es, es war die letze Ding von mehreren, die ich probiert habe, die funktioniert!

Benutzerbild von Dana
vegan5.332 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
13.03.2026
Zitat Libio:
Man kann Keratin,




Kleine Korrektur es ist Kreatin nicht Keratin. Das sind zwei verschiedene Stoffe.

Benutzerbild von Libio
vegan2.385 PostsweiblichBERLINLevel 4
13.03.2026
Huch, danke Dana!

Benutzerbild von Dana
vegan5.332 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
Benutzerbild von Salma
vegan3.065 PostsweiblichBerlinLevel 4
15.03.2026
Zitat Tim18278:
Ich bin etwa spät auf den Zug aufgesprungen, aber ich habe vor ein paar Monaten entdeckt, dass Nikko Rittenau, der Ernährungswissenschaftler/Influencer, hat seine Meinung über Veganismus verändert und jetzt empfehlt Mischkost aus - seiner Meinung nach - ,gesundheitlichen Gründen'. Da ich schon seinem Kanal auf YouTube gefolgt habe, wollte ich seine Begründungen genauer anschauen. Seine erste Ankündigungen sind hier auf Vegpool schon diskutiert, Kilian Dreißig hat ein paar sehr gute Beitrag dazu in ,News' (Link unten) veröffentlicht. Ich möchte weiterhin seine Argumente aus diesem Video

https://www.youtube.com/watch?v=gHF74I1HVLs

angehen und meine Meinungen dazu geben - er erwähnte einen allgemeinen Punkt, den Ich nicht bevor gehört habe.

Erst, ich bin kein Muttersprachler, Entschuldigung für Fehler. Und ich weiß, dass meine Argumente nicht perfekt sind, ich hoffe nur, dass mein Text könnte einen neuen Perspektiv geben und vielleicht zu Diskussionen führen.

Er hat in diesem Podcast auch seine Partnerin erwähnt, und ihre Erfahrung mit Veganismus und die Fazit, dass ihre Probleme mit Cholin zu tun hatten. Kilian Dreißigs Artikeln drüber: https://vegpool.de/news/kritik-niko-rittenau-kommentar.html)

Der erste Punkt ist etwas sehr anekdotisch - er habe einige Bekannte, die für eine Weile vegan ernährten, dann irgendwann beschwerten von den oft erwähnten Symptomen - weniger Energie, schlechten Launen, Gehirnnebel usw, die haben dann wieder zur Mischkosten zurückgekehrt und die Symptome verschwanden. Ich finde diesen Punkte/Argument gegen rein pflanzliche Kost schwach von einem Wissenschaftler - es ist eine, die häufig von ,Influenzern' gemacht ist. Ich hatte auch die gleichen Syptome vor ein paar Jahren, sie waren so schlimm, dass ich mir überlegen hatte, wieder Tierischenkosten (wie zb Eier) zu essen. Aber ich habe denn entdeckt, es war einfach ein Mangel an Protein, was ziemlich leicht zu korrigieren war mit Tofu und Seitan und gar nicht mit Tierstoffen zu tun hat.

Sein zweiter Punkt hat mit Cholin zu tun - er erwähnt eine Studie, in der die Auswirkungen von der Einnahme von verschieden Mengen Cholin während der Schwangerschaft auf die gemessen Intelligenz von den Kindern der Mütter in der Studie. Die Studie zufolge, die Kinder, deren Mütter doppel die AI (,adequate intake' ;) von Cholin bekammen, hatten eine wenig bessere gemesste Intelligenz, als die Kinder, deren Mütter das nicht bekommen hatten. Aber natürlich ist das allein kein Grund, nicht total Vegan zu ernähren. Cholin gibt's in guten Mengen in verschiedenen pflanzlichen Quellen (grüne Blattgemuse usw); es gibt eine interessante diskussion drüber hier:

https://www.reddit.com/r/DebateAVegan/comments/11mnfts/interesting_studies_regarding_choline/

Sehr interessant ist, wenn man reichlich Folat/Folsäure isst, (was die meisten vegane Leute tun) braucht man weniger Cholin. Niko hat das nicht erwähnt. Und wenn man schwanger ist, kann man vegane Cholin als Ernährungsmittel auch vegan nehmen, um sicher zu sein.

Ich habe einen ähnlichen Punkt gehört von einem Ernährungswissenschafter auf einem anderen Podcast, der sagt, mit rein pflanzlichen Ernährung würde man auf lange Sicht einen Mangel an Lysin/Leucin entwickeln. Ein kurzer Blick online zeigt, das es ist überhaupt möglich, diese Aminosäuren vegan zu bekommen, wenn man weißt, woher sie kommen (Tofu und Seiten sind sehr gute Quelle).

Dann spricht er über seine Meingung, dass, da Menschen im Laufe der Evolution höchstwahrscheinlich immer eine Mischung von pflanzlicher- und tierische kost gegessen haben, sind Menschen von beiden abhänig; dass die optimale Ernährung Mischkost ist, und Tierkost inhaltet wahrscheinlich einige Stoffen, die noch unbekannt sind und für Menschen langzeitig notwendig sind. Er empfehlt Leuten, die noch vegan ernähren wollen, etwa wie kleine Mengen von Hühneherzen zu ihren Mahlzeiten hinzuzufugen, da das diese notwendigen Stoffen liefern würden, und dass keine zusätzliche Bedarf auf der Fleischversorgenskette machen würde.

Nun, ich bin gar kein Experte, aber ich habe eine andere Meinung dazu. Ich kann nicht ausschließen, dass Tierprodukte mögen Stoffen enthalten, die man nicht von rein pflanzlichen Quellen bekommen könnte. Aber wie notwendig sind sie? Wir würden davon wahrscheinlich wissen, wenn einen Mangel davon zu erkennbaren gesundheitlichen Problemen führt, da genug Leute für genug Zeit rein vegan ernährt haben, um die Daten zu sammeln. Die wichstigsten Vitamine wurden entdeckt, weil ein Mangel davon zu bestimmten Krankheiten (Skorbut, Rachitis, Beriberi usw) führt, na? Es gibt Studien, die suggieren, dass Veganer Kinder ein bisschen kleiner sind, und dass Leute, die vegan ernähren, empfänglicher sind für Knochenbruch als die anderen. Diese Studien sind aber nicht überhaupt endgültig und andere Faktoren können nicht ausgeschlossen werden (nach Google und Ko.)

Es könnte sein, dass die Belastung von schädlichen Dingen in unserer Umwelt - Ewigkeitschemikalien, Mikroplastiks, Pestiziden, Auspuffgase, Nahrungsmittelzusatz, usw, verursachen großere gesundheitlich Probleme als ein Mangel an einige noch unbekannte Stoffen von Tierprodukten. Und, wenn man die ,optimale' Ernahrung will, sollte man regalmässig hungern; da, im Laufe der Evolution, bekammen Menschen höchstwahrscheinlich für längere Zeiträumen keine, oder fast keine Kost - deswegen ist Fasten (angeblich) so gut für die Gesundheit. Darüberhinaus, eine gut geplannte vegane Kost, vielleicht mit ein bisschen Ernährungszusatz, (wenn man denkt, dass das nötig ist), besser für die gesundheit ist als das, was die große Mehrheit im Westen zu sich nehmen.


Der letzte Punkt, den ich angehen werde, ist der, dass er macht, als der Host bittet ihn um ein einzelnes Stück Rat, wenn es um Ernährung geht. Nikko sagt, es sei besser, dem Rat seiner Urgroßmutter zu folgen, als dem irgendeiner heutigen Influencer. Klingt eher klug, außer wenn deine Urgroßmutter geraucht und regelmassig gebratenen Bacon und Würst zum Frühstück gegessen hatte!

Letzlich, wie viele andere Veganerinnen und Veganer, ich sehe die Hauptvorteil von veganer Ernährung nicht als korperlich, sondern psychisch/geistlich - ohne kognitive Dissonanz leben zu müssen ist meine Meinung nach von unschatzbarem Wert


vielen dank für deine betrachtungen!! klingt für mich auch alles sehr nachvollziehbar. das mit herrn rittenau ist fur mich auch immer noch unfassbar...

und ja, wenn man mal diese kognitive dissonanz durchbrochen hat, ist die seele viel mehr im gleichgewicht, (und wir nehmen keine gewalt mehr zu uns ) bester lebenswandel ever 🌱💚👍🏼

und wenn die evolution den menschlichen körper am den konsum von tierischem gewöhnt haben sollte, dann könnte sich auf lange sicht der menschliche körper, so man glaubt, er brauche tierisches, evolutionär auch wieder anders anpassen... auf hühnerherzen (OMG!!) verzichte ich da seeehr gerne...

1x bearbeitet

Benutzerbild von Tim18278
Themen-Startervegan28 PostsmännlichPeterboroughLevel 3
16.03.2026
Danke für die Antwort Salma!

Ja, für mich der seelische/geistliche Vorteil einer veganen Ernährung überwiegt irgendeine (hochstwahrscheinlich) sehr gering (und fragwurdige) körperliche gesundheitliche Nachteile - sowieso, nach fast 10 Jahren rein pflanzliche Ernährung, fühle ich mich besser als je.


Für eine Ergänzung aber, es gibt auch zwei andere Pünkte von Nikko Rittenau, die ich soweit nicht erwähnt habe:

erste, aus diesem Video, die ich im letzten paar Tagen gesehen habe -

https://www.youtube.com/watch?v=wdrrAaw1yoU

um 1 Minute 30 Sekunde -

,Wir haben keinerlei Daten, die Belegen, dass eine vegane Ernährung funktioniert'

Was für eine kühne Behauptung!

Doch es gibt mehrere große, langfriste Studien, hier zum Beispiel

https://scitechdaily.com/study-of-1-2-million-infants-reveals-the-truth-about-vegan-baby-diets/

Und die zeigen die klare gesundheitlich Vorteile, auch die schon erwähnte Effekte auf Große und Empfindlichkeit für gebrochene Knochen, welche nicht eindeutig sind

Letzlich, das alles könnte ausreichend für mich sein, aber Nikko sagt das er komme zum Pünkt, wo er nicht mehr in gut gewissenheit eine reine pflanzliche Kost für allen Lebensphasen empfehlen könnte. Würde ich rein pflanzliche Kost auch für schwangere Frauen, und für Babies und Kinder? Da ich kein Experte bin, würde ich empfehlen, dass alle die Entscheidung selbst treffen müss, aber man sollte selbst so viel wie möglich das Thema recherchieren, um sicher zu sein - mit Ernährung, und auch alle wichtige Bereiche im Leben.


Eine rein pflanzliche Ernährung ist, nach mehrere führende internationale Ernährungsinstitutionen, (unter anderem the Academy of Nutrition and Dietetics (USA): Die weltweit größte und älteste Ernährungsorganisation) passend für alle Lebensphasen, solange man auf die empfohlene Tagesmenge achtet. Also - welchem Rat sollte man folgen, dem von solchen angesehenen Institutionen, oder dem irgendeiner Influencer?

Benutzerbild von Libio
vegan2.385 PostsweiblichBERLINLevel 4
16.03.2026
Das mit dem höheren Risiko von Knochenbrüchen liegt möglicherweise am geringen Kalzium in der Nahrung.
Daher die Empfehlung, auf kalziumreiche Nahrung zu achten, auch gern auf mit Ca angereicherte Pflanzenmilch und/oder kalziumreiches Wasser zu achten. Kraftsport wird ebenso angeraten, weil der Muskelzug die Knochen zur Kräftigung anregt, mal ganz vereinfacht ausgedrückt.
Man kann auch eine Knochendichtemessung machen lassen, um rechtzeitig reagieren zu können.

1x bearbeitet

Benutzerbild von Tim18278
Themen-Startervegan28 PostsmännlichPeterboroughLevel 3
16.03.2026
Danke Libio

Ja, genau, Gesundheit hat auch mit mehr als nur Ernährung zu tun, deswegen ist der Begriff ,Optimal' irreführend wenn es um Gesundheit und Ernährung geht, ,Optimal' für was genau?!

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