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Vegane Lebensweise belastet die Beziehung

Erstellt 12.12.2017, von Carine. Kategorie: Allgemein vegan. 32 Antworten.

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Kein Benutzerbild
23 PostsmännlichRhein-NeckarLevel 2
22.12.2017
Liebe Carine,


das liest sich nicht gut, dass Deine Beziehung unter Deiner Entscheidung für andere Essgewohnheiten leidet.
Erschrocken hat mich ehrlich gesagt Deine Aussage, dass Dein Partner das vorhält. Das klingt so, als sieht er es als falsch an, sich vegan zu ernähren bzw. das Du das tust.
Ich weiß nicht genau wie Dein Satz gemeint war, dass er sich keine Filme ansehen will. Meintest Du Filme allgemein zusammen gemütlich schauen oder Filme über Veganismus/Fleischkonsum?

Liebe Grüße,
Banane

Kein Benutzerbild
vegan53 PostsweiblichBayern Level 2
06.01.2018
Liebe Carine,
mein Partner hat mir zuliebe auf vegetarisch und dann auf vegan (zumindest zu Hause) umgestellt. Wir konnten gut miteinander essen, er hat auch gekocht.
Die Beziehung ging trotzdem kurz vor Weihnachten in die Brüche, nach über 7 Jahren.
Also vegan ist nicht alles, vielleicht ein kleiner Trost für dich :rolleyes:
Er will übrigens die Ernährung beibehalten...
LG Viva

Benutzerbild von Dana
vegan4.794 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
06.01.2018
Na so sehr kann es die Beziehung nicht belastet haben, wenn sie sich seit MItte Dezember nicht mehr gemeldet hat.

Ich finde es immer schade, wenn sich User die Mühe machen, auf Posts - gerade von neuen - antworten und diese es dann nicht mehr nötig haben, sich überhaupt nochmals zu melden. Natürlich könnte man sagen, es kann anderen in ähnlichen Situationen weiterhelfen, aber dennoch finde ich es einfach nicht in Ordnung.

Kein Benutzerbild
Kerstin
06.01.2018
Dana,du sprichst aus, was ich auch oft denke. Aus diesem Grund antworte ich auch nur noch sehr verhalten auf Posts von Usern, die sich anmelden, sich kurz auskotz... und dann nirgendwo sonst etwas von sich geben.

Benutzerbild von Amie
vegetarisch4 PostsweiblichBietigheim-BissingenLevel 1
14.02.2018
Hallo Carine, ich verstehe dich so gut. Du meinst wahrschinlich, dein Partner möchte keine Filme sehen, wie die Nutztiere gehalten und gequält werden, bis sie geschlachtet werden. Damit kann ich meinem Partner auch nicht kommen, er fährt mich an, ich soll still sein und ihm das Essen nicht vermiesen. Wir haben getrennte Lebensmittel. Ich habe nach und nach alles umgestellt. Er tischt am Wochenende einen Teller mit Wurst auf, benutzt seine Kuhmilch zum Kaffee. Ich habe mal so angefangen und bewusst die Milch ausgehen lassen, denn am besten schmeckt mir zum Kaffee Hafer- oder Mandelmilch. Natürlich färbt diese Milch nicht so, man muss mehr reingießen. Inzwischen benutzt er sie auch, wenn keine andere da ist. Anfangs hat er mich auch aufgezogen mit wirklich bösen Bemerkungen, wie: Er warte jetzt noch darauf, dass ich auf die Wiese gehe zum Grasen und würde den Kühen die Nahrung wegnehmen. Es ist manchmal echt schlimm gewesen. Er ignoriert meinen Wunsch, mein Essen nicht mit Butter zu verfeinern. Ich nehme sehr gerne Kokosöl, Ölivenöl, oder zumindest Bioöl. Ich kaufe Gemüse nur Bio, weil ich auf Glyphosat verzichten möchte. Bin auch dabei, meinen Käsekonsum zu reduzieren. Auf Wurst und Fleisch verzichte ich schon seit 1 Jahr, weil ich das Drama mit der Massentierhaltung nicht länger ignorieren kann. Auch Biofleisch ist nicht tiergerecht. Es gibt keine tiergerechte Schlachtung. Die Tiere werden unter Qualen getötet, das steht fest. Das alles kann ich psychisch nicht mehr aushalten und nicht mehr tolerieren. Dazu kommt noch, dass alle Tiere Medikamente wie Antibiotika bekommen, sie sich untereinander anknabbern vor lauter Stress, der durch den Platzmangel verursacht wird. Meinen Partner kümmert das alles nicht, er kann mit Genuss Fleisch essen, das kann ich nicht, mir schnürt es die Kehle zu und der Appetit vergeht mir dabei. Eigentlich ist mein Partner der Koch bei uns. Ich helfe aber mit und schaue ihm auf die Finger, denn ich will keine Zutaten haben, die mir nicht schmecken. Ich hoffe, dass er es wenigstens bald akzeptiert, dass ich keine toten Tiere mehr essen will. Denn nicht wir Vegetarier oder Veganer machen den Planten kaputt, sondern die Fleischesser. Das wollen sie aber nicht wahrhaben. Das ist das Problem.

Benutzerbild von SaveMe
16 PostsLevel 2
28.05.2018
Hallo!


Ich bin nun seid einem halben Jahr vegan und mein Partner hat sich damit abgefunden.
Wir haben vieles, was wir gemeinsam essen können. Ich koche mein veganes Essen und er isst das als Beilege zu seinem Fleisch.
Das Wichtigste dabei: dem Partner mit der eigenen Philosophie nicht auf die Nerven zu gehen und nicht versuchen mit Worten zu überzeugen. Nur mit Taten. Mache einfach dein Ding weiter. Dass er vegan wird ist eher unwahrscheinlich, aber vielleicht merkt er so, dass dein veganes Dasein wirklich ernst gemeint ist und es dir wichtig ist weiter zu machen.
Dann hören auch die Sticheleien auf. Man kann keinen Menschen zu irgendwas zwingen, das geht meistens nach Hinten los. :-/

2x bearbeitet

Benutzerbild von MIEZIKATZ
vegan374 Postsweiblich66740 SaarlouisLevel 2
28.05.2018
Hallo Luna :wink:
ich glaube Carine hat sich hier abgemeldet :oo

Benutzerbild von MIEZIKATZ
vegan374 Postsweiblich66740 SaarlouisLevel 2
28.05.2018
Hallo ihr Lieben :wink:
Carine ist nicht mehr in diesem Forum :surprise:
ich weiß aber welche Flime gemeint waren
es ging um Filme, die ihm das Fleischessen verleiden sollten - aber darauf ist er partout nicht eingegangen - das war ein Schuss in den Ofen :oo
mein Mann und ich haben uns damals, nach langen, ausführlichen Gesprächen für die vegane Lebensweise entschieden :heart: :heart: :heart:
ich könnte mir nie im Leben vorstellen mit einem omnivoren Partner das Bett zu teilen :-(
aber das muss letztendlich jeder selbst entscheiden
ich bin da sehr intolerant
aber so bin ich halt und dazu stehe ich :thumbup:
wer Tiere liebt - isst sie nicht
und wer Tiere nicht mag - den mag ich auch nicht :D

Benutzerbild von VJStiffi
17 PostsLevel 2
29.05.2018
Also für mich ist das eine ganz einfache Rechnung. Wer nicht mit meiner veganen Ernährungsweise klarkommt, der kommt nicht mit mir klar. Vegan sein ist ein Teil von mir und ich möchte doch, dass mein Lebenspartner mich so akzeptiert wie ich bin. Natürlich ist das einfacher, wenn man schon länger vegan ist und die Person eventuell auch so kennen lernt. Trotzdem: Wenn ein Partner so etwas einfaches wie, dass man anders kochen muss usw. nicht akzeptiert, dann sagt das für mich einiges aus.

Kein Benutzerbild
5 PostsLevel 1
30.05.2018
In dem Fall hier geht es ja um jemanden der in einer laufenden Beziehung auf eine vegane Lebensweise umgestellt hat. Dementsprechend hilft das wenig @VJStiffi :rolleyes:

Ich bin da etwas verständnisvoller als viele hier. Wobei es auch immer darauf ankommt. Wer vegane Lebensmittel grundsätzlich ablehnt weil sie vegan sind der hat den Schuss nicht gehört. Zumindest offen sein und neue Dinge ausprobieren. Das muss sein. Hoffen wir mal, dass die Gute eine Lösung gefunden hat. Hoffentlich ohne ihre vegane Lebensweise aufzugeben.

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