* Wenn andere Leute sehen können, welche Wahl ich treffe, greife ich wahrscheinlich eher zu Produkten, die sozial weniger kontrovers sind und bei denen ich nicht die Sorge haben muss, nach dem Grund meiner Entscheidung befragt zu werden*
So ging es mir auch noch teilweise (obwohl ich immer schon rebellisch war

), bis ich so Mitte-Ende 30 war. Dann hat sich das radikal geändert. Wie heißt es noch so schön in der Bibel: "Sagt ja, ja - nein, nein. Alles andere ist von Übel".
Das kann zwar unbequem oder gar sehr unangenehm werden, aber Jahr für Jahr ist mir das mehr egal.
Es ist mir darüber hinaus auch schon lange klar, dass zB die Platzierung eine Rolle spielt.
Früher war die Aussage: "Bio schmeckt nicht". Heute ist das: "Vegan schmeckt nicht"...
Deshalb hatte ja auch unser Kantinenchefkoch die nach meinen Rezepten gekochten Speisen die ersten Wochen nicht sofort als "vegan" gekennzeichnet, sondern erst (alle gingen sehr gut) nach ein paar Wochen 😁
Und das die Tierwirtschaft einfach eine gute Medienunterstützung hat, steht außer Frage. Wer verzichtet schon gerne auf gute Werbekunden?
Und die ÖRR sind ja darüber hinaus Politikabhängig (auch wenn sie gerne das Gegenteil behaupten). Da kommt dann wieder die Lobbyarbeit zum Tragen.
Alles düster?
Nein. Es dauert nur - und vielleicht muss erst noch die ein- oder andere wirkliche Katastrophe die Welt durchwandern.
Liebe Metta,
das wundert mich ganz und gar nicht, weil da großes Geld und Macht dahinter steht.
Da braucht es einen langen Atem und viel, viel Geduld 😥