vegan3.028 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3
24.06.2025Da hat sich in den letzten dreißig Jahren sehr viel verändert: Als ich damals anfing, wurde ich gefragt, was ich denn dann überhaupt noch essen könnte. Man könne das sich gar nicht vorstellen...
Heute eher so: "Ich esse ja auch fast kein Fleisch mehr, lebe also weitgehend selbst "vegan"..."
Wobei es dann immer schwierig ist, zu erklären so von wegen ein "bisschen vegan" ist wie ein "bisschen Loch im Zahn" oder so. Man hat es, oder man hat es eben nicht.
Ansonsten ist veganes Outing heute häufig eher mit Anerkennung verbunden, was ich persönlich richtig gut finde!
24.06.2025Das Thema ist für mich auch noch ziemlich aktuell. In meinem Umfeld hat noch keiner darauf reagiert, dass Schweigen sagt allerdings mehr als tausend Worte, ich nehme das Missfallen schon wahr…
Die einzige und schönste Reaktion kam von meiner 92jährigen Tante der ich das eigentlich garnicht erzählen wollte da ich eher mit einer Predigt a la „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft…Milch macht müde munter“ etc. gerechnet hätte. Stattdessen kam ein spitzes „Oh,ja!“ und sie erzählt mir dass sie nie gern Fleisch aß wegen der armen Tiere aber eben auch streng erzogen war (Jahrgang 1933, kann man sich vorstellen). Sie hat sich gleich im Rewe zeigen lassen wo die fleischlosen Sachen sind 😄
vegan5.373 Postsweiblich ObertshausenLevel 3
24.06.2025Bei mir war es eher ein schleichender Übergang von vegetarisch - seit den 80er Jahren- zu vegan so fast 100% vegan erst ab 2016. Aber meine Mutter(Jahrgang 1930) hat mir -als ich noch zu Hause wohnte bzw. während meiner Berufszeit bei meinem Vater mittags bei ihr mit aß- immer etwas vegetarisches gekocht, manchmal auch extra. Sie fragte zwar am Anfang, ob ich dann Geflügel essen dürfe, weil sie das noch nicht kannte. Bei den anderen kam dann oft auch die Antwort, dass sie nur noch wenig Fleisch essen würden....